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Thema: Solar Dynamics Observatory: Die Sonne ist erwacht

  1. #1

    Standard Solar Dynamics Observatory: Die Sonne ist erwacht

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    Am Sonntag beobachteten Astronomen eine gewaltige Eruption auf der Sonnenoberfläche. Nach einer langen Ruhezeit dürfte unser Zentralgestirn somit wieder erwacht sein. Durch die Eruption wurden Partikel direkt Richtung Erde geschleudert. Sie könnten in der kommenden Nacht für spektakuläre Polarlichter sorgen. (3. August 2010)

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  2. #2
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    Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Erde? Wenn ja was für welche und in welchem Ausmass?

  3. #3
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    Standard

    Hallo Änis,

    willkommen im Forum.


    Zitat Zitat von Änis Beitrag anzeigen
    Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Erde?
    Ja, solche Sonnenstürme sorgen seit Jahrtausenden für schöne Polarlichter auf der Erde.

    In extremen Fällen können aber auch schonmal vorübergehend Störungen im Funk (TV, Radio, Handys, etc.) auftreten.

    Gruß,
    Christian

  4. #4
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    Hallo!

    Dann wollen wir mal hoffen, daß heute abend keine Wolken zu sehen sind. Vielleicht gelingt uns dann ein Blick auf diese Naturphänomen

  5. #5
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    Hallo Änis,

    auch von mir willkommen im Forum.

    Zitat Zitat von Änis Beitrag anzeigen
    Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Erde? Wenn ja was für welche und in welchem Ausmass?
    mehr darüber findest Du z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenw...es_Sonnenwinds
    http://en.wikipedia.org/wiki/Solar_wind

    Herzliche Grüße

    MAC

  6. #6
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    Hi Änis,

    auch von mir ein Wilkommen

    Um Polarlichter zu sehen, mußt relativ weit im Norden von Deutschland wohnen. Im Süden (Stuttgart, Bodensee, München) sind die sehr selten zu sehen, an der Küste dagegen kommen sie häufiger vor...

    Grüße
    Sissy

  7. #7
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  8. #8
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    Nun, so etwas kann eigentlich jederzeit passieren und wäre für uns wohl mehr als nur unangenehm. Es gab mal einen PR Spruch der Versorger in der TV Werbung: Im Prinzip geht alles, aber ohne Strom geht nichts.

    Selbst wenn man vorher noch Geld abgehoben hat, kann man trotzdem im Supermarkt nichts einkaufen, denn keine Kasse funktioniert, auch keine Waage an der Wursttheke. Man kann kein warmes Essen zubereiten - es sei denn man hat einen Gasherd mit einer Gasflasche in der Küche. Man kann auch nicht tanken, weil die Pumpen der Tankstellen nicht funktionieren. Die Toiletten gehen auch nur noch einmal, da die Wasserwerke keinen Druck mehr ins System geben können.

    Kurz und gut: bei einem durch heftigen Sonnensturm ausgelösten großflächigen Stromausfall, der erst nach Tagen oder gar Wochen behoben werden kann, wäre man ziemlich am Arsch.
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  9. #9
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    Wie wahrscheinlich ist sowas denn? Also mal davon abgeleitet das der so heftig ist, das es uns überhaupt trifft und das diese Wirkung eintritt?

    Gibts da keine Maßnahmen die man vorher treffen könnte?

  10. #10
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    In der englichen Wikipedia ist im Artikel Solar storm of 1859 folgendes zu lesen:
    Ice cores show evidence that events of this magnitude -- as measured by high-energy proton radiation, not geomagnetic effect -- occur approximately once per 500 years, with events >1/5 as large occurring several times per century. Less severe storms have occurred in 1921 and 1960, when widespread radio disruption was reported.
    Also alle 500 Jahre kann es zu einem solch massiven Sonnensturm kommen. Ein Drittel der "Wartezeit" haben wir also schon hinter uns

    Die deutsche Wikipedia zählt im Artikel Auswirkungen des Sonnenwinds folgende historische Daten auf:
    Sonnenwinde und ihre Auswirkungen auf die Technik sind seit z. B. 1847, 1859, 1921 und 1940 bekannt, weil es zu Störungen in der Telegraphie, an Signalanlagen der Bahn, bei der Radiokommunikation und vereinzelt sogar zum explosionsartigen Durchschmoren von Transformatoren gekommen ist (zu einem Transformatorenausfall ist es z. B. am 13. März 1989 in Quebec gekommen).
    Über den Sturm von 1989 kann man hier ein wenig lesen.

    Maßnahmen, die man dagegen treffen kann, gibt es nur in dem Sinne, daß man sich darauf langfristig vorbereitet und entsprechende Investitionen in das Stromnetz macht. Nach 1989 wurde dies in Nordamerika und Europa in Angriff genommen. Verhindern kann man die Auswirkungen aber nicht völlig, sondern nur versuchen den Schaden zu begrenzen. Siehe dazu auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Geomagn...nduced_current
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