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Thema: Das Haus in Keinraum

  1. #1
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    Standard Das Haus in Keinraum

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    Das Haus in Keinraum – Ein Gedankenspiel


    Die Urknall – Theorie erzwingt die Vorstellung eines sich durch den Vorgang selbst erzeugenden Raumes. Erst ist er klein, der Raum, dann expandiert er, heute
    ist n Haufen davon da...
    Aber wie, darf man sich fragen, geht das, Raum erzeugen?
    Und was,darf man sich fragen, ist kein Raum?
    Die Antwort ist einfach gegeben: Keinraum ist, wenn einfach nichts da ist – und - wenn nichts da ist, hat es auch keine Eigenschaften.

    Diese Vorstellung kann überprüft werden (Gedankenspiel):

    Du bist in einem Zimmer in einem Haus. Dein Haus und du sind das einzig Vorhandene. Du sitzt an einem Tisch, sonst ist nichts da.
    Das kann man sich vorstellen mein ich, keine Erde unter den Fundamenten, kein Himmel darüber usw., keine Sterne zur Orientierung, keine Sonne, kein Mond.

    Diese Situation ist, spielerisch, die Situation des Universums.

    Um dich und dein Haus gibt es weder Raum, noch Zeit, noch irgend etwas anderes.
    Frage: Was würden wir als erstes tun?
    Antwort: Das Licht anmachen, denn es ist dunkel.
    Von außen kommt nichts rein, keine Strahlung, kein Telefon, keine Sonne, kein Mond.
    Wir tasten uns zum Lichtschalter hin und knipsen das Licht an.
    Wir gehen hinüber zum Fenster und sehen hinaus. Sehen wir was?, Dunkel?, Keinlicht?
    Aber nein, natürlich, wir sehen was – nämlich uns.
    Keinraum ist ein absoluter Spiegel, Keinraum lässt kein Eindringen zu, Keinraum reflektiert alles. Wo keine Ausdehnung ist kein Eindringen, wo kein Platz zur Bewegung, ist kein Ort zur Freigabe einer Reaktion. Das Licht deiner Deckenbeleuchtung wird zu 100% reflektiert.
    Ich hol mir einen Hammer, mal sehen wie Keinraum reagiert...
    Ich nehm den Hammer und hau dran, an den Keinraum, der Hammer schwingt auf ungewohnt deftige Weise wider, reist derbe meinen Arm mit.
    Aha, exakt die gleiche Kraft wird reflektiert.
    Hm.
    Ich verstehe: in Keinraum geht nichts rein, Keinraum ist der dichteste, festeste Zustand der überhaupt denkbar ist, absolut undurchdringlich.

    Ich denke eine Weile nach, überlegt alles hin und wider.

    Mögliche Konklusion: wie soll Keinraum um mich sein? Wenn Keinraum keine Ausdehnung hat, pass auch ich nicht hinein?!?

    -

    Tatsächliche Konklusion (verkürzt):

    Die Vorstellung Urknall (bzw. „Kosmische Urexplosion“) ist nur dann als kosmische Realität möglich, wenn der Vorgang auf einer sozusagen freien, schon vor dem Urknall vorhandenen, räumlichen „Bühne“ stattfindet. Nur wenn Raum zur Expansion bereits vorhanden ist, kann der Vorgang Urknall überhaupt stattfinden.

    -

    Gedankenspiel / Ende
    Geändert von Michael Kraus (17.03.2013 um 22:54 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Hallo Michael,

    dein Gedankenexperiment zeigt deutlich, dass Du eine falsche Vorstellung von der Raumzeit und dem Urknall hast. Da solltest Du noch etwas Zeit mit Lektüre verbringen.
    Und nebenbei: Ein Raum muss nicht begrenzt sein. Und wenn es keine Grenze gibt, dann gibt es auch nicht die Effekte, welche Du beschreibst (Reflektion)...

    Gruß,
    Christian

  3. #3
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    Hallo Michael,

    du bist mal wieder zu selbstsicher, was nur durch eine gesunde Ignoranz möglich ist. Es gehört schon was dazu, das Verhalten von "Keinraum" bei Hammerschlag so gut kennen zu wollen, dass man daraus den Urknall widerlegen kann.

    Ich versuche mal, dein Nichtwissen ein wenig einzudämmen, um dir neue Perspektiven zu ermöglichen:
    Mannigfaltigkeiten (der "Raum") sind per definitionem nicht berandet. Dein Gedankenspiel hat also mit Kosmologie nichts zu tun.
    Wenn du einen endlichen Raum um dein Haus hättest, und du würdest den Hammer zum Fenster hinauswerfen, dann würde er einfach durch das gegenüberliegende Fenster wieder ins Haus fliegen und dich zart am Hinterkopf streicheln. Wodurch du wieder was gelernt hättest, nämlich wie eine geschlossene Mannigfaltigkeit aussieht.

    Wie geschlossene Mannigfaltigkeiten expandieren können ist dann wohl leichter vorstellbar, hoffe ich.
    Geändert von Ich (18.03.2013 um 11:06 Uhr)

  4. #4
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    Der von Dir vorgeschlagene Denkweg postuliert (Deinen Gedankengängen inhärent) innerhalb von Nichtraum existierende Eigenschaften, hier: die Möglichkeit, den Hammer auf der anderen Seite wieder hervor zu bringen.
    Geändert von Michael Kraus (18.03.2013 um 22:00 Uhr)

  5. #5
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    An Chrischan:

    Zitiere:
    Ein Raum muss nicht begrenzt sein. Und wenn es keine Grenze gibt, dann gibt es auch nicht die Effekte, welche Du beschreibst (Reflektion)...
    ... das ist doch genau, was ich meine!,
    das Haus in Keinraum ist ein Gedankenspiel, der Urknall ist schon widerlegt, siehe http://www.perspektive-und-wirklichkeit.de, Kapitel 1 bis 5.

  6. #6
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    Hallo Michael,

    Zitat Zitat von Michael Kraus Beitrag anzeigen
    Der von Dir vorgeschlagene Denkweg postuliert (Deinen Gedankengängen inhärent) innerhalb von Nichtraum existierende Eigenschaften, hier: die Möglichkeit, den Hammer auf der anderen Seite wieder hervor zu bringen.
    Nein, er kümmert sich nicht um das, was Du 'Nichtraum' nennst - aus einem simplen Grund: Er braucht ihn nicht.

    Wie Chrischan gestern schon schrieb: "Da solltest Du noch etwas Zeit mit Lektüre verbringen."

    Und es wäre vielleicht auch nicht schlecht, vor dem eröffnen einer neuen Baustelle, erst die Alte zu beenden und aufzuräumen, oder?

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #7
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    Zitat Zitat von Michael Kraus Beitrag anzeigen
    An Chrischan:

    Zitiere:


    ... das ist doch genau, was ich meine!,
    das Haus in Keinraum ist ein Gedankenspiel, der Urknall ist schon widerlegt, siehe http://www.perspektive-und-wirklichkeit.de, Kapitel 1 bis 5.
    Und genau wegen dieser von mir hervorgehobenen Behauptung wäre es aus meiner Sicht wohl doch besser, auch diesen Thread ins GdM-Forum zu verschieben.

    MAC

  8. #8
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    Und genau wegen dieser von mir hervorgehobenen Behauptung wäre es aus meiner Sicht wohl doch besser, auch diesen Thread ins GdM-Forum zu verschieben.
    Und damit hast du recht.
    Greets und, na ja, Love?
    M.

  9. #9
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    Hallo Michael,

    Zitat Zitat von Michael Kraus Beitrag anzeigen
    Und damit hast du recht.
    Diese Entscheidung trifft in letzter Instanz der Webmaster.

    Zitat Zitat von Michael Kraus Beitrag anzeigen
    Greets und, na ja, Love?
    Michael, wenn ich zu verstehen versuche, warum ich mir diese ganze Arbeit mache, würde ich nicht zuerst an 'Liebe' denken. Auf Dich bezogen war es zunächst mal Respekt vor Deiner Arbeit. Daran ändern auch die Fehler die Du dabei gemacht hast nichts. Ich denke immer noch, Du hast es verdient, daß man Dir aus den Fallstricken in denen Du Dich verheddert hast, heraus hilft.

    Wenn Du aber solche Hilfen ignorierst, indem Du weder gezielt darauf eingehst, diskutierst was Du anders siehst, noch nachfragst, was Du vielleicht nicht verstehst, aber stattdessen, so wie im hiesigen Post 5 einfach so tust, als hätte all das nicht stattgefunden, dann hört diese Hilfsbereitschaft auch recht bald wieder auf, denn damit würdest Du Dich leider auch nur in die lange, nur selten unterbrochene Reihe der selbstverliebten Welträtsellöser einreihen, die dieses Forum nur zum Verkünden ihrer Botschaft mißbrauchen wollen.

    Und da steht hier keiner drauf.

    Es liegt an Dir, was daraus zu machen, was Dir fachlich wirklich weiter hilft.

    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #10
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    Zitat Zitat von Michael Kraus Beitrag anzeigen
    An Chrischan:

    Zitiere:


    ... das ist doch genau, was ich meine!,
    das Haus in Keinraum ist ein Gedankenspiel, der Urknall ist schon widerlegt, siehe http://www.perspektive-und-wirklichkeit.de, Kapitel 1 bis 5.
    Hallo Michael,

    lass mich raten, ohne die ersten 5 Kapitel zu lesen:

    Du vermutest, dass es vor dem Urknall keinen Raum gab und schliesst daraus, dass sich in einen solchen "keinen Raum" kein Urknall bilden kann.

    Habe ich Deine Idee richtig verstanden ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

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