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Gibt es Überlegungen im Falle einer längeren bemannten
Marsmission die durch die Sonne verursachte Kommunikationsunterbrechung während
der Konjunktion durch entsprechend positionierte Satelliten zu überbrücken?
In den Tagen rund um die Konjunktion des Mars, wenn der Rote Planet also - von
der Erde aus betrachtet - direkt hinter der Sonne steht, wird die Kommunikation
mit den Sonden auf dem Mars unterbrochen, weil die Sonne die Funkverbindung
stört. Tatsächlich hat die europäische Weltraumagentur ESA schon einmal über ein
Konzept nachgedacht, um trotzdem eine ständige Kommunikation mit Astronauten auf
der Oberfläche des Mars gewährleisten zu können. Dazu würde es mindestens eines
Satelliten bedürfen, der die Sonne in ausreichendem Abstand zum Mars umkreist
und so als "Relaisstation" für die Kommunikation dienen kann. Technisch möglich wäre eine solche Lösung,
die Frage ist nur, ob sich dieser Aufwand tatsächlich lohnt, da die Kommunikationspause
ja nur wenige Tage innerhalb von rund zwei
Jahren beträgt.
(ds/19. Oktober 2018)
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