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Thema: Extrasolare Planeten: Planeten um fast jeden Stern?

  1. #1

    Standard Extrasolare Planeten: Planeten um fast jeden Stern?

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    Ein internationales Astronomenteam hat versucht abzuschätzen, wie häufig Planeten in unserer Milchstraße sind. Jetzt haben die Forscher das Ergebnis ihrer statistischen Analyse vorgelegt: Planeten sind danach in unserer Heimatgalaxie alles andere als selten. Das gilt insbesondere für Planeten mit nur geringer Masse. (11. Januar 2012)

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  2. #2
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    Etwas mehr Infos mit Zahlen und Statistik findet ihr hier :

    http://cosmiclog.msnbc.msn.com/_news...-the-milky-way

    .....Whether the actual number of planets in the Milky Way is 70 billion or 250 billion, it's a big, big number — 10 to 30 planets for every human on Earth. And the number doesn't even count worlds that are less than five times as big as Earth (such as Mercury, Venus, Mars and our own planetary home), inside the orbit of Venus or beyond the orbit of Saturn (such as Uranus, Neptune and the icy dwarfs on the solar system's edge).......

  3. #3
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    Hallo,


    Es gibt so viele Planeten! Mehr als bis hierher erwartet.
    Eventuell ein Stern ohne Planet ist die große Aussnahme? Ich denke schon.

    Kleine Planeten wie Erde sind dann häufig.
    Ich denke - viele Planeten in Milchstrasse sind gut für Leben.


    Namaste
    Die das Privileg haben zu wissen, haben die Pflicht zu handeln.
    (A.Einstein) zum Thema Ethik und Glauben
    Namaste

  4. #4
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    Wenn man nun noch bedenkt, das an die 100 Mrd. Galaxien im sichtbaren Universum herumschwirren, muss es ja Milliardenfach von Leben wimmeln. Früher war ich ja Anhänger der Rare-Earth-Hypothese, aber bei der Vielzahl an Planeten und der Vielzahl an möglichen Anpassungen an Umweltbedingungen verkommt die Rare-Earth-Hypothese zur Inventarisierung unserer eigenen Lebensgrundlagen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Erizo_Erizado Beitrag anzeigen
    Früher war ich ja Anhänger der Rare-Earth-Hypothese, aber bei der Vielzahl an Planeten und der Vielzahl an möglichen Anpassungen an Umweltbedingungen verkommt die Rare-Earth-Hypothese zur Inventarisierung unserer eigenen Lebensgrundlagen.
    Leben im All ist zahlreich, diese Ansicht hatte ich schon immer. Trotzdem halte ich technische Zivilisationen eher für Ausnahmen. In der Geschichte unserer Galaxie etwa scheint es auf den ersten Blick gar keine Zivilisation gegeben zu haben, die sich über Äonen entwickeln konnte. Ein funkender Monolith auf dem Mond könnte meine Meinung da natürlich ändern.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Kosmo Beitrag anzeigen
    Leben im All ist zahlreich, diese Ansicht hatte ich schon immer. Trotzdem halte ich technische Zivilisationen eher für Ausnahmen. In der Geschichte unserer Galaxie etwa scheint es auf den ersten Blick gar keine Zivilisation gegeben zu haben, die sich über Äonen entwickeln konnte. Ein funkender Monolith auf dem Mond könnte meine Meinung da natürlich ändern.
    Deine Annahme würde man nur aufrecht erhalten können, wenn es prinzipiell möglich wäre, eine ganze Galaxis zu kolonialisieren, zumindest aber besuchen zu können. Da hab ich allergrößte Zweifel dran.

  7. #7
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    Früher war ich ja Anhänger der Rare-Earth-Hypothese, aber bei der Vielzahl an Planeten und der Vielzahl an möglichen Anpassungen an Umweltbedingungen verkommt die Rare-Earth-Hypothese zur Inventarisierung unserer eigenen Lebensgrundlagen.
    Ich bin nachwievor Anhänger der Rare-Earth-Hypothese. Bei Milliarden von Milliarden Planeten wird sich komplexes Leben wohl nur auf einer sehr kleinen Zahl von Planeten entwickeln können. Absolut gesehen mögen das schon viele werden, aber relativ gesehen noch immer die große Minderheit, weshalb sie immernoch "selten" sind.
    Stolzer Finder eines Exoplaneten!

  8. #8
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    In der Wissenschaft scheint sich nun hoffentlich die Ansicht durchzusetzen, dass dieses Sonnensystem und seine Bewohner nicht das Maß aller Dinge und Krone der Schöpfung sind.
    Es war schon immer ein Zeichen von Überheblichkeit, angesichts der riesigen Zahl von Sternen in der Milchstraße, diesem winzigen Flecken eine Sonderstellung zuzuweisen.
    Gerade Wissenschaftler müssen doch wissen, dass ihre Wissensgebäude auf dem Schutt hinfälligen und den Fundamenten ausgebauten Wissens gründen.
    Statt "Nach dem jetzigen Wissensstand sehe ich keine Möglichkeit, dass ..." hörte und hört man viel zu oft "Es ist unmöglich, dass ...".
    Geändert von Gernot (12.01.2012 um 12:25 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    In der Wissenschaft scheint sich nun hoffentlich die Ansicht durchzusetzen, dass dieses Sonnensystem und seine Bewohner nicht das Maß aller Dinge und Krone der Schöpfung sind.
    Es war schon immer ein Zeichen von Überheblichkeit, angesichts der riesigen Zahl von Sternen in der Milchstraße, diesem winzigen Flecken eine Sonderstellung zuzuweisen.
    Gerade Wissenschaftler müssen doch wissen, dass ihre Wissensgebäude auf dem Schutt hinfälligen und den Fundamenten ausgebauten Wissens gründen.
    Statt "Nach dem jetzigen Wissensstand sehe ich keine Möglichkeit, dass ..." hörte und hört man viel zu oft "Es ist unmöglich, dass ...".
    Die Wissenschaft steht hier aber zu Unrecht im Kreuzfeuer Deiner Kritik. Maß aller Dinge und Krone der Schöpfung sind religiöse Interpretationen des eigenen Seins. Die Wissenschaft funktioniert da gänzlich anders, und die Annahme, das die eigene Existenz und deren Grundlagen wohl einmalig sein könnten, beruhten auf ganz konkreten Beobachtungen (die technisch noch nicht mehr hergaben) und daraus gefolgerten Schlüssen. Es ist zudem ein Verdienst seriöser Wissenschaft, das die Suche nach außerirdischem Leben nun nicht mehr von Science Fiction Autoren durchgeführt wird, sondern das mit wissenschaftlichen Methoden danach geforscht wird. Wie immer, so hoffe ich, wird sich bei homo sapiens nach langer Übergangsphase der Verstand durchsetzen.

  10. #10
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    Hallo Gernot,
    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    In der Wissenschaft scheint sich nun hoffentlich die Ansicht durchzusetzen, dass dieses Sonnensystem und seine Bewohner nicht das Maß aller Dinge und Krone der Schöpfung sind.
    Das hoffe ich auch.

    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    Es war schon immer ein Zeichen von Überheblichkeit, angesichts der riesigen Zahl von Sternen in der Milchstraße, diesem winzigen Flecken eine Sonderstellung zuzuweisen.
    Das ist auch meine Meinung.

    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    Gerade Wissenschaftler müssen doch wissen, dass ihre Wissensgebäude auf dem Schutt hinfälligen und den Fundamenten ausgebauten Wissens gründen.
    Das verstehe ich falsch? Wissenschaft glaubt an wissenschaftlich Fundament, sonst kein Wissenschaft, sonst Scharlatani.
    Wissenschaft ist ein Prinzip. Das funktioniert. Testen und nochmal Testen bis klappt.
    Wissenschaft ist nicht Wahrheit. Nur Prinzip das funktioniert.
    Wahrheit wir nicht können wissen.

    Zitat Zitat von Gernot Beitrag anzeigen
    Statt "Nach dem jetzigen Wissensstand sehe ich keine Möglichkeit, dass ..." hörte und hört man viel zu oft "Es ist unmöglich, dass ...".
    Das verstehe ich nicht.

    Namaste
    Die das Privileg haben zu wissen, haben die Pflicht zu handeln.
    (A.Einstein) zum Thema Ethik und Glauben
    Namaste

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