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Thema: Uhren auf einer rotierenden Scheibe synchronisieren

  1. #341
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    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    Na, du nimmst die Uhr 2 und läufst am Tellerrand entlang bis 90° Grad (Ort B). Jetzt läuft Uhr 2 nach so wie von Einstein vorhergesagt. Dann stellst du die Uhr 2 um t Sek. vor, v = 5 Km/h. Das rechnest du mit der Formel 1/2t(v/V)^2 aus. Das Resultat musst du nun noch durch 1/4 des Umfangs teilen, weil Uhr 2 eben nur eine 90° und nicht 360° Kurve vollzogen hat. Wieviel Uhr muss jetzt Uhr 2 anzeigen? Bei 0° Grad waren beide Uhren synchron (12:00)
    Sorry, aber ich habe selten so etwas Unbrauchbares gelesen. Das hier war deine Formel:
    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    Du läufst am Tellerrand entlang und bringst Uhr 2 an ihrem vorgesehenen Platz an, der ein Stück weiter weg von Uhr 1 liegt. Du bewegst eine Uhr entlang einer Kurve, genauso wie von Einstein vorhergesagt, deshalb läuft sie nun mit 1/2 t (v/V)^2 / 1/4*pi*r Sekunden nach, usw..., wenn man annimmt, dass die 8 Uhren in gleichen Abständen voneinander an dem Tellerrand angebracht werden. So sind sie synchron nach Einstein (entlang des Tellerrands)
    Hier schreibst du, dass die Uhr "mit 1/2 t (v/V)^2 / 1/4*pi*r Sekunden" nachgeht. Was ist v, was ist t? Beides brauche ich, um auszurechnen, wie weit die Uhr nachgeht. Dreht sich die Scheibe schon, oder noch nicht?
    Und jetzt soll ich die Uhr um "t Sekunden" vorstellen? Ich soll t "über die Formel 1/2t(v/V)^2" ausrechnen, das heißt t= 1/2t(v/V)^2? Das ist kompletter Blödsinn. Und warum sollte ich das überhaupt tun, wenn sie doch "mit 1/2 t (v/V)^2 / 1/4*pi*r Sekunden" nachgeht? Und was sollen die 5 km/h? Ist das die Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe, oder die Relativgeschwindigkeit zur Scheibe? Genau so etwas musst du angeben, nicht v= 5km/h schreiben.

    Ich gebe dir noch einen Versuch, eine brauchbare Formel und ein nachvollziehbares Ergebnis zu liefern. Die Formel allgemeingültig und ausreichend beschrieben, dass man sie anwenden kann. Das Ergebnis für r,v deiner Wahl, phi=pi/2. Das ist dann ein Wert in Sekunden und soll darstellen, welchen Zeitunterschied die laut Beitrag 1 synchronisierten Uhren am (rotorfesten) Ort phi = 0 bzw. phi = pi/2 anzeigen, wenn man sie im Einsteinschen Sinne "gleichzeitig" abliest.
    Geändert von Ich (14.12.2016 um 08:58 Uhr)

  2. #342
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    Lieber Ich,

    offensichtlich bist du nicht in der Lage die einfache Synchronisation von 2 Uhren auf einer Scheibe in dem Beispiel zu verstehen, auch ist zu vermuten, dass du die SRT von Einstein nicht wirklich verstanden hast. Du solltest dich erstmal mit den Grundbegriffen vertraut machen. Sicher ist v = 5 Km/h deine Geschwindigkeit beim Transport der Uhr 2 auf der Scheibe. Du brauchst nur noch einen Radius r, Pi kennst du vermutlich auch oder hast schon mal zumindest was davon gehört, nehme ich an, google einfach mal falls nicht.

    PS.:Bin gespannt wann du diese einfache Aufgabe gelöst und es geschafft hast zu sagen wieviel Uhr die Uhr auf 90° Grad anzeigt, wenn die Uhr 1 auf 0° Grad 12:00 anzeigt, bis dahin Viel Spaß und viel Glück!

  3. #343
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    Habt ihr schon herausgefunden ob die gegenüberliegende Uhr nun vor, nach oder synchron geht? Sieht irgendwie nicht danach aus [:

    Auf den Punkt kommend,

    Yuktertez

  4. #344
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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Ja, x ist eine Länge. Der Abstand vom Synchronisationsnullpunkt, entweder entlang des Umfangs oder in Bewegungsrichtung gemessen, je nach Fall.
    Wenn das aber so ist, müsste dann die Uhr auf 360° gegenüber der Uhr auf 0° nicht vorgehen?

    Interessiert,

    Yukterez

  5. #345
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    Zitat Zitat von Yukterez Beitrag anzeigen
    Wenn das aber so ist, müsste dann die Uhr auf 360° gegenüber der Uhr auf 0° nicht vorgehen?
    Ja. Steht ausführlich erklärt schon in Beitrag #6:
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Der zweite soll wohl ein rotierendes KS verwenden, das ist nichttrivial. Der Witz ist: Wenn du da nach üblichem Muster* eine "Gleichzeitigkeitsfläche" konstruieren willst, dann kommt keine vernünftige Fläche heraus, sondern eine Wendeltreppe. Das heißt, Linien gleicher Zeit schließen sich nicht, sondern bilden eine Spirale. Das kann man deuten wie man will, im Endeffekt bedeutet es, dass die Standardsynchronisierung bei Drehbewegung nicht funktioniert.

    * In der Art würde man bestimmte gedachte "kanonische" Beobachter definieren und deren Eigenzeit verwenden. Das wären in diesem Fall alle mitrotierenden Punkte. Gleichzeitigkeit wird immer zwischen direkt benachbarten Punkten hergestellt. Wenn man das einmal ganz herum durchzieht, dann endet man nicht am Startereignis, sondern je nach Richtung etwas in die Zukunft oder Vergangenheit versetzt.
    In 4D heißt das, man hat eine "Kongruenz" von Weltlinien, und eine Gleichzeitigkeitshyperfläche (aka "Raum") ist so definiert, dass sie von allen diesen Weltlinien senkrecht geschnitten wird. Das funktioniert nur dann, wenn das Vektorfeld der zugehörigen Vierergeschwindigkeiten "wirbelfrei" ist.
    Mir fällt gerade auf: Das "Art" am Anfang des 2. Absatzes sollte eigentlich "ART", sprich: allgemeine Relativitätstheorie heißen.
    Geändert von Ich (14.12.2016 um 17:01 Uhr)

  6. #346
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    Zitat Zitat von Yukterez Beitrag anzeigen
    Wenn das aber so ist, müsste dann die Uhr auf 360° gegenüber der Uhr auf 0° nicht vorgehen?
    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Ja.
    Das ist natürlich sehr sinnvoll, besonders in Anbetracht dessen dass die Uhr auf 0° gleichzeitig auch die Uhr auf 360° ist [:

    Gratulierend,

    Yukterez

  7. #347
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    Standard Narrenfreiheit

    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Das kann man deuten wie man will
    Ach so macht man das in der Wissenschaft [:

    Mir das Lachen nicht verkneifen könnend,

    Yukterez

  8. #348
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    Hallo Yukterez,

    Zitat Zitat von Yukterez Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich sehr sinnvoll, besonders in Anbetracht dessen dass die Uhr auf 0° gleichzeitig auch die Uhr auf 360° ist [:

    Gratulierend,

    Yukterez
    Um diesen ganzen Thread wirklich verfolgen zu können, müßte ich sehr viel außerhalb lesen. Die Zeit hab' ich derzeit nicht.

    Aus der Art wie Du das hier in Deinen beiden letzten Posts kommentierst, schließe ich, daß Du glaubst, die Uhr bei 0° und die bei 360° (die ja selbstverständlich dieselben sind, müßten auch dieselbe Zeit anzeigen, was sie ja wohl auch tun, wenn man die Synchronisation von der Achse ausgehend radialsymmetrisch durchführt.

    Nur ging es doch hier um den Fall 2, also nicht radialsymmetrisch.

    Im Fall 2 startet man bei 0° mit der Uhrzeit der Uhr bei 0°, wandert um die rotierende Scheibe herum und synchronisiert jede Uhr an der man vorbei kommt. Kommt man wieder bei 360° an, stellt man fest, daß sie nicht mehr mit der beim Rundlauf mitgeführten Uhr synchron ist. Man synchronisiert also die erste Uhr an der man gestartet war erneut, und somit unterscheiden sich die beiden Zeiten dieser Uhr vorher/nachher voneinander und das bei jedem Rundlauf bei jeder Uhr bei der man erneut vorbei kommt - die 'Wendeltreppe' eben. Warum hast Du da solche Schwierigkeiten Dir das Lachen zu verkneifen? Hattest Du wirklich geglaubt, daß die radialsymmetrische Synchronisation das selbe Ergebnis liefern muß, wie die umlaufende Synchronisation der Uhren bei sich drehender Scheibe?

    Oder hab' ich diese beiden Posts von Dir nur falsch verstanden? Nur zum Verständnis: Ist das nicht analog zum Zwillingsparadoxon?

    MAC
    Geändert von mac (14.12.2016 um 18:57 Uhr)

  9. #349
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Oder hab' ich diese beiden Posts von Dir nur falsch verstanden?
    Wie man synchronisiert ist bereits im ersten Beitrag vorgegeben. Die Frage ist welche Uhrzeit die anderen Uhren im Sytem der einen Uhr anzeigen, und da kann eine Uhr nicht eine andere Uhrzeit anzeigen als sie selbst.

    Mich auf keine Ablenkungsmanöver einlassend,

    Yukterez

  10. #350
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Nur ging es doch hier um den Fall 2, also nicht radialsymmetrisch.
    Ich frage mich wo du deinen Fall 2 her nimmst, in der Aufgabenstellung gibt es zwar 2 Fälle aber die sind beide radialsymmetrisch:

    Zitat Zitat von nocheinPoet Beitrag anzeigen
    In der Mitte der Scheibe befindet sich eine Lichtquelle die einen Lichtblitz aussendet. Der läuft zu den Uhren am Rand, welche daraufhin starten. Interessant ist das nun nur, wenn dann die Scheibe rotiert, gibt da zwei unterschiedliche Fälle, die Scheibe wird nachdem die Uhren am Rand laufen auf eine bestimmte Geschwindigkeit beschleunigt und einmal rotiert die Scheibe schon, als der Lichtblitz ausgesendet wird.
    Oder habt ihr während meiner Verbannung die Zeit genutzt die Aufgabe so zu ändern dass eure Ergebnisse jetzt passen?

    Recherchierend,

    Yukterez

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