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April 2010
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Mond, Planeten und Pluto im April 2010 |
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Mondlauf |
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Entfernung |
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Entfernung |
Letztes Viertel: 6. April Neumond: 14. April Erstes Viertel: 21.
April Vollmond: 28. April |
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
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1,003 AE
0,720 AE
1,531 AE
60,7 ER
1,149 AE
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Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto |
5,767 AE
8,598 AE
20,979 AE
30,547 AE
31,454 AE |
Frühlingshimmel
Am Sternenhimmel ist nun der Frühling eingekehrt und die typischen
Sternbilder dieser Jahreszeit übernehmen das Regiment am Himmel. Dazu gehören
etwa die Konstellationen Bootes, Jungfrau und Löwe, deren Sterne Arktur, Spica und Regulus
das bekannte Frühlingsdreieck bilden. Mehr über diese Sterne
und weitere lohnende Objekte am Nachthimmel erfahren sie auf unserer Seite über
den
Fixsternhimmel im April.
Planeten
Die Venus ist Abendstern und nach Sonnenuntergang deutlich
im Westen im Sternbild Widder zu sehen. Ganz in der Nähe ist im
ersten Monatsdrittel übrigens auch der Merkur auszumachen. In
dieser Zeit bietet sich die einzige Abendsichtbarkeit des sonnennächsten
Planeten in diesem Jahr. Der rote Planet Mars
ist noch bis weit nach Mitternacht zu sehen und findet sich im Sternbild Krebs.
Seit seiner Opposition hat er aber einiges an Glanz eingebüßt.
Der Gasriese Jupiter kehrt an den Nachthimmel zurück und
taucht ab der zweiten Monatshälfte am Morgenhimmel auf. Der Ringplanet
Saturn, der im letzten Monat seine Oppositionsstellung erreicht hatte,
ist nahezu die gesamte Nacht zu sehen. Man findet ihn im Sternbild Jungfrau.
Sternschnuppen
Auch Sternschnuppenfreunde könnten im April auf ihre Kosten kommen: Um den
10. April haben die Virginiden ihr Maximum, doch ist der
Höhepunkt dieses Sternschnuppenstrom mit dem Ausstrahlungspunkt im Sternbild
Jungfrau nicht sonderlich ausgeprägt. Die Lyriden, mit
Ausstrahlungspunkt im Sternbild Leier, sind zwischen dem 16. und 25. April
aktiv. Ihr Maximum wird für den 22. April erwartet. Obwohl man auch hier kein
sehr ausgeprägtes Maximum erwartet, haben die Lyriden die Astronomen in
vergangenen Jahren schon mehrfach überrascht.
Sternschuppenströme entstehen, wenn sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne
durch eine Region mit besonders vielen winzigen Gesteinsbrocken bewegt, die dann
in die Atmosphäre geraten und verglühen. Die meisten dieser Regionen und der
damit verbundenen Sternschnuppenströme kann man einem Kometen zuordnen, der bei
seinem Umlauf eine Spur im inneren Sonnensystem hinterlassen hat. Im Falle der
Lyriden ist das der Komet C/1861 G1 Thatcher.
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Sternkarten
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