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Thema: TOP NEWS: Keck entdeckt 3 neu Exoplaneten visuell

  1. #11
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    Hallo,
    Ich bin ganz neu hier und hab eine kleine frage
    Ich hab immer gedacht dass man nie das Licht der exoplanneten empfangen kann von daher kann man die nicht fotographieren.
    was bedeutet genau visuell fotographieren?
    wenn man das Licht der exoplaneten empängt dann kann man auch ihre atomösphäre untersuchen oder?

  2. #12
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    Hallo setayesh,

    willkommen in Forum.

    Hier ein kl. Auszug aus aktuellem Astronewsartikel:
    http://www.astronews.com/news/artike...0811-018.shtml
    dass der Stern mit nur 100 Millionen Jahren noch sehr jung ist - genau wie seine Planeten, die deswegen noch mehr Wärme abstrahlen.
    "Da wir diese Planeten direkt sehen, können wir ihr Licht vom Licht des Zentralsterns trennen und so spektroskopische Untersuchungen machen, die uns etwas über ihre Temperatur oder Zusammensetzung verraten", erläutert Macintosh.
    Bold von mir

    schätze mal dass es u.a. daran liegt??

    Gruss
    z

  3. #13
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    Ich habe mir die Frage auch gestellt und fand zumindest das hier:

    Zitat Zitat von heise.de
    Ihnen gelang mit den auf dem 4200 Meter hohen Vulkan Mauna Kea in Hawaii (USA) gelegenen Keck- und Gemini-Teleskopen das Kunststück, gleich drei neue Planeten eines fernen Sonnensystems auf einen Schlag im nahen Infrarotlicht zu fotografieren. Mithilfe der zehn und acht Durchmesser großen Keck- und Gemini-Spiegel und dank neuester Zusatzinstrumente konnten die Forscher den Effekt der adaptiven Optik optimal nutzen und das Flimmern in der Atmosphäre austricksen, mit dem alle bodengestützten Teleskope zu kämpfen haben.
    Zitat Zitat von heise.de
    Bei diesem speziellen Verfahren werden die atmosphärischen Schwankungen durch die laufende Messung der Bildverformungen und deren Kompensation mittels rechnergesteuerter, schnell deformierbarer Spiegel, die in den Strahlengang der Teleskopriesen eingebracht sind, korrigiert. Das Resultat: Die störenden Luftunruhen in der Erdatmosphäre werden quasi herausgefiltert, das Bild wird gewissermaßen entwackelt und gewinnt dadurch an Schärfe.

    Diesen Part setzte beim Gemini-Teleskop das "Altair adaptive optics system" mit Bravour um. Sekundiert wurde die Observation auch von einem weiterentwickelten innovativen computergestützten Verfahren, das das schwache Licht der Planeten von dem alles überstrahlenden Licht des Sterns effektiv separierte.
    Quelle: heise.de

    Übrigens konnte das HST einen Exoplaneten um Fomalhaut auf ähnlicher Weise mittels Lichtfilterung mithilfe eines sogenannten Koronagrafen nachweisen.
    Geändert von Infinity (10.12.2010 um 18:13 Uhr)

  4. #14
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    Die Astronews Redaktion schreibt das dazu:

    Der neu entdeckte Planet wirft nun das Problem auf, dass sich das System insgesamt mit keinem der theoretischen Entstehungsmodelle in Einklang bringen lässt. Für einen gravitativen Kollaps eines Teils der Gas- und Staubscheibe um den jungen Stern kreist der neue Planet zu weit innen, für ein langsames Wachstum zunächst kleiner Planetenkerne durch das Aufsaugen des Gases aus der Umgebung kreisen die anderen drei Planeten zu weit außen. Und auch eine weitere Erklärung, dass nämlich die Planeten weiter innen oder weiter außen entstanden und dann erst an ihre heutigen Positionen gewandert sind, scheidet aus: Die Planeten sind zu massereich, um eine so weite Wanderung in der verfügbaren Zeit zu ermöglichen.


    Aber liebe Redaktion und lieber Zara,

    auf den Bildern von 2008 sind nur 3 und nicht 4 zu sehen.
    An der Adaptivenoptik kann es auch nicht liegen, da diese schon vorhanden war (glaube ich).

    Also so kommen eure Lösungen nicht zum Zug....schade....also weiter Raten.

  5. #15
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    Wir kommen der Sache Näher:

    Erst durch das Keck II Teleskop wurde der 4. Plante sichtbar.
    Nun stellen die Forscher sich die Frage: Wie konnten sich 4 solcher Riesen in einem System entwickeln?
    http://www.oculum.de/newsletter/astr...25.hr8zg.asp#5

    Tom

  6. #16
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    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    Aber liebe Redaktion und lieber Zara,
    auf den Bildern von 2008 sind nur 3 und nicht 4 zu sehen.
    Also so kommen eure Lösungen nicht zum Zug....schade....also weiter Raten.
    Hallo Tomtom,

    bitte Korrekt lesen.
    Ich habe lediglich die Frage des Users beantwortet.

    Aber noch nichts zu Deiner Frage gesagt. Wollte für die, denke recht einfache Lösung, eigentlich anderen den Vortritt lassen.

    Schaut "euch" doch mal den "engen" Umlauf des inneren "Planeten" an.
    Zudem, der von mir eingebrachte Link ( s. Animation Umlaufgeschwindigkeiten und Bahnen), nochmal etwas genauer nachvollziehen lässt, wo die Probleme sehr wahrscheinlich lagen.
    Die sehr verschiedenen Umlaufgeschwindigkeiten zeigen die Komplexität des ""Problems"". Imho.

    Es sei den es handelt sich nicht um ein Beobachtungs-Problem, sondern das der Planet sozus. aus dem "Nichts" aufgetaucht ist und vorher nicht nur nicht "so einfach" Sichtbar, sondern tatsächlich nicht da war.
    Sehr netten Gruss
    z

    Ps. Liebe/r
    z
    Geändert von ZA RA (11.12.2010 um 12:10 Uhr) Grund: ps

  7. #17
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    Dass man die Planeten sehen kann, hat damit zu tun, dass sie
    1) selbst Licht ausstrahlen, weil sie sich immer noch kontrahieren.
    2) relativ weit von ihrem Stern weg sind

    Der vierte Planet ist sicher nicht über Nacht plötzlich "aufgetaucht". Er war natürlich schon vorher da. Doch je näher am Stern, desto schwieriger wird es, ein solches Objekt aufzulösen, und desto länger muss man das System beobachten, um ihn zu erkennen. Deshalb hat man zuerst die drei äusseren, und erst jetzt den vierten, inneren Planeten entdeckt. Vielleicht sind da noch mehr Planeten, von denen wir heute nichts wissen.
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  8. #18
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    Hallo Bynaus,

    bin froh mal wieder nen Dialog mit Dir führen zu dürfen. Danke.
    Ich würde behaupten das dass zwar insgesamt eine gute Nährung ist, mit dem " umso näher" von Dir, dennoch das dies Problem ein "wenig" komplizierter war.

    Die Überlegung, steckt imho in den Umlaufzeiten, der den Planet "4" direkt umgebenden Planeten und der schnellen "UZ" des Planeten selbst. Es ist also auf die Existenz dieser 3er Faktoren plus den der Sonne zu sehen.
    Ich sage nur Überlagerung, imho vermutete und das betrifft nun nicht mehr den "Einfluss "der Sonne selbst, der schon genannt wurde. Denk auch mal an die sich sehr ähnlichen Temeperaturen, der 3 inneren P.

    Herzlichen lieben Gruss in die Schweiz und weiterhin viel Erfolg mit eurer HP
    z
    Geändert von ZA RA (11.12.2010 um 15:06 Uhr) Grund: Ergänzt

  9. #19
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    Za Ra, ich würde liebend gern auf dein Posting antworten, leider habe ich schlicht nicht verstanden, was du mir sagen willst.

    Dass die inneren drei Planeten eine ähnliche Temperatur haben (sollen), liegt schlicht daran, dass sie in etwa gleich hell leuchten, was - bei identischem Alter - nur der Fall sein kann, wenn sie die gleiche Temperatur (und Masse) haben.
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Za Ra, ich würde liebend gern auf dein Posting antworten, leider habe ich schlicht nicht verstanden, was du mir sagen willst
    ZA RAs Post kann man auch nicht verstehen, da er vor Fehlern nur so strotzt.

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