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Dezember
2000
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Mondlauf |
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Entfernung |
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Entfernung |
Neumond: 25. Dezember
Erstes Viertel: 4. Dezember
Vollmond: 11. Dezember
Letztes Viertel: 18. Dezember |
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
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0.984 AE
1,434 AE
0,922 AE
57,2 ER
1,937 AE
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Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto |
4,107 AE
8,242 AE
20,523 AE
30,849 AE
31,281 AE |
| Planetenentfernungen für 15.
Dezember, 22 Uhr MEZ, Angaben in Astronomischen Einheiten bzw. Erdradien |
Was die Planeten
im Dezember angeht, ändert sich im Vergleich zum letzten Monat nicht viel:
Jupiter und Saturn sind die Stars am Nachthimmel, Konkurrenz bekommen der
Gasriese und der Ringplanet nur durch die Venus, die am frühen Abend Jupiter
die Schau stiehlt. Und der Mars ist immer besser am Morgenhimmel zu beobachten.
Der Fixsternhimmel im Dezember ist geprägt von den Wintersternbildern -
kein Wunder, beginnt doch am 21. Dezember um 14.37 Uhr MEZ der Winter.
Schaut man Mitte Dezember gegen Mitternacht an den süd-östlichen
Sternenhimmel, kann man das Wintersechseck in seiner vollen Schönheit
bewundern (siehe Bild): Es besteht aus den Sternen Prokyon im Kleinen
Hund, Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier,
Rigel im Orion und Sirius im Großen Hund. Der Große Hund ist eigentlich ein
Sternbild des Südhimmels, das aber in Winternächten auch in unseren Breiten
zu sehen ist. Interessant an dieser Konstellation ist vor allem der Stern
Sirius, der Astronomen schon seit Jahrtausenden fasziniert und bei dem es sich
um ein Doppelsternsystem oder gar um ein Dreifachsystem handelt (astronews.com
berichtete). Sirius ist der hellste Stern, der von der Erde aus zu
beobachten ist.
Wer das
Wintersechseck am Himmel schon aufgespürt hat, kann gleich noch nach den
Geminiden schauen, einem Meteoritenstrom der sich zwischen dem 5. und 16.
Dezember bemerkbar macht. Das Maximum ist am 13. Dezember und man kann mit
etwa 50 hellen Sternschnuppen pro Stunde rechnen. Die Geminiden haben ihren
Namen - wie alle Sternschnuppenströme - von dem Sternbild, aus dem sie zu
kommen scheinen, in diesem Fall also aus dem Sternbild Zwillinge. Um
möglichst viele Meteore zu sehen, sollte man bis nach Mitternacht warten.
Ursache für die Geminiden ist übrigens ausnahmsweise einmal kein Komet,
sondern der Asteroid 3200 Phaethon.
Was sich sonst am Fixsternhimmel seit dem letzten Monat
geändert hat, entnehmen Sie bitte den folgenden
Karten:
Alle Karten gelten für den 15. Dezember 2000, 22 Uhr MEZ. Sie können aber
auch zur Identifikation von Sternbildern am 1. Dezember um 23 Uhr MEZ verwendet werden.
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