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Thema: Raumfahrt: Mit Solitonen zu Überlichtgeschwindigkeit?

  1. #11
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    Mach Dir nichts draus, mir geht es ebenso. Bin auch kein Mathematiker. Dennoch lese ich hier seit Jahren mit... Es ist immer interessant, auch wenn ich nicht alles nachvollziehen kann....
    @ Bynaus: Danke. Sehr bildlich gesprochen.
    Geändert von kgbbg (19.03.2021 um 17:46 Uhr)

  2. #12
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    Und gerade
    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Relativitätstheorie ja eben gerade keinen fixierten Hintergrund festlegt
    stellt man fest, dass der Raum nicht
    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    benutzt werden [kann], um mit v > c zu kommunizieren oder Materie zu verschicken.
    Es gibt an keiner Stelle des Raumes einen Ort, an dem irgendeine Bewegung von irgendetwas mit v > c stattfinden würde. Es ist einfach nur so, dass die Raumzeit so deformiert wird, dass eine Reise von A nach B weniger Eigenzeit benötigt.
    Gruß
    Tom

    «Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.»

  3. #13
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    Hallo zusammen,
    wenn ich das so lese muss ich leider einsehen, dass ein solcher (oder auch ein ganz anderer) Antrieb noch in weiter Entfernung liegt.
    Im Moment stehen wir da, wo die Seefahrt vor Jahrhunderten mal war: Mit lebensgefährlichen Einmastern sind ein paar tollkühne Abenteurer losgezogen und haben die Wunder auf den Inseln bestaunt, die hinter dem Horizont versteckt lagen.
    Und solange die Seemannsfrauen am Hafen auf die Rückkehr der Entdecker warten, sitzen in der Hafenspelunke ein paar Spinner und reden über dampfbetriebene Kreuzfahrtschiffe mit Schiffsschrauben. Und der Besoffene lallt was von Schiffen, die unter der Wasseroberfläche fahren könnten...

    Im Moment fehlen uns einfach noch alle möglichen Technologieen um auch nur in die Nähe eines solchen Antriebs zu kommen.
    Bei Jules Vernes Reise zum Mond gab es ja zum Beispiel das Problem dass keine Telefonverbindung zwischen Erde und Rakete möglich war - das Telefonkabel würde sich ja um die Erde wickeln.
    Mit solchen unüberwindlichen Problemen schlagen wir uns im Moment beim FTL Antrieb herum. Und nicht mal 120Jahre nach Verne laufen Kindergartenkinder mit Handys durch die Gegend.
    Also wenn sich die Menschheit nicht vorher noch auslöscht könnte es bald schon so weit sein.
    Gruß, Solitaire

  4. #14
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    Zitat Zitat von Solitaire Beitrag anzeigen
    Und nicht mal 120Jahre nach Verne laufen Kindergartenkinder mit Handys durch die Gegend.
    Bringt mich spontan auf die Frage: Hätten wir auf dem Mond "Netz", ohne dort "Masten" aufgestellt haben?
    Raum IST, Zeit IST.

  5. #15
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    In dem ganzen Konstrukt muß ein gravierender Denkfehler stecken

    Um mit einem Raumschiff von A nach B zu gelangen, muß man durch die Raumzeit, die soweit man gucken kann per Minkowski flach ist.
    Wie sollen Rechentricks "aus der ART" die SRT aushebeln, also "verletzen", wo die SRT Bestandteil der ART ist, sie gilt bei geringer Krümmung,
    also auch auf großen Skalen kann ich sie nicht umgehen, was hülft die Manipulation auf kleinen Skalen, wenn ich große Entfernungen habe.

    Eine "mitfliegende" Manipulation der Eigenzeit wäre doch gleichbedeutend mit einer Verletzung des Relativitätsprinzipes, Grundlage SRT+ART.
    Der mitfliegende Zwilling würde die Gesetze anders interpretieren als der Sofabruder.

    Grüße Dip

  6. #16
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Eine "mitfliegende" Manipulation der Eigenzeit wäre doch gleichbedeutend mit einer Verletzung des Relativitätsprinzipes, Grundlage SRT+ART.
    Der mitfliegende Zwilling würde die Gesetze anders interpretieren als der Sofabruder.
    Nein, die betrachtete Raumzeit stellt eine Lösung der Einsteinschen Feldgleichungen dar; das Relativitätsprinzip ist automatisch erfüllt.

    Es geht in dem Paper übrigens nicht darum, zu zeigen, dass derartige Solitonen - also stabile, sich mit beliebiger „Geschwindigkeit“ bewegende Blasen in der Raumzeit - möglich sind, das wurde bereits gezeigt; es geht darum, dass dies ausschließlich unter Verwendung konventioneller Energieformen zu Stabilisierung der Solitonen möglich ist.
    Geändert von TomS (21.03.2021 um 07:45 Uhr) Grund: Ergänzung
    Gruß
    Tom

    «Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.»

  7. #17
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    Zitat Zitat von Nathan5111 Beitrag anzeigen
    Bringt mich spontan auf die Frage: Hätten wir auf dem Mond "Netz", ohne dort "Masten" aufgestellt haben?
    Natürlich nicht. Ohne Netz kein Handy-Empfang, kein Internet, nur das, was man mitbringt, wie z.B. Handfunkgeräte.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  8. #18
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    In dem ganzen Konstrukt muß ein gravierender Denkfehler stecken
    So einfach ist das offenbar nicht: https://www.eriklentzphd.com/home
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  9. #19
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    Mir sind leider die benötigten Energiebedarfsabschätzungen nicht klar, wenn man den zunächst abgeschätzten Bedarf um 30 Größenordnungen reduziert, kommt man in den Bereich heutiger Kernkraftwerke, das wären so in etwa 2 Gigawatt Leistung. Da aber theoretisch eine Reduktion um 60 Größenordnungen möglich sein soll, käme man auf minimal nur ca. 10 hoch -21 Watt , wenn man die Kraftwerksleistung von Gigawatt ( 10 hoch 9) um 30 Größenordnungen vermindert, das ist ein unvorstellbar kleiner Energiebedarf! Was verstehe ich da falsch?

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