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Thema: Theorie über aufbau von Sternen und anderen Himmelskörpern

  1. #1
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    Standard Theorie über aufbau von Sternen und anderen Himmelskörpern

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    na gut Orbit ! gleich hier!

    also ich hab ja mal in GDM gesagt, dass Sterne entstehen
    wenn ein Neutronenstern(aus entarteter Materie) durch eine Staubwolke(aus Antimaterie)fliegt und sich die Staubwolke wie eine Hülle um den Neutronenstern legt.
    Eine Sonne besteht also aus einem Kern Neutronenstern und einer Hülle die über dem Kern schwebt und sich aufgrund der Antigravitation aber nicht berühren.
    Zumindest so lange wie das Antiwasserstoffbrennen in der Antimateriehülle im Gange ist und sie nicht entartet und zusammenstürzt. Bei einer Supernova reicht der Strahlungsdruck der Kernfussion nicht mehr aus und die Hülle kontrahiert zu entarteter Antimaterie. Dabei entsteht ein Magnetar denn es kontrahiert ausschließlich die Hülle, welche in starke Rotation versetzt wird, der Kern ist jedoch schon entartet und zieht sich nicht zusammen also rotiert er auch nicht.

    Materiekern rotiert nicht, Hülle extrem schnell .
    Dabei entsteht ein gewaltiger perfeckter Dynamo ein Magnetar.

    Wenn nun die Hülle sehr viel Massereicher ist als der Kern wird die Antigravitation überwunden und die Hülle zieht sich enger über dem Kern zusammen bis sich Materie und Antimaterie berühren.
    Bei der Berührung entsteht Anhilationsstrahlung die sich zwischen Hülle und Kern ansammelt. Der Strahlungsdruck steigt so stark an bis er die Hülle aufbricht und sich die Strahlung in einem GRB entläd.

    Ich vergleich das mit einem Kochtopfdeckel der immer mal Dampf abläßt.

    Um so mehr Material anhiliert wird umso mehr verschiebt sich das Verhältnis von Kern zu Hülle zum Nachteil des Kerns was bewirkt, dass die Hülle immer stärker auf den Kern drückt und immer mehr Anhilationsstrahlung im Kern entsteht, die dann den Magnetar nicht mehr in GRBs verläßt sondern als durchgängigen Jet.
    Dieser bildet sich an den abgeflachten Polen weil da die
    Hülle aus entarteter Antimaterie am dünnsten ist.

    So und nun könnt ihr euch wieder über meine Theorie lustig machen.

    --------------------------------------------------------------------------------

  2. #2
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    Standard

    Hallo rene,

    das hatten wir im April 2008 schon mal ausgiebig durchgekaut. http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2396

    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    wenn ein Neutronenstern(aus entarteter Materie) durch eine Staubwolke(aus Antimaterie)fliegt und sich die Staubwolke wie eine Hülle um den Neutronenstern legt.
    Wenn sich Materie und Antimaterie gegenseitig abstoßen, wie Du glaubst, dann hat diese Wolke keine Möglichkeit sich als Hülle um den Neutronenstern zu legen.

    Herzliche Grüße

    MAC

  3. #3
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    Standard

    hallo mac
    Ich weiß schon. Das ist etwas schwer zu glauben.
    Also wenn ein Neutronenstern durch eine Gas- und Staubwolke aus Antimaterie fliegt schiebt er die Wolke in großer Entfernung vor sich her und verdichtet sie extrem stark und heizt sich extrem auf.(mehrere Millionen Grad)
    Dabei erfährt die Wolke eine Elektrostatische Aufladung die dann bewirkt dass sich die Wolke über dem Neutronenstern zusammenzieht.Wie sowas dann aussieht kannst du hier nachlesen http://www.astronews.com/news/artike...0711-044.shtmlundhttp://www.astronews.com/news/artike...0301-012.shtmlIch stell mir das etwa so vor. Ähnlich wie wenn man einen Ball in ein Tuch wirft und der Ball es mitreißt. Das Tuch hüllt den Ball dabei ein. Noch ein Artikel der zur oben beschriebenen Theorie über Magnetare passt (gerade erst entdeckt)http://www.astronews.com/news/artike...0809-037.shtml
    Geändert von rene.eichler2 (25.09.2008 um 19:58 Uhr)

  4. #4
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    Und ich Simpel habe mich seit 5 Jahren darüber gewundert, dass in jedem zweiten Satz das Wort 'Antimateriewolke' steht.

    Es klärt sich alles auf.

  5. #5
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    Standard

    Darüber wurde schon diskutiert.
    Es ist aber mit optischen Mitteln nicht möglich Materie von Antimaterie zu unterscheiden.
    Die Spektrallinien sind die gleichen.

    Man könnte auch das zu Anfang beschriebene Szenario einfach Umdrehen(die vorzeichen wechseln) dann fliegt ein Antineutronenstern durch eine Materiewolke. Wenn dir das lieber ist.
    Kommt aber aufs gleiche raus.

  6. #6
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    Hallo rene,


    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Ich weiß schon. Das ist etwas schwer zu glauben.
    Du möchtest also, daß ich oder noch besser wir, Deine Idee ‚glauben‘?


    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Also wenn ein Neutronenstern durch eine Gas- und Staubwolke aus Antimaterie fliegt schiebt er die Wolke in großer Entfernung vor sich her und verdichtet sie extrem stark und heizt sich extrem auf.(mehrere Millionen Grad)
    Wieviel ist ‚große Entfernung‘? Wie stark (Atome/m^3 // Pascal // kg/cm^3) ist ‚extrem stark‘?

    Sag mal, wenn der Neutronenstern die Wolke mit seiner ‚Antigravitation‘ nur vertreibt, wieso heizt er sich denn dabei so extrem auf ?


    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Dabei erfährt die Wolke eine Elektrostatische Aufladung die dann bewirkt dass sich die Wolke über dem Neutronenstern zusammenzieht.
    Die Wolke erfährt also eine elektrostatische Aufladung. Das heißt also, daß die ‚Antigravitation‘ des Neutronensterns die Elektronen von den Protonen trennt und sie sich daraufhin getrennt gemeinsam um den Neutronenstern legen? Erst vertreibt er sie, dann kuscheln sie. Also so wie bei Fuchs und Hase. Tagsüber läuft der Hase weg, Nachts sagen sie sich gute Nacht und halten sie sich gegenseitig warm?.



    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Wie sowas dann aussieht kannst du hier nachlesen
    Ich lese:
    Die entdeckte Gasblase ist etwa zehn Lichtjahre groß und liegt südwestlich des bekannten Trapez-Haufens.
    aus http://www.astronews.com/news/artike...0711-

    Die Gas- und Staubhüllen sind 2000 bis 10.000 Erdbahnradien groß. Das ist bis zu zehn Mal größer als entsprechende Objekte im Orionnebel.
    aus http://www.astronews.com/news/artike...0301-012.shtml

    Das sind ziemliche Volumenunterschiede.
    Nehmen wir mal als Ausgangsbasis 1000 Erdbahnradien. (1/10 von 10000 wegen der Formulierung ‚bis zu zehn Mal größer als entsprechende Objekte im Orionnebel‘)

    Diese 1000 Erdbahnradien sollen ein Volumen mit der Größe 1 sein.
    10000 Erdbahnradien sind dann ein Volumen mit der Größe 1000
    Und 10 Lichtjahre (Durchmesser) sind dann ein Volumen mit der Größe 31.000.000

    Wenn ich Du wäre, würde ich hier schon noch mal einen Gedanken darauf verschwenden, ob Dein völlig kritikloses Heranziehen solcher 'Indizien', Deinem Anliegen eher nutzt oder eher schadet.



    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    stell mir das etwa so vor. Ähnlich wie wenn man einen Ball in ein Tuch wirft und der Ball es mitreißt. Das Tuch hüllt den Ball dabei ein.
    Hm. Wie hat denn der Neutronenstern sämtliche Gasatome/Moleküle um sich herum miteinander verwoben? Was hindert ihn denn daran, einfach durch sie hindurch zu fallen, wo er sie doch mit seiner ‚Antigravitation‘ aus dem Weg scheucht? Elektrostatische Aufladung? Wie lädt man ein Gas elektrostatisch auf? Einige ganz wenige Elektronen und Protonen werden voneinander getrennt. Wird die Potentialdifferenz zu groß, kommt es zu einer Ausgleichskaskade, auch Blitz genannt. In einem, auch nur teilweise ionisierten Gas, kommt es schon bei viel geringeren Potentialunterschieden zu solchen, dann aber viel schwächeren, Ausgleichsströmen. Damit kommst Du noch nicht mal, in der im Vergleich extrem dichten Erdatmosphäre bis zur Verflüssigung, geschweige denn zu einem Festkörper. Welche Kraft also sollte die Gasatome daran hindern, der Antigravitation einfach nachzugeben?

    Herzliche Grüße

    MAC
    Geändert von mac (26.09.2008 um 13:07 Uhr) Grund: Durchmesser und Radius gleich gesetzt

  7. #7
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    Hallo Mac
    Das mit den unterschiedlichen Blasengrößen ist doch egal.
    Wenn ein Kleiner Neutronenstern durch ne Wolke fliegt macht er ne kleine Blase und ein großer halt ne große.

    Der Neutronenstern schiebt also die Wolke mit seiner Antigravitation vor sich her dabei wird die Wolke zusammengeschoben und verdichtet. Dabei wird bei der Verdichtung das Gas extrem aufgeheizt. Wie stark kann man im ersten Artikel nachlesen. Hoher Druck und hohe Temperatur sowie starke Reibung der Atome in der Wolke lassen mich vermuten (ich weiß es nicht besser) dass sie sich elektrostatisch aufläd.
    Ich stell mir das so ähnlich vor, wie wenn mann ein Zellstofftaschentuch an nem Luftballon reibt und es dann von diesem angezogen wird.
    Wenn sich die Wolke dann über dem Neutronenstern zusammengezogen hat. Hält die Gravitation der neuen Hülle der Antigravitation des Neutronensterns im Inneren entgegen.
    Ähnlich wie ne Seifenblase. Innen herscht ein Überdruck und die Atombindungen der Hülle halten dem entgegen.
    Geändert von rene.eichler2 (26.09.2008 um 14:01 Uhr)

  8. #8
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    Böse

    ... unglaublich!

    Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst. Aus einem anderen (geschlossenen) Thread, gleicher rene, gleiches Thema:

    Zitat Zitat von FUNtastic
    An Mac und all die Anderen, die hier erklären, argumentieren und Zeit investieren.
    Ich drücke mich mal so drastisch aus, wie ich die Sache empfinde:

    Ihr werdet hier derbe verarscht!
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2396

    Das war damals bereits ein 17seitiges Drama... oder besser Kasperletheater, ich verstehe nicht, weshalb auf diesen Quatsch noch geantwortet wird!

    Grüße Matthias

  9. #9
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    Hallo rene,


    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Das mit den unterschiedlichen Blasengrößen ist doch egal.
    Wenn ein Kleiner Neutronenstern durch ne Wolke fliegt macht er ne kleine Blase und ein großer halt ne große.
    Unterschiede bei der Masse von Neutronensternen: Faktor 2 bis 2,5; Unterschiede der Gasmassen innerhalb der verschieden großen Gasblasen: 30.000.000 oder mehr.

    Willst Du‘s nun diskutieren, oder weiter auf dem Niveau „1, 2, 3, ganz viele“ schwafeln?



    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Der Neutronenstern schiebt also die Wolke mit seiner Antigravitation vor sich her dabei wird die Wolke zusammengeschoben und verdichtet. Dabei wird bei der Verdichtung das Gas extrem aufgeheizt. Wie stark kann man im ersten Artikel nachlesen. Hoher Druck und hohe Temperatur sowie starke Reibung der Atome in der Wolke lassen mich vermuten (ich weiß es nicht besser) dass sie sich elektrostatisch aufläd.
    Und wieder schreibst Du ’hoher‘ Druck. Wie hoch?

    Temperatur:
    Die Temperatur des Plasmas beträgt etwa zwei Millionen Grad.
    Dazu müßte der Neutronenstern mindestens 185 km/s schneller sein, als die Gaswolke durch die er hindurchfällt und dann hätte nur das winzige Gasvolumen seiner ‚Bugwelle‘ diese Temperatur. Der Durchmesser dieses 2 Millionen K heißen Bugwellenringes, läge unter etwa 1/1.000.000 dieser von Dir verlinkten Wolke von 10 Lichtjahren Durchmesser.



    Ich stell mir das so ähnlich vor, wie wenn mann ein Zellstofftaschentuch an nem Luftballon reibt und es dann von diesem angezogen wird.
    Aus einer Gasblase wird ein Luftballon, und der wandert mit dem Neutronenstern mit. Dabei stört es ihn auch gar nicht, daß er sich währenddessen in einer Gaswolke bewegt, die sich nicht mitbewegt? Unfug!



    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Wenn sich die Wolke dann über dem Neutronenstern zusammengezogen hat. Hält die Gravitation der neuen Hülle der Antigravitation des Neutronensterns im Inneren entgegen.
    das hatte ich Dir bereits im April zerlegt.


    Zitat Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
    Ähnlich wie ne Seifenblase. Innen herscht ein Überdruck und die Atombindungen der Hülle halten dem entgegen.
    Seifenblasenhaut hält zusammen durch die bipolare Struktur des Wassermoleküls. Wenn’s verdampft, oder wenn’s nur Wasserstoff ist, funktioniert das nicht. Ganz abgesehen davon, gibt es bei 2 Millionen K keine chemischen Bindungen mehr, und eine Gashülle um eine Antigravitationsquelle wäre immer in einem labilen Gleichgewicht. Selbst bei 0° K, Gastemperatur, abgeschalteter Gravitation, idealer Positionierung jedes einzelnen Gasatoms um den 0°K kalten Neutronenstern (ohne Rotation und Magnetfeld, elektrisch neutral) herum, anschließendem Einschalten von Gravitation und Antigravitation, genügt ein einziges, ganz langsames Wasserstoffatom, das von außen in die Gashülle plumpst, um dieses labile Gleichgewicht aufzulösen.


    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #10
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    Wieso sollte sich die Hülle auflösen sie hat ja eine Eigengravitation die die Atome an sich bindet sonst müßte sich die Erde ja auch auflösen. Außerdem glaube ich dass die Sonnenhüllen nicht nur aus Wasserstoff und Helium bestehen sondern auch aus Schweren Elementen.
    Die Sonnenflecken sind meiner Meinung nach feste Metallplatten die aufsteigen und nach einiger Zeit wieder absinken.Du glaubst die Hülle hält sich nicht ich sage sie hält sich. Wäre doch mal ne interessante Computersimulation.
    Wieso hackst du eigendlich auf dem rum wo du aus dem anderen Thema schon weißt dass ichs dir nicht besser erklären kann. Wir könnten ja mal darüber reden ob dass mit den GRBs oder den Magnetaren irgendwo einen Haken hat.

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