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Thema: Der Nichturknall

  1. #1
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    Standard Der Nichturknall

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    Diskurs über den Nichturknall, seine naturwissenschaftlichen, philosophischen und sonstigen Folgen

  2. #2
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    Standard

    Ich bezweifle die auch vom Schöpfungsglauben zahlreicher Religionen trächtige Behauptung des Urknalls. Bekanntlich waren und sind alle Aspekte der Kultur, Ökonomie oder Politik, da-runter der Wissenschaft und auch alle Ableitungen daraus, die von diesen Einwirkungen geprägt werden zwangsläufig irreal oder nur zufällig wahr.
    Eine Sicht auf das Geschehen vor rund 14 Milliarden Jahren, wobei diese gebräuchliche Zeitangabe und die Schlussfolgerungen daraus auf dem Hintergrund einer Rückwirkung der Raumzeit auf sich selbst und die evtl. kosmische Expansion, gelegentlich zu hinterfragen wären. Der Leser gestatte, dass ich, zur Beschreibung meiner Ansicht etwas aushole.

    Forschungssatelliten und Teleskope, die dazu dienen ein Bild über die Struktur des uns bekannten Universums zu erhalten und auf deren Ergebnissen gründende Ausführungen zeigen, dass es optisch eine dreidimensionale Netzstruktur besitzt. Es zeigte sich ein hierarchischer Aufbau und keine richtungsunabhängige, relativ gleichförmige Anordnung, wie sie in Folge eines Urknalls naheliegend wäre. Ich verweise dazu auch auf die spannenden Ausführungen unter http://www.spektrum.de/magazin/die-s...versums/825683. Zudem ist diese Struktur des uns bekannten Universums nicht statisch, da sich seine Bausteine und Beziehungen interagieren, sich bewegen, auseinanderdriften, ineinander schieben, sich gegenseitig oder durch den Umstand von Alterungsprozessen auslöschen. Was sind die Ursachen dessen und bringen in dem Kontext sogar des Universums Fähigkeit zu Stoffwechsel und Selbstreflexion, zum Denken, hervor? Ohne an der Stelle in die konfessionell, machtpolitischen, kapitalseitigen oder erkenntnistheoretisch dominierten Auseinandersetzungen darüber eintreten zu wollen: Diese und weitere naturgesetzliche Gleichartigkeiten und Beziehungen unseres Universums gründen auf drei, hier verkürzt dargestellten, sich gegenseitig bedingenden und deshalb keines-falls getrennt voneinander zu betrachtenden dialektischen Grundgesetzen. (Weiterführendes unter: Buhr/Klaus, Philosophisches Wörterbuch Band 2, 1970)

    1. Warum entwickeln sich Sachverhalte und ihre Beziehungen in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz von der Einheit und dem Kampf der Gegensätze. Es existieren stets bedingt harmonische Gegebenheiten und die ihnen innewohnenden Widersprüche gemeinsam. Die Aufhebung von Widersprüchen ist Voraussetzung jeglicher Entwicklung und bringt zugleich zwingend neue hervor.

    2. Wie entwickeln sich diese in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz von der Negation der Negation. Das Bestehen eines grundlegenden Entwick-lungszwangs in Natur und Gesellschaft. Entwicklung/Bewegung ist als ständige Negation (Verneinung) von bestehenden Qualitäten zu verstehen.

    3. Wohin entwickeln sich diese in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz des Umschlagens von Quantitäten in neue Qualitäten und dieser in neue Quantitäten. Es führen im Zeitverlauf jegliche Entwicklungen, Bewegungen, zu neuen Qualitäten und umgekehrt.

    Alle erkannten Prozesse, deren Beziehungen und Bewertung, darunter die der Physik, Astro-physik, Chemie, Biologie, Gesellschaft und im Denken vollziehen sich in unserem Universum auf der Grundlage des Zusammenspiels dieser drei Grundgesetze. Daraus ergibt auch, dass neue und wahre, also mit der objektiven Realität übereinstimmende Einsichten und deren Praxis, nur auf dieser Grundlage möglich sind. Das gilt nicht nur für die Definition einer „Weltformel“, für die sozialen Beziehungen oder Selbstsicht des Menschen, sondern auch die Frage nach dem Ursprung unseres Universums. Der Autor vertritt dazu die Thesen dass,

    1. so wie unser Universum internen strukturiert ist, auch angrenzende Universen in ihrer Summe Strukturen bilden und interagieren.
    2. Angrenzende oder ein das hiesige Universum umschließendes Universum gründen nicht zwangsläufig auf den o. g. drei Entwicklungsgesetzen. Damit existiert in diesen eine andere naturgesetzliche Basis für Physik, Chemie, Biologie, die Selbstreflexion und Selbsterkenntnis, also des Denkens. Bezeichnen wir sie als polymorphe Universen.
    3. Ebenso wie die Strukturen unseres Universums aus sich heraus wechselwirken müssen, ist zu erwarten, dass auch der Art antagonistische Universen intern und extern in Beziehung treten, sich durchdringen, wechselwirkend verändern und/oder aufgrund ihrer prinzipiellen Verschiedenartigkeit gegenseitig auslöschen. Infolge dessen entstehen neue Universen mit einer naturgesetzlichen Basis, die sich von der ihrer Elternteile ganz und gar unterscheidet.
    4. Auch das uns bekannte Universum ist ein Nachklang der Interaktion polymorpher Universen. Es ist nicht nur das Ergebnis deren gegenseitiger teilweiser oder vollständiger Auslöschung, die herkömmlich als Urknall bezeichnet wird. Es wurde oder wird es von bedingt reaktiver Energie/Materie anderer Universen durchdrungen und beeinflusst. Diese nicht oder bedingt reaktive Energie/Materie kann zudem ein Relikt der o. g. Interaktion sein. Sie gründet nicht auf den naturgesetzlichen Grundlagen unseres Universums und ist, wenn überhaupt, vorerst nur indirekt nachweisbar.
    5. Eine erste Nachweismöglichkeit der für unser Universum ursächlichen Interaktion polymorpher Universen kann drin bestehen festzustellen, dass an der Peripherie unseres Universums weiterhin energetische oder sonstige Interaktionen stattfinden. Eine andere Möglichkeit besteht im Nachweis der Existenz bedingt reaktiver Energie, Materie oder Raum/Raumzeit mit polymorphen Eigenschaften in unserem Universum. Die vermeintlich dunkle Energie/Materie oder die Ursache der behaupteten Expansion des Raumes in unserem Universum können dafür Anhaltspunkte sein.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle die auch vom Schöpfungsglauben zahlreicher Religionen trächtige Behauptung des Urknalls.
    Hallo Stephan,

    es geht in der Astronomie diesbezüglich nicht um Glaubensfragen, sondern um eine effektive und übersichtliche Beschreibung der experimentell nachgewiesenen Ergebnisse. Das Thema gehört in den Bereich "Gegen den Mainstream". Ich habe den Beitrag deshalb gemeldet.
    Freundliche Grüße, B.

  4. #4
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    Hallo Stephan G.,

    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle die auch vom Schöpfungsglauben zahlreicher Religionen trächtige Behauptung des Urknalls. Bekanntlich waren und sind alle Aspekte der Kultur, Ökonomie oder Politik, da-runter der Wissenschaft und auch alle Ableitungen daraus, die von diesen Einwirkungen geprägt werden zwangsläufig irreal oder nur zufällig wahr.
    Ich meine, daß Du hier im falschen Forum bist. Philosophische Fragen wären eher in einem Forum für Philosophie gut aufgehoben?

    Abgesehen davon hast Du schon die Nutzungsbedingungen dieses Forums, denen Du bei Deiner Anmeldung zugestimmt hast nicht gelesen, oder nicht verstanden, oder einfach ignoriert. Dein Thema gehört in das Unterforum ‚Gegen den Mainstream‘.

    Ich bestreite nicht Verdienst und Nutzen der Philosophie, aber allein durch Nachdenken ist es nicht gelungen eine realistischere Vorstellung von der Natur zu erlangen die uns umgibt. Und wenn die Ergebnisse des Nachdenkens im Widerspruch zu den Beobachtungen stehen, muß man entweder besser nachdenken, oder besser beobachten, oder beides.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Eine Sicht auf das Geschehen vor rund 14 Milliarden Jahren, wobei diese gebräuchliche Zeitangabe und die Schlussfolgerungen daraus auf dem Hintergrund einer Rückwirkung der Raumzeit auf sich selbst und die evtl. kosmische Expansion, gelegentlich zu hinterfragen wären.
    Dieses Hinterfragen setzt voraus, daß man die beobachteten Tatsachen kennt.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Forschungssatelliten und Teleskope, die dazu dienen ein Bild über die Struktur des uns bekannten Universums zu erhalten und auf deren Ergebnissen gründende Ausführungen zeigen, dass es optisch eine dreidimensionale Netzstruktur besitzt. Es zeigte sich ein hierarchischer Aufbau und keine richtungsunabhängige, relativ gleichförmige Anordnung, wie sie in Folge eines Urknalls naheliegend wäre.
    Schon diese Formulierung weist nach, daß Du entweder die Beobachtungen nicht kennst, nicht verstehst, oder überraschend unsauber formulierst.

    Die größten Strukturveränderungen im Universum sind zeitlich und nicht räumlich strukturiert. Räumlich war das Universum extrem homogen strukturiert und ist es auf großen Skalen (>E7-E8 Parsec) in jeder Richtung immer noch. Siehe dazu auch Ergebnisse COBE, WMAP, Planck z.B. hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmic...ground#History



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Zudem ist diese Struktur des uns bekannten Universums nicht statisch, da sich seine Bausteine und Beziehungen interagieren, sich bewegen, auseinanderdriften, ineinander schieben, sich gegenseitig oder durch den Umstand von Alterungsprozessen auslöschen.
    Wenn man es so wenig konkret formuliert ist man besser vor Widerspruch geschützt? Oder was willst Du damit sagen?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Was sind die Ursachen dessen und bringen in dem Kontext sogar des Universums Fähigkeit zu Stoffwechsel und Selbstreflexion, zum Denken, hervor?
    Oh, bis auf eine ‚kleine‘ Lücke bei dem genauen Verständnis, wie es zur Bildung reproduktionsfähiger chemischer Verbindungen gekommen ist und einer weniger als eine Millisekunde langen Lücke zu Beginn des Universums, sind die oben von Dir aufgeführten Vorgänge sehr genau verstanden und auch messtechnisch belegt.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Ohne an der Stelle in die konfessionell, machtpolitischen, kapitalseitigen oder erkenntnistheoretisch dominierten Auseinandersetzungen darüber eintreten zu wollen:
    Hm! All die hier von Dir aufgezählten Punkte sehe ich höchstens im Zusammenhang mit Menschen aber weniger im Zusammenhang mit physikalischen Gesetzten. OK, vielleicht wird man das irgendwann einmal alles physikalisch erklären können?

    Aber was ich nicht verstehe, warum führst Du diese Punkte überhaupt auf, wenn Du sie gar nicht ansprechen willst?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Diese und weitere naturgesetzliche Gleichartigkeiten und Beziehungen unseres Universums gründen auf drei, hier verkürzt dargestellten, sich gegenseitig bedingenden und deshalb keines-falls getrennt voneinander zu betrachtenden dialektischen Grundgesetzen. (Weiterführendes unter: Buhr/Klaus, Philosophisches Wörterbuch Band 2, 1970)
    Wie geschrieben, hier geht es eher um Natur- und weniger um Geisteswissenschaften.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    1. Warum entwickeln sich Sachverhalte und ihre Beziehungen in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz von der Einheit und dem Kampf der Gegensätze. Es existieren stets bedingt harmonische Gegebenheiten und die ihnen innewohnenden Widersprüche gemeinsam. Die Aufhebung von Widersprüchen ist Voraussetzung jeglicher Entwicklung und bringt zugleich zwingend neue hervor. ...
    Hattest Du nicht beinahe unmittelbar vorher geschrieben, daß Du nicht in Erkenntnistheoretische Auseinandersetzungen einsteigen wolltes? ‚Hörst‘ Du Dir eigentlich selber nicht zu?

    Wenn Du dennoch in dieser Fachsprache? hier diskutieren möchtest, solltest Du nicht erwarten, daß ich hier philosophische Grundsatzwerke lese um die Sprache zu erlernen, sondern bitte alle verwendeten Begriffe, die auch in der Alltagssprache verwendet werden, hier aber ganz anders gemeint sind, vorher definieren.

    Wenn Dich diese Bitte überrascht, dann hier ein verdeutlichendes Beispiel.

    Was bedeutet in Deiner Aussage der Begriff stets?
    Immer, auf jeder Zeitskala?
    Überall, auf jeder Längenskala?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    2. Wie entwickeln sich diese in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz von der Negation der Negation. Das Bestehen eines grundlegenden Entwick-lungszwangs in Natur und Gesellschaft. Entwicklung/Bewegung ist als ständige Negation (Verneinung) von bestehenden Qualitäten zu verstehen.
    Der spontane Zerfall von Wasserstoff (Proton) wurde bisher nicht beobachtet, wie also ist Dein ‚stets‘ hier einzuordnen?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    3. Wohin entwickeln sich diese in Natur, Gesellschaft und Denken?
    Das Gesetz des Umschlagens von Quantitäten in neue Qualitäten und dieser in neue Quantitäten. Es führen im Zeitverlauf jegliche Entwicklungen, Bewegungen, zu neuen Qualitäten und umgekehrt.
    dieses umgekehrt steht z.B. im Widerspruch zur Entwicklung der Entropie auf großen Skalen und allein damit schon, muß Dein ‚stets‘ präziser definiert werden.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Alle erkannten Prozesse, deren Beziehungen und Bewertung, darunter die der Physik, Astro-physik, Chemie, Biologie, Gesellschaft und im Denken vollziehen sich in unserem Universum auf der Grundlage des Zusammenspiels dieser drei Grundgesetze. Daraus ergibt auch, dass neue und wahre, also mit der objektiven Realität übereinstimmende Einsichten und deren Praxis, nur auf dieser Grundlage möglich sind. Das gilt nicht nur für die Definition einer „Weltformel“, für die sozialen Beziehungen oder Selbstsicht des Menschen, sondern auch die Frage nach dem Ursprung unseres Universums. Der Autor vertritt dazu die Thesen dass,
    Du erhebst Deine drei Thesen zu objektiven Wahrheiten ohne einen Test zu formulieren, mit dem man sie widerlegen könnte. Ich hab‘ keine Ahnung, ob das in den Geisteswissenschaften gängige Praxis ist – in der Physik jedenfalls, geht das so nicht. Auch wenn manche Teste so weit weg von den messtechnischen Möglichkeiten liegen, daß sie defakto wertlos sind. Immerhin wurden aber Gravitationswellen, hundert Jahre nach ihrem Postulat, inzwischen nachgewiesen
    Geändert von mac (22.05.2016 um 14:02 Uhr)

  5. #5
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    Teil 2

    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    1. so wie unser Universum internen strukturiert ist, auch angrenzende Universen in ihrer Summe Strukturen bilden und interagieren.
    eine nicht überprüfbare Aussage. Was genau bedeutet für Dich angrenzend?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    2. Angrenzende oder ein das hiesige Universum umschließendes Universum gründen nicht zwangsläufig auf den o. g. drei Entwicklungsgesetzen. Damit existiert in diesen eine andere naturgesetzliche Basis für Physik, Chemie, Biologie, die Selbstreflexion und Selbsterkenntnis, also des Denkens. Bezeichnen wir sie als polymorphe Universen.
    Erstens verläßt Du hier bestehende Erkenntnisse und zweitens schließt Du eine Überprüfung aus. Wozu soll das gut sein?

    Wenn Du im hiesigen Universum die beobachtbaren Tatsachen nicht kennst, hast Du proportional zum Stand Deiner Unkenntnis zunehmende Narrenfreiheit Gesetze zu postulieren. Damit kommst Du aber über das Niveau von Schwafeln nicht hinaus.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    3. Ebenso wie die Strukturen unseres Universums aus sich heraus wechselwirken müssen, ist zu erwarten, dass auch der Art antagonistische Universen intern und extern in Beziehung treten, sich durchdringen, wechselwirkend verändern und/oder aufgrund ihrer prinzipiellen Verschiedenartigkeit gegenseitig auslöschen. Infolge dessen entstehen neue Universen mit einer naturgesetzlichen Basis, die sich von der ihrer Elternteile ganz und gar unterscheidet.
    Mit anderen Worten, Du schließt parallel zueinander existierende Universen ohne gegenseitige Wechselwirkungen aus? Aufgrund welcher Beobachtung(en)?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    4. Auch das uns bekannte Universum ist ein Nachklang der Interaktion polymorpher Universen. Es ist nicht nur das Ergebnis deren gegenseitiger teilweiser oder vollständiger Auslöschung, die herkömmlich als Urknall bezeichnet wird. Es wurde oder wird es von bedingt reaktiver Energie/Materie anderer Universen durchdrungen und beeinflusst. Diese nicht oder bedingt reaktive Energie/Materie kann zudem ein Relikt der o. g. Interaktion sein. Sie gründet nicht auf den naturgesetzlichen Grundlagen unseres Universums und ist, wenn überhaupt, vorerst nur indirekt nachweisbar.
    Hier ist wieder das Problem: So lange Du Deine ‚Gesetzte‘ nicht überprüfen kannst, versinkst Du in Beliebigkeit, ohne jede Orientierungsmöglichkeit.

    Du darfst das, aber es gibt halt dabei mehr Möglichkeiten als Menschen.

    Nett, aber ohne Erkenntnisgewinn.

    Bis zu der Zeit als man diese Art des Denkens aufgegeben hatte, trat man in den Naturwissenschaften Jahrtausende lang, mehr oder minder auf der Stelle (verglichen mit der Zeit danach). Erst als man sich (und die Anderen) dazu durchringen konnte das Experiment und nicht den Glauben als höchstes ‚Gericht‘ zu akzeptieren, explodierten die Erkenntnisse förmlich.



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    5. Eine erste Nachweismöglichkeit der für unser Universum ursächlichen Interaktion polymorpher Universen kann drin bestehen festzustellen, dass an der Peripherie unseres Universums weiterhin energetische oder sonstige Interaktionen stattfinden.
    Wieso an der Peripherie? Wo ist die?



    Zitat Zitat von Stephan G. Beitrag anzeigen
    Eine andere Möglichkeit besteht im Nachweis der Existenz bedingt reaktiver Energie, Materie oder Raum/Raumzeit mit polymorphen Eigenschaften in unserem Universum. Die vermeintlich dunkle Energie/Materie oder die Ursache der behaupteten Expansion des Raumes in unserem Universum können dafür Anhaltspunkte sein.
    Ist das bei den Philosophen so üblich? Wir werfen ein paar vielsagend nichtssagende Begriffe in den Raum – Was die Anderen damit machen, ist nicht mehr unser Problem?

    Was verstehst Du unter bedingt reaktiver Energie, Materie oder Raum/Raumzeit)? Was sind für Dich polymorphe Eigenschaften?

    Was führt Dich dazu die Expansion des Raumes als behauptet zu formulieren?

    Herzliche Grüße

    MAC
    Geändert von mac (22.05.2016 um 14:06 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Ist das bei den Philosophen so üblich?
    Hallo Mac,

    na ja, eigentlich nicht. Aber jeder darf sich rein rechtlich Philosoph nennen und sozusagen wortreichen Unsinn daherphilosophieren...
    Respektablere Vertreter dieser 'Zunft' bzw. Studierte argumentieren nachvollziehbar, wenn auch nicht selten mit Fachbegriffen, welche man wiederum nachblättern kann.
    Dies nur, um 'mal eine Lanze für die oft verunglimpfte Philosophie zu brechen.

    @Stephan:
    Dies soll meinerseits keine Wertung darstellen, ich sehe vieles von Dir Geschriebene jedoch anders. Aber:

    Willkommen im Forum. Es ergeht hier vielen Neuen so, dass sie die GdM-Klausel übersehen. Ich habe Verständnis dafür, dass man das "Kleingedruckte" ungelesen durchwinkt und vom Standard ausgeht, wie die Netikette zu beherzigen und dergleichen.
    In den hiesigen Nutzungsbedingungen verbirgt sich jedoch, dass vom Mainstream - also von publizierten Fachartikeln - abweichende Behauptungen, ausschließlich in dem Board (Subforum, Kategorie) 'Gegen den Mainstream' (=GdM) nach zusätzlichen Regeln gepostet werden dürfen - jetzt mit meinen Worten formuliert.

    Die Nutzungsbedingungen findest Du nachträglich oben im Hauptmenü jeder Seite und die gesonderten Regeln im ersten Beitrag unter GdM.

    Gruß,
    Dgoe
    Geändert von Dgoe (23.05.2016 um 12:08 Uhr)

  7. #7
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    Hallo Dgoe,

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    na ja, eigentlich nicht.
    ...
    Dies nur, um 'mal eine Lanze für die oft verunglimpfte Philosophie zu brechen.
    Das war mir durchaus klar. Aber Du hast Recht, ich hätte es anders formulieren sollen, denn so könnte man es wirklich als Spitze gegen die Philosophen auffassen, was ich gar nicht vorhatte.

    Das was ich bisher aus diesem Zweig der Wissenschaften gelesen habe (nicht viel) war überwiegend sehr klar formuliert. Nur über einen Text von Kant hab‘ ich mich seinerzeit aufgeregt, weil er eine Aussage in einem einzigen Satz, den er über mehr als eine halbe Seite hinweg ‚kunstvoll‘ verschachtelt hatte, so daß keiner von uns, auch nicht nach dem Zweiten Lesen überhaupt verstanden hatte, worum es ihm geht. (Das war übrigens im Deutsch-Unterricht, was mein eh schon gespanntes Verhältnis zu diesem Fach nicht wirklich positiv beeinflussen konnte. )

    Leider muß es mich aber doch irgendwie beeinflusst haben, denn mein Satzbau glänzt ja nun wirklich nicht durch Klarheit und Kürze.

    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #8
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Leider muß es mich aber doch irgendwie beeinflusst haben, denn mein Satzbau glänzt ja nun wirklich nicht durch Klarheit und Kürze.
    Hallo Mac,

    mir persönlich gefällt Dein Satzbau und Schreibstil sehr gut, kann dem gut folgen und auch immer wieder mal ein Schmunzeln abgewinnen.
    Sage ich nicht zum Schmeicheln, ist einfach so.

    Stephan drückt sich grammatikalisch und von der Rechtschreibung her sehr präzise aus, fällt mir begeistert auf. Es ist nur inhaltlich weniger klar, so dass ich mich Deinen Rückfragen weitestgehend anschließe.

    Gruß,
    Dgoe
    Geändert von Dgoe (23.05.2016 um 13:48 Uhr)

  9. #9
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    Der Beitrag wurde aus dem Bereich "Forschung allgemein" in den Bereich "Gegen den Mainstream" verschoben. Den neuen User bitte ich künftig auf die entsprechenden Bestimmungen in den Nutzungsregeln zu achten. Vielen Dank.

  10. #10
    Registriert seit
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    Standard

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    Hallo MAC,

    Stephan zitiert hier lediglich die drei Grundgesetze der Dialektik, die von Friedrich Engels stammen.

    Viele Grüße!

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