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Wie wirken sich Änderungen in der Neigung der Erdachse
auf das Klima aus?
Die Neigung der Erdachse ist tatsächlich nicht konstant, sondern schwankt
zwischen 22,1 Grad und 24,5 Grad in einem ca. 41.000-jährigen Zyklus, einer der
sogenannten Milankovitch-Zyklen. Aktuell liegt die Achsneigung bei 23,4 Grad.
Eine größere Neigung führt zu extremeren Jahreszeiten, also zu heißeren Sommern
und kälteren Wintern, eine geringere Neigung zu kühleren Sommern und milderen
Wintern. Dieser und weitere Zyklen, die sich über viele 10.000 Jahre erstrecken
werden beispielsweise herangezogen, um die Entstehung von Kalt- und Warmzeiten
auf der Erde zu erklären.
Es handelt sich dabei aber um Prozesse, die sehr langsam ablaufen. Die
beobachtete Erderwärmung in den letzten Jahrzehnten hingegen, ist ein viel zu
schnelles Phänomen, um mit diesen Zyklen erklärt werden zu können - hier liegt
die Schuld eindeutig beim Menschen. (ds
/ 2. November
2026)
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