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Mondlauf |
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Entfernung |
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Entfernung |
Neumond: 3.
September
Erstes Viertel: 11. September
Vollmond: 18. September
Letztes Viertel: 25. September |
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
|
1,005 AE
1,370 AE
1,035 AE
57,0 ER
0,590 AE
|
Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto |
6,315 AE
9,765 AE
19,097 AE
29,260 AE
31,011 AE |
Manche warten vielleicht immer noch auf den Sommer, doch im September geht
die "warme" Jahreszeit aus astronomischer Sicht wieder zu Ende: Am 23.
September um 0.23 Uhr Sommerzeit beginnt offiziell der Herbst. Die
Nächte sind fortan wieder länger als die Tage, ideale Voraussetzungen also,
um an den noch nicht zu kalten Abenden einen Blick an die Himmel zu wagen.
So könnte man beispielsweise einmal versuchen, ein etwas schwächeres
Sternbild am Himmel zu finden, das wegen seiner Form auch hin und wieder als
"Lächeln am Himmel" bezeichnet wird – das Sternbild Steinbock [Findkarte].
Man kann es zurzeit abends am Südhimmel sehen. Um das Sternbild zu finden, sucht
man am besten den hellen Stern Fomalhaut im Sternbild Südliche Fische und
Atair im Adler. Das Sternbild Steinbock liegt gerade unterhalb der
gedachten Verbindungslinie dieser beiden Sterne. Wer gute Augen hat, dürfte
leicht erkennen, dass der Hauptstern des Steinbocks, Alpha Capricorni (die
westliche Ecke des Sternbildes), eigentlich aus zwei Sternen besteht. Mit einem
Fernrohr kann man auch das einzige Deep-Sky-Objekt ausmachen, das der Steinbock
zu bieten hat: den Kugelsternhaufen M30.
Das ganze Jahr zu sehen ist das Sternbild Cepheus, das hoch oben am
Himmel steht und von seiner Form her an ein Haus erinnert. Die Spitze des Hauses
deutet ungefähr auf den Himmelspol. Der Stern Delta Cephei ist der
"Prototyp" der so genannten Cepheiden, einer Gruppe von pulsierenden Sternen,
die gerne zur Entfernungsmessung im All verwendet werden. Die Leuchtkraft dieser
Cepheiden ändert sich in einer bestimmten Periode. Nach einer genau bestimmbaren
Zeit hat der Stern also wieder dieselbe Helligkeit. Doch damit nicht genug: 1912
entdeckte H. S. Leavitt, dass es eine Verbindung zwischen der Helligkeit eines
Cepheiden gibt und der Periode mit der seine Helligkeit schwankt. Wenn man also
diese Periode beobachtet, kann man berechnen, wie hell der Stern wirklich ist.
Diesen Wert kann man dann mit der scheinbaren Helligkeit des Sterns auf der Erde
vergleichen, woraus sich seine Entfernung ermitteln lässt.
Im Sternbild Cepheus befindet sich auch der Stern Mu Cephei, der
vor allem im Fernglas durch seine tiefrote Farbe auffällt. Der berühmte Astronom
Sir William Herschel nannte diesen Stern daher auch "Granat-Stern". Bei
ihm handelt es sich um einen Roten Riesenstern, dessen Helligkeit durch
Pulsationen in seiner äußeren Hülle schwankt.
Unter den Planeten ist Mars der unbestrittene Star: Er wird Ende des
Monats ähnlich hell sein wie der Gasriese Jupiter und ziemlich die ganze Nacht
über zu beobachten ist. Die Venus ist als Abendstern am Südwesthorizont
auszumachen, Jupiter geht immer früher unter und zieht sich im Laufe des
Monats vom Nachthimmel zurück. Der Ringplanet Saturn erobert langsam die
gesamte zweite Nachthälfte.
Weitere
Informationen über den Fixsternhimmel im September entnehmen Sie bitte den
folgenden Karten. Sie gelten für den 15. September, 22 Uhr MEZ/23 Uhr MESZ. Weitere Gültigkeitszeiten und
-daten sind jeweils unter der Karte angegeben.
Sternkarten für das gesamte Jahr und unterschiedliche Uhrzeiten finden Sie
über unsere astronews.com
Sternenkarten-Übersicht.