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Thema: VLT: Tiefster UV-Blick ins All

  1. #1

    Standard VLT: Tiefster UV-Blick ins All

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    Die europäische Südsternwarte ESO hat jetzt den bislang tiefsten Blick ins All veröffentlicht, der von der Erde aus im ultravioletten Bereich des Lichts gewonnen wurde. Das überwiegend mit dem Very Large Telescope gemachte Bild umfasst 27 Millionen Pixel und zeigt unzählige, weit entfernte Galaxien in ganz verschiedenen Formen. (10. November 2008)

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  2. #2
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    Mag eine blöde Frage sein, aber einige Galaxien erscheinen auf dem Bild ja wie einzelne Sonnen. Liegt das daran, dass die Gesamtleuchtkraft dieser Galaxien so wahnsinnig stark ist, oder sind das einzelne wenige Sterne, die so wahnsinnig stark leuchten?

  3. #3
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    Hallo mephal
    Das sind wohl Vordergrund-Sterne, von welchen man ja durch eine optimale Wahl der Beobachtungsrichtung möglichst wenige auf dem Bild haben wollte. Ganz ohne ging's offenbar nicht. Einige der weniger hellen kugelförmigen Objekte könnten auch Kugelsternhaufen sein.
    Orbit

  4. #4
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    Danke für die schnelle Antwort

  5. #5
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    Das Chandra Deep Field South zeigt eine kleine Region (0,11 Quadratgrad) im Sternbild "Chemischer Ofen" (RA=3:32:28.0 , Dec=-27:48:30 (J2000)).
    Das liegt südwestlich vom Orion und ist in unseren Breiten sehr horizontnah.
    Die hellsten Vordergrundsterne in dem Feld sind leuchtschwächer als 14 mag.
    Ich habs mal in CdC eingestellt (rotes Quadrat in der Bildmitte).

    http://img73.imageshack.us/my.php?im...south90ct9.gif

    http://img357.imageshack.us/my.php?i...south15lp0.gif

    Infos zum Feld:
    http://www.mpe.mpg.de/~mainieri/cdfs_pub/CDFSfield.html

    Gruß Helmut
    Geändert von Aragorn (10.11.2008 um 21:48 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von mephal Beitrag anzeigen
    oder sind das einzelne wenige Sterne, die so wahnsinnig stark leuchten?
    Hallo Mephal,

    einige der wenigen Vordergundsterne haben sich während der Langzeitbelichtung bewegt und erscheinen daher "seltsam bunt und verformt". Viele sind aber nicht auf der Aufnahme, dafür eine interstellare Rakete.

    Zitat Zitat von Aragorn Beitrag anzeigen
    Das Chandra Deep Field South zeigt eine kleine Region (0,11 Quadratgrad) im Sternbild "Chemischer Ofen" (RA=3:32:28.0 , Dec=-27:48:30 (J2000)).
    Das liegt südwestlich vom Orion und ist in unseren Breiten sehr horizontnah.
    Hallo Helmut,

    damit ist die neue Aufnahme ggf. auch in Deckung mit dem Hubble Ultra Deep Field?

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

  7. #7
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    Zitat Zitat von galileo2609 Beitrag anzeigen
    damit ist die neue Aufnahme ggf. auch in Deckung mit dem Hubble Ultra Deep Field?
    Ja, das "Hubble Ultra Deep Field (HUDF)" hat die Mittelpunktskoordinate Rektaszension (RA):03h 32m 39.0s und Deklination (DEC): -27° 47' 29.1″.

    Die Mittelpunktskoordinaten der Felder unterscheiden sich in RA um 2,75 Bogenminuten in DEC um 1,02 Bogenminuten.
    Die Feldgröße des "Chandra Deep Field South (CDFS)" beträgt 20x20 Bogenminuten. Damit wären die beiden Felder fast deckungsgleich.
    Ich habe allerdings keine direkte Angabe zur Größe des HUDF gefunden.

    http://www.lsw.uni-heidelberg.de/use...Vorlesung5.pdf

    Dort steht auf S.2:

    Feld überlappt mit anderen Surveys (Chandra Deep Field South etc.)
    = -27o, d.h. beobachtbar von Hawaii (Keck) + Chile (VLT)
    Feldgröße 11.3 sq.arcmin (2 • HDF)
    Demnach wäre das CDFS flächenmäßig doppelt so groß und das HDF komplett in ihm enthalten.
    Fragt sich nur ob die Felder von HDF und HUDF identisch sind?

    Gruß Helmut

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