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Thema: TOP NEWS: Keck entdeckt 3 neu Exoplaneten visuell

  1. #21
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Doch je näher am Stern, desto schwieriger wird es, ein solches Objekt aufzulösen, und desto länger muss man das System beobachten, um ihn zu erkennen.
    Ich denke, wenn aber recht nahe, dann stärkere gravitative Wechselwirkung - woraus folgt: Dann bessere, jedoch nicht visuelle, Auffindung.


    ZA RA sagte, dass das Problem eventuell an zweierlei liegen könnte: Zum einen an den verschiedenen Umlaufzeiten der Planeten; insofern, dass sich (wohl zwei) Planeten visuell überlagerten. Zum anderen muss die starke Nähe zur Sonne berücksichtigt werden, das visuelle Beobachtung nur noch schwieriger macht.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Infinity Beitrag anzeigen
    ....Zum anderen muss die starke Nähe zur Sonne berücksichtigt werden, das visuelle Beobachtung nur noch schwieriger macht.
    24, 38 und 68 astronomical units (AU) und jetzt ca.14 AU

    Wo ist denn da die Nähe?

  3. #23
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    Ich denke, wenn aber recht nahe, dann stärkere gravitative Wechselwirkung
    Die Planeten wurden aber rein visuell entdeckt. Bei den Entfernungen kannst du Jahrhunderte warten, bis sich deren Signal klar in der Reflexbewegung des Sterns zeigt.
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  4. #24
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    Zitat Zitat von fork Beitrag anzeigen
    ZA RAs Post kann man auch nicht verstehen, da er vor Fehlern nur so strotzt.
    Hallo
    das ist mal wieder typisch... entweder mit Berichtigung zum jeweiligen Fehler oder mal die Füße still halten. Solche Pauschalbehauptungen helfen außer einem schlechten Forenklima niemandem.

    Nette Grüße

    Hirschi

  5. #25
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    Hallo,
    war auf Reisen.
    Ich fasse mal zusammen, warum ich denke das es an mehreren Faktoren hing warum P.4/e nicht mit den andren 3 zusammen endeckt wurde.

    System-HR 8799 wurde im Infrarotbereich beobachtet/endeckt.
    1. Man konnnte die 3 äusseren P. in der Hauptsache, wegen ihrer Eigen-Temperatur (junge Gasriesen) vom Spektrum der heissen/hellen Sonne trennen. Zentraler Stern ca.: 1.5 SO 8000K sehr hell weiss/Blau.
    2. Der innere Planet war nicht nur schwerer vom Spektrum der Sonne zu trennen weil er diese "relativ" nah umkreist (Bynaus), bitte hier Größe, Helligkeit, beteiligte Massen zum unserem Sonnensystem relativieren (TomTom*), sondern auch deswegen, weil er 3. nach gängigen Modellen zu gross ist, um so nahe bei seiner Sonnen entstanden zu sein. (Man hatte evt. weiter Hinweisse auf e, aber vermutete Grösse/Strahlungsaufkommen widersprach Gesetzmässigkeit, und hat ua. deswegen nur die Existenz von d angenommen)
    *Übersicht Spektralklassen/Schematischer Vergleich.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...sification.png

    Wegen 1., 2. und 3. war mit dem Planeten e vom eigentlichen Beobachterteam also nicht gerechnet worden.
    E konnte im Laufe mehrjähriger Beobachtung auch nur deswegen gesehen werden, weil sich 4. die Auflösung der Instrumente verbesserte, e wurde ja auch von einem anderen Team gefunden.
    Da die Umlaufzeiten von b, c um den Stern relativ lange sind (hunderte von Jahren) und die Orbits b+c weit voneinander entfernt sind (s. derer Grösse Temperatur) konnten diese wesentlich einfacher getrennt/identifiziert werden als e und d.
    5. E und d haben einen wesentlich engeren Abstand und effektiv schnelleren Umlauf, das machte dass trennen ihres Spektrums schwieriger (einfach herzuleitende Überlagerung s. Animation.)

    @Hirschi, korrekt!
    @Infinity, Danke.
    @Fork....

    Allen liebe Grüsse
    z

    Ps. Sorry für die schlechte Lesbarkeit meines letzten Post, mein Flieger war schon kurz vorm abheben...

  6. #26
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    Und gibts noch ne z vernichtende Reso, bzgl. letztem Post ?

    Gruss
    z

  7. #27
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    ZA RA,
    ich hoffe deine Reise war erholsam und du hattest ein schönes Fest.....

    Aber bitte, verfasse deine Post´s doch mal so, dass wir sie nicht "Überlesen müssen.
    Mit deinen Abkürzungen und kryptischen Satzstellung ist es für uns "Normal-Sterblichen" sehr sehr zeitaufwendig ...........
    Nichts für Ungut, aber versuch es bitte mal.
    Danke

    Tom

  8. #28
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    sondern auch deswegen, weil er 3. nach gängigen Modellen zu gross ist, um so nahe bei seiner Sonnen entstanden zu sein. (Man hatte evt. weiter Hinweisse auf e, aber vermutete Grösse/Strahlungsaufkommen widersprach Gesetzmässigkeit, und hat ua. deswegen nur die Existenz von d angenommen)
    Nein, keinesfalls. Man kann einen Planeten nicht einfach deshalb nicht entdecken, weil er nicht den erwarteten Parametern entspricht. Ein Signal, das man entdeckt und vom Umgebungslicht abgrenzen kann, ist ein Signal. Erst nach dem Umrechnen des Lichtes in Entfernung, Masse, Grösse lässt sich sagen, ob er gängigen Modellen entspricht oder nicht.

    Man hat ihn einfach nicht entdeckt, weil er "relativ nah" (für eine visuelle Entdeckung) an seinem Stern kreist, und man erst genügend Beobachtungsdaten sammeln musste. Das ist alles.
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  9. #29
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    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    ZA RA,
    ich hoffe deine Reise war erholsam und du hattest ein schönes Fest.....
    Hallo TomTom

    ja vielen Dank, ich hoffe ihr auch!!

    Mit deinen Abkürzungen und kryptischen Satzstellung ist es für uns "Normal-Sterblichen" sehr sehr zeitaufwendig ...........
    Ok, hast recht passiert ab und zu.
    Denke aber das man letzten Post ganz gut lesen kann!?
    Ich bemühe mich weiter.
    Nette Grüsse und guten Rutsch
    z

  10. #30
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Nein, keinesfalls. Man kann einen Planeten nicht einfach deshalb nicht entdecken, weil er nicht den erwarteten Parametern entspricht.
    Hallo Bynaus,
    na ja, Planet e ist nunmal genauso "Leuchtkräftig" wie d und hätte imho gleich mit d zusammen entdeckt werden können.

    Es gab noch andere Probleme, als nur die optische Nähe von e zur Sonne.

    A. Ich dachte, man hatte im Infraroten vlt. schon schwache Signale von e erhalten, diese aber als Strahlung von d gewertet.
    Siehe:e und d liegen relativ nah beisammen.
    Schau dir doch bitte nochmal das Bild hier an.
    http://www.pro-physik.de/FCKeditor/U...aneten_350.jpg

    B. e liegt zudem viel zu nah an der Sonne für seine Grösse und somit auch seine abgegebenen Strahlungswerte, dh. das er dort eigentlich nicht existieren dürfte. Auch aus dieser Vermutung heraus könnte man annehmen, dass e zwar schwach wahrgenommen wurde (Sonnennähe), aber man aus besagtem Grund annahm, dass es sich auf keinen Fall um einen weiteren Planeten handeln könne (zu Nah) und die Strahlung der Region zunächst auf HR-8799 d zurückführte.

    Hier ein Artikel, der die Verwirrung bei Entdeckung der 4 Planeten um HR-8799 nocheinmal kurz beschreibt. http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=13562

    Jetzt berichten Christian Marols vom kanadischen Herzberg Institute of Astrophysics und seine Kollegen von einem weiteren, weiter innen gelegenen Planeten bei HR 8799. Er besitzt wiederum etwa die zehnfache Jupitermasse und kreist im Abstand von 14,5 AU. Und er wirft ein Problem auf: Die Konfiguration der vier Planeten lässt sich mit keinem der üblichen Entstehungsszenarien in Einklang bringen. Für das Gravitations-Kollaps-Modell kreist der neue Planet zu weit innen: Dort wäre die Gasscheibe um den jungen Stern nicht kühl genug und ihre Rotation zu schnell, um den Kollaps eines Wolkenfragments zu erlauben.
    Letztendlich spricht für meine Überlegung imho, auch dass ein anderes Team, das bessere Möglichkeiten hatte (Instrumente) e entdeckte, nicht nur weil man ihn nun besser sah, sondern vlt. auch weil man das sich sehr ähnliche Spektrum, von e und d, nun besser trennen konnte!?

    Nur so eine Überlegung, Du bist ja der Spezialist für Astronomische-Beobachtungen. Von daher.
    Lieben Gruss
    z

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