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Thema: warum sollte es kein anderes leben geben

  1. #11
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    Das Wort habe ich noch nie gehört... Direkt mal bei Wikipedia nachlesen...

  2. #12
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    Herr Opitz meint wohl eher Kapillarität - "Grummel"...

  3. #13
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    Dass wir unser Gehirn nur zu 10% nutzen, wurde ja von verlinkten Beitrag widerlegt. Trotzdem ist es eine wahnsinnig spannende Überlegung, dass man mit Medikamenten oder äußeren Reizen mehr Leistung aus dem Hirn kitzeln könnte, ähnlich wie bei diesem einen Hollywood-Film, bei dem der Protagonist blaue Kapseln einnahm, um eine unmenschliche Leistungsfähigkeit zu bekommen.

  4. #14
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    Hallo,

    nur mal so Gedanken von mir.

    "Es kommt die Zeit, in der Er Seine vier Wände mit hell leuchtenden Kugeln erhellen kann! Diese werden mit etwas aufleuchten, was man weder sehen, hören noch riechen kann!". Wenn man das im Mittelalter gesagt hätte, wäre das wohl Ketzerei gewesen und man hinge am Galgen. Heute nennen wir diese Kugeln Glühbirnen, LED´s, Sparlampen usw. ... Also ganz normal. Früher konnten wir uns so etwas nicht vorstellen und wir kamen auch nicht darauf.

    Der Roman "Reise um den Mond" von Jules Verne um 1865 erzählte schon von einem Flug zum Mond. Klar, es wahr ein Roman, dennoch glaube ich, dass die Leute damals nicht im enferntesten daran geglaubt haben, dass das einmal möglich sein kann.
    Sie wußten es halt nicht besser.

    Und heute? Naja, heute sind wir extrem weit fortgeschritten und auf der anderen Seite auch wieder nicht. Vor nicht allzu langer Zeit wahr die Wissenschaft noch so Arrogant und behauptete, dass es da draussen nichts geben "kann"! Heute hat sich diese Arroganz im Groben gelegt oder eher verschoben. Heute wird behauptet, dass es nur Leben kann (da draußen), wenn es auch Wasser (Kohlenstoff) gibt. Man sollte nicht glauben, dass all dass, was wir bis jetzt über uns wissen, auch da draußen gilt!
    Eines ist aber sicher. Wir werden irgendwann einen "Kleinen Teil" erfahren und wir müssen unsere Bücher neu schreiben.

    Gruß,
    Martin

  5. #15
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    Früher konnten wir uns so etwas nicht vorstellen und wir kamen auch nicht darauf.
    Nur weil es Dinge gibt, von denen man früher dachte, dass sie unmöglich seien, heisst das nicht, dass alle Dinge, von denen man heute denkt, dass sie unmöglich sind, in der Zukunft möglich sein werden. Im Gegenteil: da es immer sehr viel mehr denkbare als real existierende Dinge gibt, muss mit wachsender echter Erkenntnis über die Welt die Anzahl Dinge, die wir für unmöglich halten, und die aber auch immer unmöglich bleiben, stetig wachsen - jede Erkenntnis macht einige neue Dinge möglich, aber gleichzeitig viel mehr Dinge unmöglich.

    Zudem - ich glaube nicht, dass "die Wissenschaft" pauschal behauptet, es könne da draussen nichts geben, oder dass nur Leben entstehen könne, wenn Wasser oder Kohlenstoff vorhanden sei. Das scheint plausibel, aber kaum jemand schliesst das Gegenteil pauschal aus.

    Wir werden irgendwann einen "Kleinen Teil" erfahren und wir müssen unsere Bücher neu schreiben.
    Bücher müssen meistens nicht neu geschrieben werden. Meistens (aber längst nicht immer) reicht es, ein paar weitere Kapitel an das bisher geschriebene anzuhängen. Aber noch einmal: bloss weil einige frühere Bücher umgeschrieben werden mussten, muss das nicht heissen, dass alles, was heute in Büchern steht, künftig umgeschrieben werden wird.
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  6. #16
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    Zitat Zitat von MartinX Beitrag anzeigen
    Vor nicht allzu langer Zeit wahr die Wissenschaft noch so Arrogant und behauptete, dass es da draussen nichts geben "kann"!
    Abgesehen davon, dass die Wissenschaft sowas nie behauptet hat, ist dies eine typische Argumentation von Leuten, die die Errungenschaften der Wissenschaft nutzen, ohne sie zu verstehen
    Geändert von FrankSpecht (04.08.2014 um 03:48 Uhr)
    cs, Frank
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  7. #17
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    Für die Existenz von Leben ist wichtig, dass bei Molekülen effektive Energiebillanzen vorliegen und dass die chemischen Eigenschaften passen.
    Man kann nicht einfach Elemente durch die darunter im Periodensystem stehenden Elemente ersetzen, also bei den wichtigsten Elementen statt:

    - H: Li, Na, K, Rb, Cs, Fr
    - O: S, Se, Te, Po, Lu
    - C: Si, Ge, Sn, Pb, Fl
    - N: P, As, Sb, Bi, Uup
    Statt H20 Li2S oder statt Methan SiLi4 zu nehmen oder statt Ethanol (C2H6O) Si2Li6S wären interessante Erfahrungen.
    Photosynthese mit den nächstgrößeren Elementen klappt sicher auch nicht und bei Blut Eisen wie in Star Trek auf Vulkan durch Kupfer zu ersetzen wäre sicher auch sehr "spannend".
    Probiert haben Chemiker so was aber sicher schon, vllt sogar mit anders nutzbaren Ergebnissen.
    Außerdem benötigt man Elemente, die es im Universum, bzw auf Planeten oft vorkommen, und das sind im überwiegenden Maß die leichteren Elemente.
    Geändert von SFF-TWRiker (04.08.2014 um 12:24 Uhr)
    Als engagierter und faszinierter Laie freue ich mich über Hinweise, die meinen Horizont erweitern.

  8. #18
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    Statt H20 Li2S oder statt Methan SiLi4 zu nehmen oder statt Ethanol (C2H6O) Si2Li6S wären interessante Erfahrungen.
    Natürlich könnte man auch Querverbindungen machen: etwa H2S (Schwefelwasserstoff) oder SiH4 (Silan). Zumindest erstere Substanz spielt durchaus auch eine Rolle bei aneroben Bakterien.

    Außerdem benötigt man Elemente, die es im Universum, bzw auf Planeten oft vorkommen, und das sind im überwiegenden Maß die leichteren Elemente.
    Das ist ein wichtiger Punkt. Interessant ist allenfalls auch noch, dass bei Leben auf Planeten um gewisse Sterne mit unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen von Spurenelementen (relativ zur Sonne) einige für das Leben wichtige Spurenelemente (z.B. Phosphor) durch andere Elemente substituiert werden könnten.
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  9. #19
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, dass die Wissenschaft sowas nie behauptet hat
    Und ob sie das hat, sicher nicht die Gesamtwissenschaft, aber dennoch ein sehr großer Anteil davon. Dass was uns damals in den Schulen gelehrt worden ist, haben sich die Lehrpersonen sicher nicht selbst ausgedacht.

    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    , ist dies eine typische Argumentation von Leuten, die die Errungenschaften der Wissenschaft nutzen, ohne sie zu verstehen
    Das finde ich ein wenig unfair! Muß man die Wissenschaft jetzt schon verstehen wenn man über Themen Fragen oder Gedanken dazu hat? Für solche Fälle, also für Laien sind eben solche Foren da um Fragen zustellen und "Gedanken" nieder zu schreiben. Bei einem tollen Forum wie hier, bekommt man meistens diesen bekannten "Ahaaa Effekt" und man ist etwas schlauer geworden oder auch nicht, weil es eventuell zu kompliziert ist. Aber in jeden Fall hat man was dazu gelernt.

    Wenn man bei meinem Post, ganz am Anfang, liest, steht da: "nur mal so Gedanken von mir."
    Ich möchte niemanden zu nahe treten, möchte keinen Streit, sondern nur ganz normal diskutieren, weil ich eben ein Laie bin.

    Gruß, Martin

  10. #20
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    Zitat Zitat von MartinX
    Dass was uns damals in den Schulen gelehrt worden ist, haben sich die Lehrpersonen sicher nicht selbst ausgedacht.
    Ich denke, man muss vorsichtig sein: Bei solchen Fragen kann auch die Persönlichkeit der Lehrperson reinspielen, z.B., wenn diese Person einen christlichen Hintergrund hat und deshalb partout ausschliessen will, dass es anderswo Leben geben könnte. Dann wird die Lehrperson den wissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechend lesen und weitergeben. Frank hat aber recht: ich glaube, du wirst nur sehr wenige wissenschaftliche Artikel finden, die behaupten, es könne im Universum kein anderes Leben geben. Wie kann eine solche Aussage überhaupt wissenschaftlich sein? Nicht-Existenz lässt sich nicht beweisen. Stattdessen wirst du frühe Ideen, dass auch andere Planeten Leben tragen, schon bei Giordano Bruno um 1600 herum finden (damals scharf bekämpft von der Kirche). Egal in welche Zeit du gehst, du wirst immer sehr viel mehr wissenschaftliche Artikel zu Spekulationen über die Möglichkeit ausserirdischen Lebens finden als Meinungs-Artikel von Wissenschaftlern, die behaupten, solches Leben sei nicht möglich (es gibt allerdings schon solche Leute, Frank Tipler z.B., aber sie waren eigentlich immer in der Minderheit).

    Das finde ich ein wenig unfair!
    Frank hat zwar auch hier inhaltlich recht (es IST eine typische Argumentation von Leuten, die Wissenschaft nicht verstehen), aber ich verstehe sehr gut, dass du dich angemacht fühlst (zu unrecht!). Dabei war die Aussage gar nicht mal unbedingt persönlich gegen dich gerichtet: es ist mehr so zu verstehen, dass wir diese Art von Argumentation ("die Wissenschaft ist arrogant, obwohl doch das was gestern galt heute schon nicht mehr gilt") leider nur schon allzu oft von (nervigen) Usern gelesen haben, die überzeugt waren, sie seien der nächste Einstein... Du bist nicht so, du bist nicht hier, weil du der Welt deine Antworten geben willst, sondern weil du deine Fragen stellen willst. Und das solltest du auch weiterhin tun.
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