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Thema: Astronomie:wie hat alles angefangen

  1. #1
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    Standard Astronomie:wie hat alles angefangen

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    Ich bin da auf eine ,wie ich finde sehr gute Internetseite gestossen.
    Die in sehr ansprechender Form ,die geschichtlichen Hintergründe und Entstehung der Astronomie als Wissenschaft beschreibt.

    Sehr lesenswert

    http://www.antikenaturwissenschaft.d...nfuehrung.html

  2. #2
    Roland ist offline E-Mail Adresse noch nicht bestätigt
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    Standard

    Zitat Zitat von Guido_Waldenmeier
    Ich bin da auf eine ,wie ich finde sehr gute Internetseite gestossen.
    Die in sehr ansprechender Form ,die geschichtlichen Hintergründe und Entstehung der Astronomie als Wissenschaft beschreibt.

    Sehr lesenswert

    http://www.antikenaturwissenschaft.d...nfuehrung.html
    Hallo Guido

    Ein wirklich Interessantes Thema wieder von Dir
    Die Site habe ich bislang nur mal kurz überflogen - täusche ich mich? - dass "Barbaren" etwas zu "kurz" kommen.

    Barbaren: Damit meine ich natürlich auch "unsere" Vorfahren, mit zum einen ihren Megalithbauten, die fast immer sich mit dem "richtigen Zeitpunkt für die Aussaat und Ernte" beschäftigt haben müssen, also DEM "praktischen Grund" für die eigentlich doch völlig abstrakte Idee der Astronomie!
    Genial, was Menschen über Äonen sich immer wieder ausdenken, so viel Kreativität!!!

    Und vergessen wir einmal kurz Stonehenge oder die anderen Bauten von Kelten und deren Vorfahren!

    Als aktuelles Beispiel ja die älteste astronomische "exakte" Sternendarstellung überhaupt: Die "Himmelsscheibe von Nebra".
    Älter als alles bislang bekannte, älter als ägytische Darstellungen, aber mit Parallen, gar direkten Verbindungen zur Mythologie aus dem Nahen Osten (Himmelsbarke).

    Diesmal der Einfachheit halber via G...le, habe aber auch ein paar interessante Sites gesehen, die ich mir selber einmal anschauen werde:

    Das Weltbild der Scheibe von Nebra[Archäologie Online : Magazin ...
    ... Zwar gilt die Scheibe von Nebra als die bislang älteste konkrete Himmelsdarstellung
    der Menschheitsgeschichte, doch wurde sie bisher nur als ein Intrument zur ...
    www.archaeologie-online.de/magazin/ fundpunkt/2004/09/himmelsscheibe.php - 25k - 3. Febr. 2005


    Themen/Archäo-Astronomie/Himmelsscheibe von Nebra [Archäologie ...
    ... Im Zentrum aber steht die Nebra-Scheibe. Ihr ... kommentieren. Der Himmel ist eine
    Scheibe Deutsche Forscher haben das Rätsel von Nebra gelöst. ...
    www.archaeologie-online.de/links/158/612/613/index.php - 39k - 4. Febr. 2005 - Im Cache - Ähnliche Seiten
    [
    Weitere Ergebnisse von www.archaeologie-online.de ]


    IG Keltenfreunde Schweiz
    ... Autor zugestellt bekam. Der abschließende Bericht über die Scheibe von
    Nebra findet sich in Helvetia Archaeologica, Heft 3, 2003. ...
    www.dillum.ch/html/beltaine_verein_neu.htm - 18k - Im Cache - Ähnliche Seiten


    Alte Scheibe in neuem Glanz - stern.de : Wissenschaft&Gesundheit ...
    Beginn des Artikels. "Himmelsscheibe von Nebra". Alte Scheibe in neuem Glanz. ©
    Landesmuseum für Vorgeschichte/AFP. Die "Himmelsscheibe von Nebra". ...
    www.stern.de/wissenschaft/natur/?id=527599 - Ähnliche Seiten


    Noch ein Beispiel von "Barbaren": Im antiken Anatolien (?) wurde eine wahrscheinlich viel grössere Sensation als bislang bewusst ausgegraben.
    Es muss vor ca. einem Jahr gewesen sein: Ich finde hier aber derzeit weder den Namen der Stätte noch den exakteren geographischen "Raum". Beteiligt war so weit ich mich erinnere das Deutsche Archäologische Institut, habe auch einen kurzen TV-Beitrag irgendwann und -wo während der letzten Monate gesehen ...

    Die Steine scheinen mit höchster Präzision bearbeitet und ausgerichtet. Die Darstellungen der Archäologen selbst, wie sie sich diese "Kultstätte" - dies wurde im TV-Beitrag so überbetont - denn vorstellen, erscheinen dagegen absolut lächerlich im direkten Vergleich: Sozusagen so, als wenn "Astronomen" eine wilde Partie feiern würden

    Bin übrigens ein absoluter Bewunderer östlicher Kulturen, auch der "vor-Kolumbus" und Wikinger-ianischen, um es salopp auszudrücken. China darf grössten Stolz auf seine Geschichte und Beiträge an die "moderne Wissenschaft" haben, die Khmer nicht zu vergessen, Thailand, Sri Lanka, Hochkulturen auf dem ganzen indischen Subkontinent und weiter nördlich oder weiter im Osten.

    Mittelmeer: Ebenso die Zweistromländer, Ägypten, aber auch das Mittelmeer wieder "nördlich" hinauf mit ihrem ungeheuren Anstrengungen, deren - nebst dem Grössenwahn einzelner Dynastien - Beitrag an die Menschheitsgeschichte nur als "enorm" bezeichnen lässt.

    Und erst recht die zahlreichen Hochkulturen Mittel- und Südamerikas, ob nun mit bereits frühen "Verbindungen" zu Phönizien, Ägypten sogar. Oder ganz im Gegenteil zu Ozeanien, China gar. Und wer hat denn dann wiederum wessen Kultur "befruchtet" ?

    Alles übrigens auch immer astronomische Erkenntnisse höchster Güte und Präzision.

    Und was sich im bislang zu unserer Schande so schlecht "erforschten" afrikanischen Kontinent gar noch unter Mythen, Volksliedern und unter dem Wüstenstand, unter dem Boden verstecken mag ...

    Navigation, eine weitere praktische Anwendung der Astronomie, bei frühesten so abwertend bei uns "primitiven" Seefahrervölkern im Pazifik ... Auch hier Staunen pur, ob der genauen Beobachtungen des Himmels, von Strömungen, meist nur mündlich über Generationen weitergegeben, oder mit uns nur teilweise verständlichen "Symbol-Schriften" ...

    Oder nochmals Ozeanien im weitesten Sinne: Auch bei den Aborigines finden sich Darstellungen, die zu Spekulationen Anlass geben können. Zumindest einige der Darstellungen lassen auf ein vergleichsweise wissenschaftliches Wissen schliessen - ob dies vielleicht sogar über zig Generationen wieder "verloren" gegangen ist.
    Menschen, die seit 30'000 Jahren und mehr vielleicht, nur unter dem "Himmelsdach" leben ... Letzteres übrigens nun reine Spekulation von mir.

    Interessant trotz Philosophie und Mathematik: Die griechischen Barbaren in ihren Städtchen-Staaten sind hier einmal eher "Trittbrettfahrer" - und im ansonsten "sachlich-orientierten" Rom - eigentlich ein Agraarstaat - schien Astronomie gar kein Thema (mehr das "Eingeweide-Lesen") ???

    Aber ich möchte damit zeigen, was sonst alles bei vermeintlich "primitiven" Kulturen an genialen Köpfen sich wohl auch mit der frühen Astronomie beschäftigt haben, aus "praktischen" Gründen eben:

    O.e. Beispiele interessieren mich - paradox hier im Forum - eigentlich mehr, da ein weiteres Steckenpferde Geschichte ist, nicht dieses blöde "Paukerwissen" natürlich, mit denen uns allen in der Schule der Spass daran meist gründlich verdorben wird


    Habe übrigens ganz "vergessen", wie leicht mir Schreiben von der Hand geht, bitte also "ermahnen", falls sowohl Länge als auch "Intensität" zu wenig Platz für weitere Diskussion liessen - bitte tu das !!

    Ich hoffe, den Beitrag in Deinem Sinne etwas "weiter geführt" zu haben und grüsse Dich ganz freundlich - und wünsche natürlich einen schönen Samstag,


    Roland
    Geändert von Roland (05.02.2005 um 16:06 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Ja,es ist eine echte Bereicherung dessen was ich mit dem Verweise gepostet habe Roland
    Weil du es in deinem Beitrag erwähnst

    Also das schärfste was ich in Bezug auf Megaliten gesehen habe ,war in den 80 er Jahren des letzten Jahrhunderts (Gott bin ich schon so alt hahaha)im Urlaub in Malta. Hagar Qwim oder so ähnlich sah aus wie Stonehedge für Arme ;-)

    Auch dir einen schönen samstag Gruss guido

  4. #4
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    Lächeln

    Zitat Zitat von Guido_Waldenmeier
    Ja,es ist eine echte Bereicherung dessen was ich mit dem Verweise gepostet habe Roland
    Weil du es in deinem Beitrag erwähnst

    Also das schärfste was ich in Bezug auf Megaliten gesehen habe ,war in den 80 er Jahren des letzten Jahrhunderts (Gott bin ich schon so alt hahaha)im Urlaub in Malta. Hagar Qwim oder so ähnlich sah aus wie Stonehedge für Arme ;-)

    Auch dir einen schönen samstag Gruss guido
    Dankeschön Guido, das freut mich, und ich bin froh "topic" geblieben zu sein

    80er Jahre, geht es und beiden etwa gleich, wenn Du damit meinst, dass das keine frühesten Kindheitserinnerungen sind

    Malta und "Hagar Qwim oder so ähnlich sah aus wie Stonehedge für Arme ;-)" hört sich sehr interessant an ... Vielleicht können ja zu einem späteren Zeitpunkt Bilder-Links hier eingefügt werden - hab's sogar mit "Tricksen" nicht geschafft - oder hast Du "etwas mehr" ?

    Würde ja wirklich ideal in den Beitrag passen, ein paar Beispiele mehr zu nennen - nichts "interessiert" und "begeistert" unsere Mitmenschen mehr für ein Thema !?

    Leider habe ich es - wie an so VIELEN Plätzen - noch nicht geschafft, nach Malta zu kommen ...

    Dankeschön - wollte Dir in diesem Sinne den Samstags-Gruss "topic"-mässig auch noch erwidern,

    Roland

    OT und Nachtrag: Gemäss Deiner wirklich originellen Website - ein paar Minuten habe ich mir zuindest Zeit nehmen können - sind wir übrigens "Jahrgänger", d.h. wirklich "alt" oder besser gesagt: Zumindest geistig junggeblieben!
    Geändert von Roland (06.02.2005 um 14:01 Uhr)

  5. #5
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    hier bilder wie das "Teil" in malta aussieht
    http://images.google.ca/images?hl=en...r+Quim&spell=1

  6. #6
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    Standard Göbekli Tepe - ca. 11'000 Jahre alt

    Guten Morgen

    Zum erwähnten habe ich versucht, wenigstens einige grobe Fakten zu finden.
    Noch ein Beispiel von "Barbaren": Im antiken Anatolien (?) wurde eine wahrscheinlich viel grössere Sensation als bislang bewusst ausgegraben.
    Es muss vor ca. einem Jahr gewesen sein: Ich finde hier aber derzeit weder den Namen der Stätte noch den exakteren geographischen "Raum". Beteiligt war so weit ich mich erinnere das Deutsche Archäologische Institut, habe auch einen kurzen TV-Beitrag irgendwann und -wo während der letzten Monate gesehen ...
    Die Steine scheinen mit höchster Präzision bearbeitet und ausgerichtet. Die Darstellungen der Archäologen selbst, wie sie sich diese "Kultstätte" - dies wurde im TV-Beitrag so überbetont - denn vorstellen, erscheinen dagegen absolut lächerlich im direkten Vergleich: Sozusagen so, als wenn "Astronomen" eine wilde Partie feiern würden
    Wie kann mann so blöd sein: Göbekli Tepe ("Berg mit Nabel") ist ein frühneolithisches Bergheiligtum im Südosten der heutigen Türkei ... Interessant, nun: Zum einen über Jahrtausende "genutzt", zum andern zwischen 11'000 und 10'000 Jahre alt.
    Fast schon "üblich", erst recht bei uns, wo römische Bauten für wer weiss was alles - von der Kirche bis zum Alltagsbau - während wohl mindestens eines Jahrtausend dem "Recycling" zugeführt worden sind: Unwissend ebenfalls, was diese denn überhaupt waren, auch hier: Vor Beginn der archäologischen Grabungen wurde der eher Hügel landwirtschaftlich genutzt, "störende" Steinblöcke o.ä. von den Bauern gentutzt oder entfernt. Hier ging das Vergessen aber einen "Schritt" weiter, konsequent: Die Anlage wurde vielmehr planmäßig mit 300 - 500 m3 Erde zugeschüttet, irgendwann ab einem Zeitraum vor ca. 8'000 Jahren ... Warum dies geschah, ist unklar, aber es hat die Monumente der Nachwelt erhalten.
    ... Göbeli Tepe gilt jetzt schon als Jahrtausendfund und als anatolisches Stonehenge. Offensichtlich waren nicht erst sesshafte Bauern sondern bereits Jäger und Sammler in der Lage, monumentale Kultanlagen zu errichten - oder wie es der Ausgräber Klaus Schmidt in seinem Grabungsbericht formulierte: "Zuerst kam der Tempel, dann die Stadt". Diese revolutionäre These muss von zukünftigen Grabungen bestätigt oder modifiziert werden.
    Es gibt keine vergleichbaren Großbauten aus dieser Zeit: Nevali Çori, eine steinzeitliche Siedlung, die seit 1992 am Grund des Atatürk-Stausees begraben liegt, ist um 500 Jahre jünger, seine Pfeiler bedeutend kleiner; die etwa zeitgleiche Bebauung von Jericho ist ohne künstlerischen Schmuck und großformatige Skulpturen; Çatal Hüyük ist 2000 Jahre jünger; die europäischen Megalithbauten von Stonehenge entstanden erst um 2000 v. Chr. Damit ist Anlage weltweit einzigartig ...
    Quelle: Wissensnetz.de

    Hier ein Bild zur sog. "Grube 2" nach erfolgter Ausgrabung: http://www.theiss.de/AiD/2002/5/12_03a.jpg

    Wirklich interessante Hyperlinks dazu:
    Ich wünsche Euch einen schönen Tag,

    Roland

  7. #7
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    Was würden wir nur machen ohne unseren

    RNN

    Roland News Network

    Spass muss sein

    Interessante Sache was du da schreibst bezüglich Türkei
    Mal später rumschauen im WWW
    Gruss Guido aus dem sonnigen Süd Deutschland Zur Zeit 10 Grad plus)
    25 km östlich Stuttgart

  8. #8
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    Zitat Zitat von Guido_Waldenmeier
    Was würden wir nur machen ohne unseren

    RNN

    Roland News Network

    Spass muss sein

    Interessante Sache was du da schreibst bezüglich Türkei
    Mal später rumschauen im WWW
    Gruss Guido aus dem sonnigen Süd Deutschland Zur Zeit 10 Grad plus)
    25 km östlich Stuttgart
    Hallo Guido :-)

    Und, hast Du Dich schon "umgeschaut" ?
    Wäre auch schön, wenn Du ein paar Infos zu Hagar Qwim ergänst, als "Owner" des threads

    Falls HIER in diesem interessanten thread noch jemand mitliest, auch DIR natürlich schöne Grüsse und ein geruhsames Wochenende

    Roland

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