|
 |
|
Mysteriöses dunkles Objekt gibt Rätsel auf
Mithilfe von Radioteleskopen wurde ein dunkles Objekt im fernen
Universum entdeckt, das mit nichts zuvor Beobachtetem vergleichbar zu
sein scheint. Es könnte sich um ein extrem kompaktes Objekt handeln, das
in eine ausgedehnte und ebenfalls dunkle Materiescheibe eingebettet ist.
Fänden sich noch mehr solcher Objekte, könnten aktuelle Theorien
Schwierigkeiten bekommen.
[mehr]
|
Längste Beobachtung
einer aktiven Sonnenregion
Mit Daten von zwei Raumsonden konnte erstmals lückenlos verfolgt
werden, wie sich eine besonders aktive Region auf der Sonne während drei
Sonnenumdrehungen entwickelte. Solche Beobachtungen können helfen, das
Weltraumwetter besser vorherzusagen. Die beobachtete Region löste im Mai
2024 den stärksten Sonnensturm aus, der in den letzten zwanzig Jahren
beobachtet wurde. [mehr]
|
|
Extreme Objekte mit
extremer Schallgeschwindigkeit
Neutronensterne zählen zu den extremsten Objekten im Universum. Nun
haben sich drei Wissenschaftler die sogenannte Quarkmaterie genauer
angeschaut und ihre thermodynamischen Eigenschaften untersucht. Dabei
stellte sich heraus, dass die Schallgeschwindigkeit in Neutronensternen
mehr als 60 Prozent der Lichtgeschwindigkeit betragen könnte.
[mehr]
|
 |
astronews.com vor 10 Jahren
Die Mission Euclid soll
detaillierte Daten über Dunkle Materie und Energie liefern. Sie bestand
nun wichtige Tests. (6. Januar 2016) |
| |
 |
Jahresrückblick
2025
Unser traditioneller Rückblick auf die Ereignisse aus Astronomie und
Raumfahrt im gerade zu Ende gegangenen Jahr. |
|
 |
Startrampe
Nächster Raketenstart: 24. Januar 2019, Satish Dhawan Space Center, Indien, PSLV, Microsat-R & Kalamsat |
| |
 |
Sternhimmel im
JanuarDie Erde erreicht den
sonnennächsten Punkt, Jupiter steht in Opposition zur Sonne, andere Planeten machen sich rar. |
|
Erster Start von
Galileo-Satelliten mit einer Ariane 6
In der Woche vor Weihnachten hat die europäische Raumfahrt mit einer
Premiere einen wichtigen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit im Weltraum
getan: Vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana wurden
zwei Galileo-Satelliten an Bord einer Ariane-6-Rakete in eine Umlaufbahn
gebracht. Es war der erste Start von Galileo-Satelliten mit der neuen
Trägerrakete. [mehr]
|
|
Vom Lagrange-Punkt L5
aus die Sonne im Visier
Die ESA-Ministerratskonferenz hat Ende November auch den weiteren
Fahrplan für die Weltraummission Vigil beschlossen. Der
Sonnenspäher soll 2031 starten und aus einer bisher ungenutzten
Beobachtungsposition auf unseren Zentralstern schauen. Auf diese Weise
könnte sich die Vorwarnzeit vor Sonnenstürmen um bis zu fünf Tage
verlängern. [mehr]
|
Fortschrittliche
KI-Werkzeuge für große Datenmengen
Moderne Großteleskop und Experimente in Teilchenbeschleunigern
produzieren ungeheure Datenmengen, deren Auswertung immer komplexer wird.
Doch könnten sich gerade in diesen Daten Antworten auf zahlreiche Rätsel
aus Physik und Astronomie verbergen. Nun soll eine neue Generation
fortschrittlicher KI-Tools bei der Auswertung helfen.
[mehr]
|
|
Mit Laserlicht der
Quantennatur der Gravitation auf der Spur
Die von Einstein vorhersagte Existenz von Gravitationswellen konnte vor
zehn Jahren erstmals direkt nachgewiesen werden. Nun hat sich ein
Physiker Gedanken über ein spannendes Experiment gemacht, mit dem sich
Gravitationswellen nicht nur nachweisen, sondern auch manipulieren
lassen. Würde dies gelingen, wäre das ein Hinweis auf die Existenz von
Gravitonen. [mehr]
|
|
MSL Missionslog
Verfolgen Sie den Verlauf der Mission des Marsrovers Curiosity in unserem
regelmäßig aktualisierten Missionslog. |
| |
 |
Forum
Was bringt eine bemannte Marsmission, sollen wir wieder zum Mond? Diskutieren Sie mit anderen Lesern im Forum! |
|
Neuer Blick auf alte
Rekonstruktion der Strahlungsleistung der Sonne
Wie hat sich die Strahlungsleistung der Sonne in der Vergangenheit
entwickelt und haben diese Änderungen eventuell Einfluss auf das irdische
Klima? 1993 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass die
Gesamtstrahlungsleistung der Sonne seit Mitte des 20. Jahrhunderts
deutlich angestiegen ist. Ein neuer - und jetzt ausgezeichneter - Blick
auf die alte Studie zeigt: ein Irrtum. [mehr]
|
|
Sind Uranus und
Neptun eher Gesteinsriesen als Eisriesen?
Bisher schienen die Planeten in unserem Sonnensystem einer bestimmten
Ordnung zu folgen: Nach den Gesteinsplaneten im inneren Sonnensystem
kamen mit Jupiter und Saturn zwei Gasriesen und schließlich mit Uranus
und Neptun zwei Eisriesen. Ein Forschungsteam stellt dies nun infrage:
Die Zusammensetzung von Uranus und Neptun könnte felsiger und weniger
eisig sein als bisher angenommen.
[mehr]
|
Zwei gewaltige Kollisionen um den Stern Fomalhaut
Das Weltraumteleskop Hubble hat um den nur 25
Lichtjahre entfernten Stern Fomalhaut die Entstehung zweier gewaltiger
Staubwolken beobachtet, die vermutlich durch Zusammenstöße
kilometergroßer Objekte in dem jungen Planetensystem des Sterns
entstanden sind. Auch in unserem Sonnensystem könnten sich solche
Kollisionen einst ereignet haben. [mehr]
|
|
Neue rauscharme Verstärker für neue Möglichkeiten
Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array in der
chilenischen Atacamawüste gehört mit seinen 66 Teleskopen zu den
leistungsfähigsten Forschungsanlagen der Welt. Durch neu entwickelte,
extrem rauscharme Verstärker bekam ALMA nun ein entscheidendes Upgrade,
das den Empfang von Radiostrahlung mit bisher unerreichter
Empfindlichkeit ermöglichen soll. [mehr]
|
Jupiter
in Opposition und die Erde im Perihel
Ein Planet dominiert zu Jahresbeginn den Nachthimmel: Der Gasriese
Jupiter steht am 10. Januar in Opposition zur Sonne. Ansonsten machen
sich Planeten eher rar: Venus, Mars und Merkur sind nicht zu sehen,
Saturn nur am Abend. Die Erde durchläuft am 3. Januar den sonnennächsten
Punkt ihrer Bahn. Der Himmel ist geprägt von den Sternen
des Winters. [mehr]
|
|
Geminiden
ohne störenden Mond
Am Sonntagvormittag erreicht der Meteorstrom der Geminiden
sein jährliches Maximum. Der Sternschnuppenstrom gilt als zuverlässigster
und aktuell aktivster Schauer im Jahresverlauf und in diesem Jahr stört auch
der Mond die Beobachtungen nicht. Ein Blick an den Himmel in der Nacht auf
Sonntag könnte sich also überall dort lohnen, wo das Wetter mitspielt.
[mehr]
|
|
|
|