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Thema: Brauchen wir die Kernenergie?

  1. #721
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    Aus welchen Grund auch immer ... die Reihenfolge der Beiträge ist nicht mehr konsistent.

    Nun meine Meinung:
    Seit 35 Jahren weiß ich: Kernenergie in welcher Form auch immer, ist nicht beherrschbar.
    Das hat Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima gezeigt, um nur die bekanntesten GAUs auf zu zählen. (Es gibt deutlich mehr!)

    Zudem ist die Endlagerung bis heute "weltweit" nicht geklärt.
    Wenn die Endlager-Kosten aus der bisherigen Erfahrungen aufgerechnet wird, dann wird die Atomenergie dermaßen teuer, dass es ökonomisch vollkommener Schwachsinn ist auch nur ein Atomkraftwerk auch nur einen Tag länger zu betreiben. Generationen von Nachkommen werden für den angeblich billigen Strom teuer bezahlen müssen.
    Die realen Gefahren der Atomenergie sind bis heute nicht erforscht. Es gibt viele verschwiegene Hinweise auf Beeinflussung der Gesundheit durch Atommeiler im Umkreis von 40km die bis heute nicht weiter untersucht werden - weil die Betreiber und die Politiker Angst vor den Enthüllungen haben vermute ich.

    Und das
    Hirngespinst Fusion ist noch weniger Beherrschbar.

    Auf der Erde haben wir genug natürliche Ressourcen um alles zu 100% aus den sogenannten "erneuerbaren" Energie zu bestreiten.
    Leider ist 40 Jahre weltweit eine falsche Energiepolitik gepaart mit Umweltignoranz und kurzfristigem Gewinnstreben gemacht worden so dass wir (Menschen) nun einen teuren Umstieg zu regenerativen Energien gestalten dürfen. Dieser ist unumgänglich es sei denn es wird ein Art Warp-Energie entdeckt wovon man im Moment nicht ausgehen kann.

    Jeder der anderer Meinung ist denkt entweder zu kurzfristig oder unrealistisch.

    Anders mag das im Weltraum sein. Dort ist harte Strahlung überall an zu treffen, so dass eine Kernenergie (Spaltung oder Fusion) durchaus sein Berechtigung hat, aber auch da gilt: Nur in den äußeren Gebieten unseres Sonnensystems ist das sinnvoll, denn Sonnenenergie gibt es für wenig Investition pro Energieeinheit.

    Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand und die Logik: Vermeidet Umweltverschmutzung und Technik, die global die Menschheit gefährdet.


    S.P.

  2. #722
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    @SpiderPig:
    Deine Meinung in Ehren, aber das sind genau die abgedroschenen Phrasen der Kernkraftgegner seit jeher, die so wie sie geäußert werden nicht zutreffend sind. Genau darum geht es in weiten Teilen dieses Threads.

    Übrigens, ich bin ja auch in einem großen Motorradforum, wo es natürlich auch einen solchen Thread wie hier gab. Interessanterweise haben dort zumindest viele festgestellt, daß, unabhängig von der Korrektheit der Anti-KKW-Argumente, viele KKW-Gegner zu stark polarisieren nach dem Motto "bist Du nicht gegen die Kernkraft, so bist Du für sie" - was im Rahmen einer sachlichen Diskussion eine niemandem helfende Einstellung ist.
    Das zeigst auch Du hier schön mit Deinem (ich kanns nicht anders nennen) Angriff gegen die Argumentkultur aller anderen indem Du schreibst "
    Jeder der anderer Meinung ist denkt entweder zu kurzfristig oder unrealistisch." Achja, und mit welchen Argumenten?

    Schauen wir mal Deine an:
    Seit 35 Jahren weiß ich: Kernenergie in welcher Form auch immer, ist nicht beherrschbar.
    Und warum?

    Das hat Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima gezeigt, um nur die bekanntesten GAUs auf zu zählen. (Es gibt deutlich mehr!)
    Dann zähle wenigstens die GAUs richtig auf - Harrisburg gehört nicht dazu.

    Was Du aufzählst sind alles uralt-Reaktoren. Das ist wie wenn ich die Toten der ersten Flugpioniere aufzähle und sage Fliegerei sei nicht beherrschbar.

    Zudem ist die Endlagerung bis heute "weltweit" nicht geklärt.
    Dazu gibt es ja einige Konzepte, die hier im Thread auch diskutiert wurden. Was hältst Du von den einzelnen? Und warum?

    Die realen Gefahren der Atomenergie sind bis heute nicht erforscht.
    Äh, ich meine die Strahlung (alpha, beta, gamma) ist recht gut erforscht. Was laberst Du da?

    Es gibt viele verschwiegene Hinweise auf Beeinflussung der Gesundheit durch Atommeiler im Umkreis von 40km die bis heute nicht weiter untersucht werden - weil die Betreiber und die Politiker Angst vor den Enthüllungen haben vermute ich.
    Achtung, Verschwörungstheoretiker...
    Fakt ist: es gibt keine Häufungen irgendwelcher Krankheiten rund um Kernkraftwerke die durch diese ausgelöst werden.
    Statistiken aus denen man das rauszulesen glaubte entpuppten sich als Artefakte. Wenn z.B. in dicht besiedelten Regionen mehr KKWs stehen und es in dichtbesiedelten Regionen wegen der Feinstaubbelastung mehr Krebstote gibt, dann läßt sich natürlich ohne tiefere Untersuchung der Ursachen aus jeder Statistik, die KKWs mit Krebstoten in Zusammenhang bringt ein Scheinzusammenhang herstellen. Genau das war auch der Fall.
    Aber nenne doch mal Deine "vielen verschwiegenen Hinweise"...

    Und das Hirngespinst Fusion ist noch weniger Beherrschbar.
    Du fällst in das klassische Stereotyp eines Kernkraft-Gegners, der alles ablehnt solange es auch nur entfernt irgendwas mit Strahlung oder Atomen zu tun hat. Vorsicht vor Deinem Kaffee, da sind Atome drin.
    Also, ich fasse das mit der Kernfusion mal kurz zusammen: sämtliche Physiker sind der Meinung daß das geht und daß ein Störfall das sofortige Aus der Fusion bedeutet weil die Magnetfelder zusammenbrechen. Du bist dagegen der Meinung es sei nicht beherrschbar, würde also bei einer Störung außer Rand und Band geraten. Wie kommst Du zu dieser Meinung und was weißt Du, was Physiker offenbar nicht wissen?

    denn Sonnenenergie gibt es für wenig Investition pro Energieeinheit.
    Grob falsch:
    Direkte Sonnenenergie wird in größerem Rahmen niemals eine Rolle spielen weil sie schon gegenüber den indirekten (Wind, Wasser) sehr ineffektiv ist. Die Fördergelder werden ja nicht ohne Grund (trotz des KKW-Ausstiegs) zusammengestrichen.
    Ausgenommen bliebe da vielleicht höchstens das Riesenprojekt in Afrika - aber das sind alles andere als kleine Investitionen die da fällig sind. Und die jungen Demokratien dort müssen sich definitiv erstmal stabilisieren. Hämische Randnotiz: ich glaube den Investoren wären die Diktaturen dort lieber gewesen, weil berechenbarer. Bei den Demokratien kann niemand sagen ob da in 10-30 Jahren nicht Radikalislamisten ans Ruder kommen.

    und die Logik
    Welche Logik inwiefern?

    Vermeidet Umweltverschmutzung
    Prima Sache. Deswegen werde ich mir auch kein Elektroauto kaufen solange der Strom aus Kohlekraftwerken kommt. Die Abgase werden bei E-Autos ja nur vom Auspuff auf den Schlot verlagert.

    und Technik, die global die Menschheit gefährdet.
    Nenne mir auch nur eine Technik, die keine Menschen gefährdet. Ich will da gar nicht mit Autos kommen, auch bei reinen Fahrradunfällen sterben jedes Jahr Menschen. Die Bereitschaft von Opfern gegenüber dem Gewinn für die Gesellschaft hatten wir hier schon diskutiert.

    Natürlich gibt es gute Gründe die gegen die Kernenergie sprechen. Aber die KKW-Gegner müssen akzeptieren daß eine Reihe von nicht von der Hand zu weisenden Argumenten nahelegen, daß der Ausstieg einer einzelnen Industrienation (die in dieser Technik weltweit führend ist) für diese fataler sein kann als das Weiterbetreiben ihrer KKW...besonders wenn direkt hinter der Grenze die KKW natürlich bleiben.

    Mein Beitrag ist absichtlich ein wenig böse formuliert - das liegt daran, daß wir all diese Punkte längst abgehandelt hatten. Ich verlange nun nicht daß man den kompletten Thread durchliest ehe man hier was schreibt, aber dann bitte auch mehr als nur solche platten Phrasen.

    Gruß Alex

  3. #723
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    dann braucht es mindestens nochmals eine Generation neuer Atomkraftwerke.
    Diese Zeit kann man genauso gut mit erneuerbaren Energien überbrücken. Notfalls etwas Strom von Frankreich, wenn es Engpässe geben würde.
    Immer noch besser als eine neue Generation von Atomkraftwerken.

    Ich weiß es ist ein kleiner Themenbruch und ich bin mir nicht sicher, ob dies einfach so erlaubt ist, aber könnte mich evt. jemand kurz über das Zustandekommen der schwachen und starken Kernkraft aufklären.
    Dies geschieht (soweit ich weiß) über virtuelle Teilchen, aber wie genau weiß ich leider nicht.

    Nils

  4. #724
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    Hallo Alex.

    Schade das jeder, der sich seit über 30 Jahren auf hohem wissenschaftlichem Niveau mit dem Thema befasst unweigerlich zu dem gleichen Ergebnis kommt, aber immer in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gesteckt werden.
    Und Phrasen über die Sicherheit der AKW höre ich nun seit 35 Jahren - und trotzdem hat es 12 GAUs gegeben (Ja ... Herrisburg war nur ein FastGAU)

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    viele KKW-Gegner zu stark polarisieren nach dem Motto "bist Du nicht gegen die Kernkraft, so bist Du für sie" - was im Rahmen einer sachlichen Diskussion eine niemandem helfende Einstellung ist.
    Die Polarisierung erfolgt doch schon bei der ignoranz über die nicht erforschten, aber nachweibaren Wirkungen auf die Biologie, die eventuell über die gängigen Alpha, Betha & Gamma-Belastungen hinausgehen.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Das zeigst auch Du hier schön mit Deinem (ich kanns nicht anders nennen) Angriff gegen die Argumentkultur aller anderen indem Du schreibst "
    Jeder der anderer Meinung ist denkt entweder zu kurzfristig oder unrealistisch." Achja, und mit welchen Argumenten?
    Zum Beispiel mit dem Argument der historischen (also 100% belegten) Statistik gegenüber dem Schmuh (Entschuldigung) der AKW-Ingenieure.


    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Was Du aufzählst sind alles uralt-Reaktoren. Das ist wie wenn ich die Toten der ersten Flugpioniere aufzähle und sage Fliegerei sei nicht beherrschbar.
    Demnach sind aber 90% aller Reaktoren alt, oder mit veralteter Technik gebaut.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Dazu gibt es ja einige Konzepte, die hier im Thread auch diskutiert wurden. Was hältst Du von den einzelnen? Und warum?
    Bis jetzt habe ich noch keine echt machbares Konzept erkennen können. Wer sich mit Geologie als dynamischen Prozess beschäftige weiß das auch.


    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Äh, ich meine die Strahlung (alpha, beta, gamma) ist recht gut erforscht. Was laberst Du da?
    Nimms als statistisch erkannte, aber nicht weiter erforschte Wirkungen an; oder lass es bleiben.


    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Achtung, Verschwörungstheoretiker...
    Da bleibt einfach kein Argument mehr übrig. Schön.
    Dann darf ich auch Schreien: Ignorant!

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Fakt ist: es gibt keine Häufungen irgendwelcher Krankheiten rund um Kernkraftwerke die durch diese ausgelöst werden.
    Wer soll den diese Fakten gefälscht haben?
    Die "Ärzte gegen Atomkraft" haben ihre Statistiken weltweit bereits mehrfach publiziert. Nur die Physiker und Politiker wollens einfach nicht zulassen.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Statistiken aus denen man das rauszulesen glaubte entpuppten sich als Artefakte.
    Dafür gibt es vermutlich den Nobelpreis für Ideotische Mathematik.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Du fällst in das klassische Stereotyp eines Kernkraft-Gegners, der alles ablehnt solange es auch nur entfernt irgendwas mit Strahlung oder Atomen zu tun hat. Vorsicht vor Deinem Kaffee, da sind Atome drin.
    Das mag einen Physiker erschrecken...

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Also, ich fasse das mit der Kernfusion mal kurz zusammen: sämtliche Physiker sind der Meinung daß das geht und daß ein Störfall das sofortige Aus der Fusion bedeutet weil die Magnetfelder zusammenbrechen. Du bist dagegen der Meinung es sei nicht beherrschbar, würde also bei einer Störung außer Rand und Band geraten. Wie kommst Du zu dieser Meinung und was weißt Du, was Physiker offenbar nicht wissen?
    Habe ich sowas gesagt?
    Nein. Ich bin zu 100% sicher, dass keine Atomkraft beherschbar ist. Dazu ist der Mensch zu blöd bzw. die Machstrukturen zu sehr auf Profit ausgerichtet.

    Bei der Fusion mag das nur sehr begrenzte- lokale Folgen haben, aber wirklich beherrschbar wird das nicht.
    Vor allen Dingen für welchen Preis?
    Wir haben soooo viel freie Energie zur Verfügung (Sonne, Wind ...) da ist es doch einfacher, effizienten, ungefährlicher und billiger auch darauf zu bauen.
    Würden die Gelder für Fusionsforschung in heute machbare regenerative Energien gesteckt, würde in den 30 - 50 Jahren damit so viel Energie produziert, wie in der ganzen Laufzeit des Fusionsreaktors möglich wäre.
    Fatzit: wir brauchen keine Fusion.


    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Direkte Sonnenenergie wird in größerem Rahmen niemals eine Rolle spielen weil sie schon gegenüber den indirekten (Wind, Wasser) sehr ineffektiv ist.
    Das war vor einigen Jahren eventuell noch so. Heute wohl nicht mehr. Zudem gibt es Systeme 100% Klimaneutral wie der Solarspritt aus Spanien demonstriert (als Großtechnische Anlage).


    Und nun greifst du mein Argument auf, dass erstmal viel Geld investiert werden muss, weil 35 Jahre der falsche Weg eingeschlagen wurde:
    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Ausgenommen bliebe da vielleicht höchstens das Riesenprojekt in Afrika - aber das sind alles andere als kleine Investitionen die da fällig sind. Und die jungen Demokratien dort müssen sich definitiv erstmal stabilisieren. Hämische Randnotiz: ich glaube den Investoren wären die Diktaturen dort lieber gewesen, weil berechenbarer. Bei den Demokratien kann niemand sagen ob da in 10-30 Jahren nicht Radikalislamisten ans Ruder kommen.
    Und die oben erwähnten Solarsprit-Reaktoren die mit Algen und Licht einen Biodiesel erzeugen sind wohl nicht effektiv? Die funktionieren sogar in Schweden allerbestens.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Prima Sache. Deswegen werde ich mir auch kein Elektroauto kaufen solange der Strom aus Kohlekraftwerken kommt. Die Abgase werden bei E-Autos ja nur vom Auspuff auf den Schlot verlagert.
    Ja, genau so wird argumentiert wenn man nicht über seinen eigenen Horizont schauen will.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Nenne mir auch nur eine Technik, die keine Menschen gefährdet. Ich will da gar nicht mit Autos kommen, auch bei reinen Fahrradunfällen sterben jedes Jahr Menschen. Die Bereitschaft von Opfern gegenüber dem Gewinn für die Gesellschaft hatten wir hier schon diskutiert.
    Wenn mein Fahrrad um fällt so ist der Schaden doch recht lokal.
    Wenn ein AKW explodiert ist der Schaden Weltweit groß und auf lange Sicht.
    Wie das mit deinem Fahrrad ist weiß ich nicht. Ist es Atomgetrieben?

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es gute Gründe die gegen die Kernenergie sprechen. Aber die KKW-Gegner müssen akzeptieren daß eine Reihe von nicht von der Hand zu weisenden Argumenten nahelegen, daß der Ausstieg einer einzelnen Industrienation (die in dieser Technik weltweit führend ist) für diese fataler sein kann als das Weiterbetreiben ihrer KKW...besonders wenn direkt hinter der Grenze die KKW natürlich bleiben.
    Aus Angst vor den Wirtschaftlichen Folgen - oder nur aus Angst einen Alleingang zu machen der wirtschaftliche Nachteil bringen könnte. Das ist für mich kein Argument als Gegenüberstellung für das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Überleben einer Nation oder gar der Menschheit.

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Mein Beitrag ist absichtlich ein wenig böse formuliert - das liegt daran, daß wir all diese Punkte längst abgehandelt hatten. Ich verlange nun nicht daß man den kompletten Thread durchliest ehe man hier was schreibt, aber dann bitte auch mehr als nur solche platten Phrasen.
    Da ich nichts als platte Phrasen oder wissenschaftlichen Nonsens hier gelesen habe (ich habe nur stichprobenartig gelesen) der die klaren und eindeutigen Beweise übergeht, dass Atomkraft werde beherrschbar ist noch benötigt wird, ist meine Antwort auch nicht nett oder freundlich, will es auch nicht sein.
    Ich lasse mich gerne überzeugen durch echte Argumente. Daher bin ich heute wie vor 35 Jahren ein KKW-Gegner.

    Und jeder der meint, ein KKW wäre beherrschbar der gehe mal in die Industrie und betrachte mal den Umgang in Hochsicherheitsbereichen.
    In den KKW habe ich schlimmes gesehen und erfahren. Auch deshalb weiß ich genau wovon ich spreche. Da wird keine Kontrolle der Welt irgendwas dran ändern.
    Und damit wären nur die Gefahren abgesichert, an die man denkt!

    Fukushima hat es uns gezeigt. Es kommt "immer" schlimmer als man denkt.
    Die Raumfähren haben es gezeigt. Komplizierte Technik ist nicht beherrschbar und ist zu teuer
    In wie weit Fusionsreaktoren sicher sind kann bisher nur theoretisiert werden.
    Sobald die Anlagen aber groß gebaut werden und viel Energie liefern wird es recht einfach die Reaktoren zu überfüttern - da bin ich mir absolut sicher.
    Dass gibt keine große Atomexplosion, aber eine Explosion, die den Fusionsreaktor zerstört und bei entsprechender Fütterung auch viel Radioaktivität frei setzt.
    Ein Viele-Terrawatt-Reaktor fällt aus, vermutlich die angrenzenden Reaktoren auch, mit der Folge das unser Licht aus geht. Mit dezentralen erneuerbaren Energien wäre das undenkbar.

    Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand. Lasst den blödsinnigen Größenwahn. Das ist zu gefährlich für die Menschheit hier auf unserer Erde. Wir müssen (um überleben zu können) mit der Natur einen stabilen Prozess erreichen.
    Das ist nicht mir Mega-Projekten von Einzelunternehmen zu erreichen sondern nur durch solide und nachhaltige Wirtschaft - das ist auch ein Megaprojekt.


    PS: Es wird im Zusammenhang von Atomkraft immer die Gefahren diskutiert, an Krebs zu sterben oder an Strahlenkrankheit. Viel wichtiger ist aber die biologische Langzeitwirkung auf mehrere Generationen hinweg. Diese Langzeitwirkungen sind trotz vieler Hinweise aus der Forschung bis heute nicht wirklich erforscht.
    Die Evakuierung um Tschernobyl und Fukushima betrifft ja nicht die Radioaktivität die dort gemessen werden kann sondern die radioaktiven Stäube die in den Körper kommen können und dort Krankheiten oder viel Schlimmer Erbgut-Schäden produzieren. Das machen auch gering-radioaktive Stäube wie sie in der Natur fast nicht vor kommen, wohl aber in KKW.

    S.P.
    Geändert von SpiderPig (08.10.2011 um 00:51 Uhr) Grund: Nachsatz

  5. #725
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    Die Polarisierung erfolgt doch schon bei der ignoranz über die nicht erforschten, aber nachweibaren Wirkungen auf die Biologie, die eventuell über die gängigen Alpha, Betha & Gamma-Belastungen hinausgehen.
    Die da wären?

    Zum Beispiel mit dem Argument der historischen (also 100% belegten) Statistik gegenüber dem Schmuh (Entschuldigung) der AKW-Ingenieure.
    Das da wäre?

    Demnach sind aber 90% aller Reaktoren alt, oder mit veralteter Technik gebaut.
    Das hat niemand gesagt. De fakto gibt es sehr viele alte Reaktoren - was die Kernkraftgegner mit zu verantworten haben.

    Bis jetzt habe ich noch keine echt machbares Konzept erkennen können. Wer sich mit Geologie als dynamischen Prozess beschäftige weiß das auch.
    Ich habe nicht von Lagerung gesprochen.

    Nimms als statistisch erkannte, aber nicht weiter erforschte Wirkungen an; oder lass es bleiben.
    Hör bitte auf mit Behauptungen und zeige Zahlen. Und bitte nicht die, die artefaktös waren.

    Da bleibt einfach kein Argument mehr übrig. Schön.
    Dann darf ich auch Schreien: Ignorant!
    Sorry, aber wer pauschal geheime Machenschaften sieht weil sich einfach nicht die Zahlen einstellen wollen die er sich wünscht - der muß mit der Bezeichnung Verschwörungstheoretiker rechnen.
    Ein Ignorant kann ich erst dann sein wenn Du etwas vorlegst, das ich ignorieren könnte.


    Dafür gibt es vermutlich den Nobelpreis für Ideotische Mathematik.
    Statistiken kann leider jeder mit Schulmathematik anstellen. Sie verstehen und ihre Haken und Ösen begreifen leider nicht.

    Habe ich sowas gesagt?
    Nein.
    Doch. Du schriebst: "nicht beherrschbar." Und hier wiederholst Du es. Wenn etwas nicht beherrschbar ist, dann heißt daß, daß es aus dem Ruder laufen kann.
    Das ist etwas anderes als "nicht erhaltbar", ein Punkt der auf die Kernfusion evtl. zutreffen könnte. "Nicht beherrschbar" ist sie in keinem Fall, der Physik ist völlig wurscht welche Machtstrukturen oder Profitgier existieren.

    Ich bin zu 100% sicher, dass keine Atomkraft beherschbar ist. Dazu ist der Mensch zu blöd bzw. die Machstrukturen zu sehr auf Profit ausgerichtet.
    Dann irrst Du zu 100%. Auch Öl, Kohle und Gas sowie die Funktionsweise von Batterien beruht auf Kraft aus den Atomstrukturen. Sind die auch nciht beherrschbar oder wie?
    Außerdem wieder: Verschwörungsalarm. Alle Menschen zu blöd. Sowas kann aber nur jemand beurteilen der a) alle Menschen kennt und b) die Technik dahinter sehr gut kennt. Ich darf anhand Deiner bisherigen Antworten bezweifeln daß eines davon bei Dir zutrifft.

    Bei der Fusion mag das nur sehr begrenzte- lokale Folgen haben, aber wirklich beherrschbar wird das nicht.
    Das zeigt daß Du absolut keinen Plan davon hast, wie Kernfusion prinzipiell funktioniert. Sendungsbewußtsein ohne Kenntnis der Sachlage...

    Würden die Gelder für Fusionsforschung in heute machbare regenerative Energien gesteckt, würde in den 30 - 50 Jahren damit so viel Energie produziert, wie in der ganzen Laufzeit des Fusionsreaktors möglich wäre.
    Wiedermal: Behauptungen die fern jeder Realität sind.
    Der Ausstieg aus der Kernenergie kostet alleine an Neuinvestitionen in eben die regenerativen Energien etwa 200-400 Milliarden Euro.
    Der gesamteuropäische Anteil für ITER wird bei knapp 7 Milliarden Euro liegen. Der deutsche Anteil also einiges weniger.
    Behaupte also bitte nicht irgendwie ins Blaue hinein sondern bleibe bei den Fakten. Danke.

    Das war vor einigen Jahren eventuell noch so. Heute wohl nicht mehr.
    Sorry, aber die Photonen die da runterregnen sind immernoch nicht energiereicher als früher. Das hat mit der Effizienz wenig zu tun: um Sonnenenergie direkt nutzen zu können braucht man riesige Flächen und große Anlagen weil da eben nur etwa 500 Watt je m² bei uns ankommen. Mal den Wirkungsgrad der Energiespeicher und Solarzellen selbst bleiben davon aktuell noch (sehr großzügig gerechnete) 100 Watt je m². Das ist einfach sehr wenig.

    Und nun greifst du mein Argument auf, dass erstmal viel Geld investiert werden muss, weil 35 Jahre der falsche Weg eingeschlagen wurde:
    Falsch, für so ein Projekt müßte viel investiert werden weil es nunmal ein großes Projekt quer über den Teich wäre. Wenn Du ein Mittel hast, das billig hinzuklotzen - fühl Dich frei zu beschreiben wie.

    Wenn mein Fahrrad um fällt so ist der Schaden doch recht lokal.
    Wenn ein AKW explodiert ist der Schaden Weltweit groß und auf lange Sicht.
    Nun, die Kernenergie hat von allen Energieerzeugungsarten die wenigsten Todesopfer zu verzeichnen. Im Falle eines Unfalls verseuchtes Land gegen Tote abzuwägen ist, wie wir hie rschon festgestellt hatten, schwierig - zumal der Kohletagebau oder die Ölförderung schon weit größere Gelände entstellt und verseucht hat.

    Ja, genau so wird argumentiert wenn man nicht über seinen eigenen Horizont schauen will.
    Ja, solche Phrasen werden gedroschen wenn man auf die Tatsachen keine hinreichende Antwort weiß.

    Und die oben erwähnten Solarsprit-Reaktoren die mit Algen und Licht einen Biodiesel erzeugen sind wohl nicht effektiv?
    Hast Du einen (möglichst neutralen) Link? Die Projektleiter solcher Unternehmungen sind natürlich immer überoptimistisch die Energiequelle der Zukunft gefunden zu haben. Klar, sie müssen ja auch Investoren locken. Wenn da was dran ist werden wir das schon noch erfahren.

    Aus Angst vor den Wirtschaftlichen Folgen - oder nur aus Angst einen Alleingang zu machen der wirtschaftliche Nachteil bringen könnte. Das ist für mich kein Argument als Gegenüberstellung für das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Überleben einer Nation oder gar der Menschheit.
    Das Überleben der Menschheit hängt ganz sicher nicht an Kraftwerksunfällen. Eher schon an der Klimaerwärmung und den wirtschaftlichen Auswirkungen von Peak Oil. In Zeiten immer ungewisser werdender Energieversorgung muß die Entscheidung, auf eine sichere Energiequelle absichtlich zu verzichten sehr sehr sorgsam abgewägt werden. Oder siehst Du das irgendwie anders? Wenn ja, wie? In Deutschland wurde sie jedenfalls gegen die Wahlen abgewägt...

    Da ich nichts als platte Phrasen oder wissenschaftlichen Nonsens hier gelesen habe (ich habe nur stichprobenartig gelesen) der die klaren und eindeutigen Beweise übergeht, dass Atomkraft werde beherrschbar ist noch benötigt wird,
    Dann zeig doch mal Deine Beweise. solange Du nur Zeug behauptest, das offensichtlich nur erfunden ist (s.o.), mußt Du Dir den Vorwurf gefallen lassen. Ich bin nicht in der Position irgendwas beweisen zu müssen oder zu wollen - Du behauptest, also ist es an Dir das zu zeigen.

    Im übrigen vertrete ich mittlerweile durchaus die Position, daß es gut ist wenn man eine von der Kernenergie unabhängige Energieversorgung hinbekommt ohne Kohle oder Gas weiter auszubauen. Nur lieferst Du die falschen Argumente (wenn überhaupt) und ignorierst die erheblichen Probleme und Risiken die solch ein Projekt macht.

    In den KKW habe ich schlimmes gesehen und erfahren. Auch deshalb weiß ich genau wovon ich spreche. Da wird keine Kontrolle der Welt irgendwas dran ändern.
    Erzähl doch mal. Ich bin ganz Ohr.
    Wieder ein Satz wie viele andere von Dir: ich weiß daß...ich habe gesehen daß...etc. Bitte Butter bei die Fische!

    Fukushima hat es uns gezeigt. Es kommt "immer" schlimmer als man denkt.
    Die Raumfähren haben es gezeigt. Komplizierte Technik ist nicht beherrschbar und ist zu teuer
    In wie weit Fusionsreaktoren sicher sind kann bisher nur theoretisiert werden.
    Wenn Du "komplizierte Technik" allgemein ablehnst, ist glaube ich ohnehin jede Diskussion sinnlos. Bitte schmeiß Deinen PC aus dem Fenster, ist ja komplizierte Technik.
    Wenn Du wenigstens einen ernstgemeinten Beitrag zur ethisch-moralischen Diskussion der Abwägung von Opfern gegen die gesellschaftlichen Vorteile bringen würdest, wäre das immerhin ein anderes Niveau auf dem wir auch gern weiterreden können.

    Dass gibt keine große Atomexplosion, aber eine Explosion, die den Fusionsreaktor zerstört
    Danke für diesen Beleg daß Du keine Ahnung hast worüber Du schreibst.

    Ich appelliere an den gesunden Menschenverstand.
    Das tut jeder auf jeder Seite weil jeder immer davon überzeugt ist, der einzige zu sein der sein Hirn benutzt.
    Daher funktioniert das so nicht.
    Belege bitte Deine Behauptungen oder laß es sein.

    Mit dezentralen erneuerbaren Energien wäre das undenkbar.
    Selbst wenn ITER hervorragend läuft und man wirklich Kernfusion wirtschaftlich betreiben wird können, wird es nicht ein einziges oder wenige Stromproduzenten geben sondern der Energiemix der Zukunft wird mit oder ohne Kernfusion aufgeteilt sein.

    Lasst den blödsinnigen Größenwahn.
    Wieder eine vollkommen unnötige und polemisierende Phrase. Dem Gegenüber Größenwahn vorzuwerfen, nur weil er die Argumente anders bewertet zeugt von Ignoranz und Besserwisserei - aber nicht von Sachlichkeit.

    Das ist nicht mir Mega-Projekten von Einzelunternehmen zu erreichen sondern nur durch solide und nachhaltige Wirtschaft - das ist auch ein Megaprojekt.
    Siehst Du, da gebe ich Dir sogar recht. Das Energieproblem ist so groß, daß auch einzelne Staaten das nicht werden im Huckepack und Alleingang erledigen können.

    Diese Langzeitwirkungen sind trotz vieler Hinweise aus der Forschung bis heute nicht wirklich erforscht.
    Ich kenne den Stand hier nicht, kann mir aber vorstellen daß eine solche Erforschung einfach nicht nötig ist; liegt die Strahlenbelastung in etwa auf normalem Niveau, so wird es auch keine Langzeitschäden geben. Ist sie höher, so werden auch mehr auftreten. Es gibt imho nichts, das etwas anders vermuten lassen könnte.

    Gruß Alex

  6. #726
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Bitte schmeiß Deinen PC aus dem Fenster, ist ja komplizierte Technik.
    Er soll aber bitte vorher aus dem Fenster gucken, nicht dass dabei jemand zu Schaden kommt.

    @SpiderPig: Deine doch recht unreflektierten Anti-AKW-Tiraden sind wirklich das letzte, was dieses Thema hier braucht. Sie kopieren das, was du der 'Gegenseite' unterstellst, nämlich blindwütiges ideologisches Agitieren. Dass es das in beiden Lagern gibt, entschuldigt aber nicht, das Thema Kernenergie jeder rationalen Diskussion abspenstig zu machen. Es gibt gute Gründe für die Nutzung der Kernenergie und es gibt ihre technologischen und ökonomischen Risiken. Dieses Spannungsverhältnis vernünftig zu diskutieren, sollte an sich möglich sein.

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  7. #727
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    Nochmal was zur Wirtschaftlichkeit der Kernenergie:

    http://blog.fefe.de/?ts=b06ef299

    "Ich habe selten einen so naiven wie durchschaubaren Plan gesehen"
    Bärbel Höhn

    Grüße
    SK
    "There must be some way out of here," said the joker to the thief.

  8. #728
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    Es ist verblüffend, wie ich regelmäßig nach dem Durchlesen der Aussagen einiger Kernkraftgegner zu der Überzeugung gelange, dass der Begriff "Kernkraft" mittlerweile in ein Abstraktum verkehrt wurde.

    Fortschritt, Nutzen, Notwendigkeit - alles egal, denn wir wissen ja: "Strom kommt aus der Steckdose, Geld vom Konto, Essen aus dem Kühlschrank, saubere Wäsche aus der Waschmaschine, Rohstoffe aus Recycling. Ja und Atomkraft natürlich zwangsläufig aus dem langweiligen Schulphysikunterrichtswissen über Radioaktivität. Nun aber schnell, Atomkraft weg, damit ich endlich gegen etwas anderes sein kann. Gegen sozialen Ausgleich, gegen Entwicklungshilfe, gegen Demokratie, gegen meine Nachbarn, gegen blaue Gummitierchen. Vor allem hätte ich dann kein schlechtes Gewissen mehr, mir mein 80g-Brötchen im 2kW Backofen zu backen - alles erneuerbar. Ach halt, ich muss noch zum 416. Mal bei Facebook nachschauen, ob wir heute wieder protestieren und ob ich da schnell mit dem 19 Jahre alten Diesel hin muss."
    Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen. - Alain Peyrefitte

  9. #729
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    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    @SpiderPig: Deine doch recht unreflektierten Anti-AKW-Tiraden sind wirklich das letzte,
    Und wie die sprichwörtlichen Lemminge hinter dem politisch und wirtschaftlich gewollten Mainstream her zu laufen und dann auch noch zu behaupten wissenschaftlich zu sein - das kotzt mich echt an.

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    was dieses Thema hier braucht.
    Ist Offenheit!

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Sie kopieren das, was du der 'Gegenseite' unterstellst,
    Eine Gegenseite der Menschheit gibt es nicht. Wer polarisiert hier eigentlich?

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    nämlich blindwütiges ideologisches Agitieren.
    Wer hier blind ist b.z.w. ideologischen Blödsinn zitiert wird die Geschichte zeigen.

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Dass es das in beiden Lagern gibt, entschuldigt aber nicht, das Thema Kernenergie jeder rationalen Diskussion abspenstig zu machen.
    Warum wird das dann gemacht?
    Jedes echte Argument wird per gekauftem Professor-Beweis dementiert, selbst wenn eindeutige Beweise vorliegen.
    Statistik ist einfach: AKW sind nicht beherrschbar - egal wie neu oder wie sicher gebaut.

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Es gibt gute Gründe für die Nutzung der Kernenergie
    Geld, Kapital, Macht, Skrupellosigkeit und Blödheit.
    Schonmal die Wirtschaftlichkeit zu alternativen Energien gelesen? Kann man bei Greenpeace einsehen. Die sind auch von Professoren gemacht und zeigen, dass 450% aller weltweiten Energie in 20 Jahren zu einem Preis verfügbar wären, dagegen kommt auch ein so massiv subventionierter Atomstrom nicht heran. Genug um nicht nur Strom zu haben sondern auch Sprit im preiswerten Überfluss.

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    und es gibt ihre technologischen und ökonomischen Risiken.
    Die leider nur zu maximal 5% diskutiert werden.

    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    Dieses Spannungsverhältnis vernünftig zu diskutieren, sollte an sich möglich sein.
    Warum werde ich dann so polarisierend angegriffen?

    Ich beende hiermit meine Diskussion und werde nur noch still lesen wie ich das bisher auch meist gemacht habe, denn ich glaube zwar an das Gute im Menschen, aber mir gibt es zu viele Lemminge unter den Wissenschaftlern.


    schönen Abend noch
    S.P.

  10. #730
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    @SpiderPig:

    Ich finde es interessant, daß Sie sich nun auf Galileo als vermeintlich ideologischen Gegner einschießen. Dadurch vermeiden Sie natürlich, meine Fragen zu beantworten. Das sagt natürlich auch etwas aus, ob Sie wollen oder nicht.

    Und wie die sprichwörtlichen Lemminge hinter dem politisch und wirtschaftlich gewollten Mainstream her zu laufen und dann auch noch zu behaupten wissenschaftlich zu sein - das kotzt mich echt an.
    "Uns" einerseits als quasi hirnlose fremdgeführte Lemminge zu bezeichnen zusammen mit dem Ausdruck "kotzt mich an" würde ich melden wenn es hier grade irgendwo noch den "Melden"-Knopf gäbe (irgendwie ist der nicht da?!). Ihr Benehmen geht (wohl nicht nur mir) auf den Geist.

    Eine Gegenseite der Menschheit gibt es nicht. Wer polarisiert hier eigentlich?
    Merken Sie denn nicht wie Sie das genau in diesem Satz tun? Indem sie jeden, der (gleich seiner absoluten Meinung zum Thema) Argumente gegen den Ausstieg benutzt als Gegner der Menschheit diffamieren. Wenn das kein Polarisieren (und Polemik untersteer Schublade) ist, was ist es denn sonst?

    Jedes echte Argument wird per gekauftem Professor-Beweis dementiert, selbst wenn eindeutige Beweise vorliegen. (...)
    Die sind auch von Professoren gemacht und zeigen, dass
    Also ist jedes Argument gegen Ihre Position gekauft, aber "Ihre" Professoren haben natürlich recht. Merken Sie nicht, wie Sie es sich zu einfach machen? Sie unterteilen die Welt in Böse und Gut, George Bush jun. hat das auch gut gekonnt. Jeder der nicht Ihrer Meinung ist, ist böse. Oder gekauft. Oder halt ein Lemming. Amen.

    Statistik ist einfach: AKW sind nicht beherrschbar - egal wie neu oder wie sicher gebaut.
    Ich wiederhole das nun zum dritten mal: zeigen Sie uns doch mal einen "Beweis" dafür.
    Wie legen Sie den Begriff "beherrschbar" eigentlich aus? Ab wann und wieso ist etwas "nicht beherrschbar" und ab wann hat man das "bewiesen"?

    Schonmal die Wirtschaftlichkeit zu alternativen Energien gelesen? Kann man bei Greenpeace einsehen.
    Wenn ich wissen will wie gut Apple-Produkte sind, werde ich nicht zu einem Samsung-Händler gehen um mir da eine Antwort zu holen, sondern ich ziehe neutrale Gutachten vor.

    Die sind auch von Professoren gemacht
    Sie mit Ihren Professoren. Man muß doch keinen Lehrstuhl inne haben um sachlich fundierte Arbeiten schreiben zu können. Sehr viele hervorragende Arbeiten kommen von Doktoranden.

    dass 450% aller weltweiten Energie in 20 Jahren zu einem Preis verfügbar wären, dagegen kommt auch ein so massiv subventionierter Atomstrom nicht heran.
    Entweder versagen Sie auch bei der Prozentrechnung oder der Satz gibt in sich keinen Sinn. Erinnert mich aber an den Witz wo der Lehrer nach der Mathearbeit sagt "80% von Euch haben bei den Prozentrechnungen Fehler gemacht" und Klein Fritz lacht und sagt: "Haha, soviele sind wir ja gar nicht!".

    Genug um nicht nur Strom zu haben sondern auch Sprit im preiswerten Überfluss.
    Juhu, es gibt also gar keine Energiekrise, Spiderpig kennt die Lösung für alle Energieprobleme. Und Sprit gibts jetzt auch noch billiger. Na super.

    Die leider nur zu maximal 5% diskutiert werden.
    Hust. Also wannimmer irgendwo über Kernkraft berichtet wird, dreht sich das Thema doch automatisch fast nur um die Risiken. Wie groß müssen ihre ideologischen Scheuklappen eigentlich sein um so einen Unsinn hier zu schreiben?

    denn ich glaube zwar an das Gute im Menschen, aber mir gibt es zu viele Lemminge unter den Wissenschaftlern.
    Alle die nciht Ihrer Meinung sind, richtig? Was wissen Sie denn über all die "Lemminge"? Ach, sorry, das hatte ich glaube ich schonmal gefragt. Naja, ist ja auch immernoch nicht beantwortet.

    Warum werde ich dann so polarisierend angegriffen?
    Ich fasse es nicht. Galileo ruft Sie zu einer vernünftigen Diskussion auf und Sie bezeichnen das als polarisierenden Angriff. Ich lache mich kaputt.
    Ich erkläre es Ihnen gerne nochmal:

    1. Sie klotzen eine Behauptung nach der anderen hin, ohne Belege.
    2. Sie behaupten alles wäre längst bewiesen, bleiben dies aber schuldig.
    3. Sie bezeichnen jeden, der nicht Ihrer Meinung ist als hirnlosen Lemming, als gekauft oder blöd.
    4. Sie beantworten keinerlei Fragen und Kritiken zu Ihren Statements.


    Mein Fazit: Sie suchen offenbar nur Streit, um eine sachliche Diskussion geht es Ihnen gar nicht. Ginge es Ihnen darum, dann beantworten Sie die Fragen, belegen Sie Ihre Aussagen und denken Sie mal darüber nach, wie sie Ihre Mitdiskutanten bezeichnen.

    Gruß Alex

    PS.: Ich bin mal zum "Sie" übergegangen, der Grund dürfte offensichtlich sein.

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