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Thema: Vatikan: Katholiken dürfen an höherentwickelte Außerirdische glauben

  1. #21
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    Ich finde die Kirche ist eine Institution die nur dadurch am leben bleibt das es Leute gibt die nicht an der Wissenschaft interessiert sind , die sache ist doch eine Lachnummer , eigentlich solten wir einen Globalen Religionskrieg führen !
    Katholiken gegen alle
    Moslems gegen alle etc

    Die Geschichten der Bibel sind alle (das sage ich jetzt lieber nicht im Forum )
    Im Prinzip war die Kirche gut bevor es den rechtstat gab , den sie hat den menschen einen Verhaltenscodecs geliefert (Vieleicht gäbe es unsere Zivilization ohne sie nicht )

    Doch sie ist ein veraltetes Konzept und um damit wieder aufs thema zurück zu kommen : Sie ist doch schon seit 1000 Jahren am Rückzug Langsam? JA ! aber eben sie ist es . irgendwan wird sie daher in sich zusammenbrechen... und zwar wen den Leuten klar wird das ihnen beim beten niemand zuhört!

  2. #22
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    Da hier offenbar die "Wissenschaftler" hier im Forum nicht an "Außerirdische" glauben, möchte ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, ob das auf Klischee-Außerirdische bezogen ist, die mit Warp-Untertassen im All herumcruisen und uns regelmäßig besuchen kommen,... oder allgemein auf irgendeine Zivilisation intelligenter Lebensformen, die sich irgendwo, in irgendeiner von Milliarden von Galaxien entwickelt haben könnte abgesehen von uns selbst.

    Wie unwahrscheinlich bitte ist es, dass wir die einzige sind im gesamten Universum ?? Insofern nur konsequent von der Kirche, in einem Zeitalter, wo jedermann weiß, wie es in etwa um das uns umgebende Weltall beschaffen ist, diese berechtigte Vermutung (ich will es nicht "Glauben" nennen) zu dulden.

  3. #23
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    Deine Fragestelung verrät bereits wo die Diskrepanz in der Sichtweise über Ausserirdische steckt:

    Es geht nicht darum, an Außerirdische zu "glauben". Das ist schließlich keine Religion sondern ein mögliches Faktum in diesem Universum. Entweder es gibt sie oder nicht. Das hat mit Glauben nichts zu tun.
    Das ist ähnlich wie wenn ich sagen würde "Glaubst Du daran daß es irgendwo im Universum einen Meteoritenkrater gibt, der wie ein Fußball aussieht?"
    Ohne ein Bild von so einem Krater kann man rein gar nichts sagen, auch wenns sicher nicht unmöglich ist.

    Die Differenzierung der Außerirdischen sprichst Du aber richtig an:
    Die Wahrscheinlichkeit für uns besuchende Ufos ist praktisch null. Das geht aber nicht aus irgendwelchen Überlegungen zur Wahrscheinlichkeit oder der möglichen Technik aus sondern von dem Umstand daß wir definitiv nirgendwo Außerirdische Beobachten können, und das obwohl das Universum schon 13,7 Milliarden Jahre alt ist. (Suche mal unter "Fermi Paradoxon")
    Intelligentes Leben auf unserem Niveau dürte etwas extrem seltenes sein.

    Grüner Schleim hingegen dürfte relativ verbreitet sein, dem dürfte wohl jeder hier zustimmen.

    Gruß Alex

  4. #24
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    Hallo velipp28,


    Zitat Zitat von velipp28 Beitrag anzeigen
    Ich finde die Kirche ist eine Institution die nur dadurch am leben bleibt das es Leute gibt die nicht an der Wissenschaft interessiert sind
    ich finde das nicht! Ich sehe auch keinen Zusammenhang zwischen Interesse an Wissenschaft und Atheismus.



    Zitat Zitat von velipp28 Beitrag anzeigen
    die sache ist doch eine Lachnummer , eigentlich solten wir einen Globalen Religionskrieg führen !
    Katholiken gegen alle
    Moslems gegen alle etc
    warum sollten wir? Glaubst Du, daß man den Glauben erzwingen kann? Glaubst Du, daß ein solches ‚Erzwingen des Glaubens‘ ein Gebot einer der Religionen ist?




    Zitat Zitat von velipp28 Beitrag anzeigen
    Die Geschichten der Bibel sind alle (das sage ich jetzt lieber nicht im Forum )
    war das jetzt ein Argument? Oder schreckt Dich ab, daß diese Geschichten menschlich sind, menschlich nicht nur im idealisierten Sinne?



    Zitat Zitat von velipp28 Beitrag anzeigen
    Im Prinzip war die Kirche gut bevor es den rechtstat gab , den sie hat den menschen einen Verhaltenscodecs geliefert (Vieleicht gäbe es unsere Zivilization ohne sie nicht )
    ich weiß nicht was Du wirklich glaubst, aber wenn Du glaubst, daß die Institution eines Rechtsstaates als Ersatz für den Glauben z.B. im christlichen Sinne taugt, dann würde wohl auch mein Bedauern für Dich unverständlich bleiben und der Rest Deines Posts ist ja dann auch nur traurig konsequent.


    Herzliche Grüße

    MAC

  5. #25
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    Hallo kaefergott,

    Zitat Zitat von kaefergott Beitrag anzeigen
    Da hier offenbar die "Wissenschaftler" hier im Forum nicht an "Außerirdische" glauben
    dieses ‚Urteil‘ ist etwas undifferenziert. Unten findest Du eine kleine Auswahl einiger Auffassungen dazu.

    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2902
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=56237
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=3695
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2405
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2213

    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Intelligentes Leben auf unserem Niveau dürte etwas extrem seltenes sein.

    Grüner Schleim hingegen dürfte relativ verbreitet sein, dem dürfte wohl jeder hier zustimmen.

    Gruß Alex
    kommt darauf an. Dem Vergleich untereinander - möglicherweise ja. Aber der Aussage: ‚relativ verbreitet‘ z.B. gegenüber der Anzahl der Sternsysteme im Universum? Da müßte man doch erst mal klären, was mit ‚relativ verbreitet‘ genau gemeint ist

    Herzliche Grüße

    MAC

  6. #26
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    Das Fermi-Paradoxon mag eine Aussage darüber treffen, was in unserer unmittelbaren Umgebung los ist (oder eben auch nicht los ist). aber darüber, was auch nur am anderen Ende der Milchstraße oder gar in anderen Galaxien von denen es ja genügend gibt, sich befindet, trifft es keine Aussage, da uns ohnehin die technischen Mittel fehlen, auf solche Entfernungen Zeichen von extraterrestischer Intelligenz zu ermitteln.

    Abgesehen davon ist neben grünem Schleim auch andere nicht-intelligente Lebensformen durchaus denkbar. Es könnte gut sein, dass selbst in usnerer unmittelbaren Nachbarschaft das Universum vor Leben nur so blüht, aber eben lediglich keine Inteligenz hervorgebracht hat. Jedenfalls jetzt, im Moment nicht.

    Ich persönlich glaube auch, dass der einzige Grund, weshalb eine Zivilisation interstellare Reisen unternehmen würde, die Evakuierung aus einem System mit sterbendem Stern ist, und es keine "Forschungs-UFO's" gibt. Wer weiß, in ein "paar Jährchen" müssen wir das selbst in Betracht ziehen ;-)

  7. #27
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    Hallo kaefergott,

    wie kommst Du auf
    Zitat Zitat von kaefergott Beitrag anzeigen
    Das Fermi-Paradoxon mag eine Aussage darüber treffen, was in unserer unmittelbaren Umgebung los ist (oder eben auch nicht los ist).
    diese räumliche Begrenzung?



    Zitat Zitat von kaefergott Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon ist neben grünem Schleim auch andere nicht-intelligente Lebensformen durchaus denkbar. Es könnte gut sein, dass selbst in usnerer unmittelbaren Nachbarschaft das Universum vor Leben nur so blüht, aber eben lediglich keine Inteligenz hervorgebracht hat. Jedenfalls jetzt, im Moment nicht.
    Das könnte sein. Aber mit derselben Argumentation die Dich zu solch einer Aussage führt, könnte man auch davon ausgehen, daß wir weit und breit die (bisher?) einzigen sind.



    Zitat Zitat von kaefergott Beitrag anzeigen
    Ich persönlich glaube auch, dass der einzige Grund, weshalb eine Zivilisation interstellare Reisen unternehmen würde, die Evakuierung aus einem System mit sterbendem Stern ist, und es keine "Forschungs-UFO's" gibt. Wer weiß, in ein "paar Jährchen" müssen wir das selbst in Betracht ziehen ;-)
    das setzt doch aber eigentlich voraus, daß ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt eine Spezies auf dem betroffenen Planeten existieren muß, die technisch dazu in der Lage ist. In meinen Augen wäre das eine ziemlich nutzlose Selbstbeschränkung.


    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #28
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    Es könnte gut sein, dass selbst in usnerer unmittelbaren Nachbarschaft das Universum vor Leben nur so blüht, aber eben lediglich keine Inteligenz hervorgebracht hat. Jedenfalls jetzt, im Moment nicht.
    Das - wie ich finde - immernoch beste Beispiel für die Schwierigkeit, makroskopisches Leben hervorzubringen ist die Erde.
    Die Erde hat in den 4,5 Milliarden Jahren ihrer Existenz immerhin 4 Milliarden Jahre nur wie ein toter Brocken ausgesehen. OK, mit Ozeanen, aber ohne größere Lebensformen. Aber immerhin: die ERDE, ein für Leben praktisch perfekter Planet.
    Diese komplexen Lebensformen brauchen halt sehr spezielle Bedingungen, die das einzellige Leben auch erstmal schaffen muß. Daher zweifle ich stark an einer großen Verbreitung von komplexem Leben (Komplex sei hier einfach mal so definiert: Vielzelliges Leben mit ausdifferenzierten Zellen die Organfunktionen übernehmen).

    Fraglich ist halt auch die Relevanz des Themas: klar halte ich die Wahrscheinlichkeit für eine Zivilisation wie unsere im gesamten Universum für hoch genug damit sowas sicher nochmal passieren kann, evtl. sogar gleichzeitig zu unserer. Aber was bringt uns das? Laß so eine Zivilisation mal in der Andromeda-Galaxie wohnen. Kommunikation unmöglich. Relevanz folglich gleich null.

    Gruß Alex

  9. #29
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    Bei der Diskusson hier im Forum zum Fermi Paradoxon hat mich ein Argument überzeugt: Das Zeitfenster, das der intelligenten Zivilisation zur Verfügung steht.

    Dieses Zeitfenster ist die Möglichkeit Kraftmaschinen in großem Maße einsetzen zu können, ermöglicht durch Verfügbarkeit von gespeicherten Brennstoffen: Kohle, Öl, gepaart mit der zeitlich parallel laufenden Entdeckung der Elektrizität und nuklearen Energie.

    Die Dampfmaschine (Dampfkraft und Kolben) war eigentlich schon in der Antike bekannt. Nur hat die Möglichkeit niemand erkannt. Wäre dies damals erkannt worden, so hätte man die Wälder und Kohlevorkommen in den letzten 2000 Jahren verbraucht, bevor man auf solche Dinge wie Elektrizität oder Atomkraft gestoßen wäre. Unsere Wissenschaft hätte diese Dinge vielleicht nicht in der einergmaßen optimalen zeitlichen Reihenfolge entdeckt.

    Außerirdische Intelligenzen könnten diese Entdeckungen in zeitlich unvorteilhaften Zeitabständen machen: Kohle und Öl sind verbrannt bevor Elektrizität und Atomenergie erkannt wird. Und es stehen dann keine Kraftmaschinen mehr bereit, die genug Energie liefern, um Großkraftwerke zu errichten. Genausowenig wie Da Vincis Flugapparat zu seiner Zeit den maschinengetriebenen Propeller hatte um abzuheben.

    Wir haben gerade die Zufälligkeit der richtigen zeitlichen Abfolge der Entdeckungen und Erfindungen um Raumfahrt zu betreiben. Wäre diese Abfolge etwas anders von Statten gegangen, so hätten wir möglicherweise unsere technische Entwicklung viel schneller durchlaufen, oder sie auch verpufft, via Verbrauch der Ressourcen. Man stelle sich nur mal vor das Römische Reich wäre auf der Lokomotive und des Verbrennungsmotors aufgebaut gewesen, erst im Jahr 1000 AD untergegangen und Da Vincis Flugmaschine wäre aufgrund verbrauchter Brennstoffe untergegangen, genauso wie die späteren Entdeckungen der Elektrizität, der Atomphysik und der binären Logik. Nichts hätte sich entwickelt, keine Rakete, keine Satelliten. Zumindest nicht die nächsten tausend Jahre.

    Eine intelligente Spezies entwickelt also eine Raumfahrt eher aus Zufall. Ein weiterer Zufall, der sich an die Entwicklung des Lebens und der Intelligenz anschließt
    Geändert von jonas (13.07.2010 um 04:25 Uhr)
    Much more attention has been paid to carbon organic chemistry than to silicon organic chemistry, largely because most biochemists we know are of the carbon, rather than the silicon, variety (Carl Sagan)

  10. #30
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    Hallo jonas,

    zwei Gedanken zu deinem Post.
    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Wäre dies damals erkannt worden, so hätte man die Wälder und Kohlevorkommen in den letzten 2000 Jahren verbraucht, bevor man auf solche Dinge wie Elektrizität oder Atomkraft gestoßen wäre.
    auf die irdischen Verhältnisse bezogen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Bedarf so hoch gewesen sein würde, dass diese Ressourcen wirklich verheizt worden wären. Unter sonst gleichen Entwicklungsbedingungen.
    Zitat Zitat von jonas Beitrag anzeigen
    Außerirdische Intelligenzen könnten diese Entdeckungen in zeitlich unvorteilhaften Zeitabständen machen: Kohle und Öl sind verbrannt bevor Elektrizität und Atomenergie erkannt wird. Und es stehen dann keine Kraftmaschinen mehr bereit, die genug Energie liefern, um Großkraftwerke zu errichten.
    Das Vorkommen fossiler Energieträger ist sehr eng an das geologische und biologische Szenario der Erde gebunden. Was ist, wenn die Stellschrauben bei anderen Planeten anders justiert sind? Eine andere Verteilung von Landmassen/Meere, eine andere klimatische Entwicklung, eine andere biologische Evolution. Schon könnte die Verfügbarkeit fossiler Energieträger ganz anders aussehen. Regenerative Energiegewinnung, die auch unsere Frühzeit bestimmte, wäre dann die grosstechnische Alternative. Reicht das?

    Grüsse galileo2609
    RelativKritisch | Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller

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