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Ferne Welten   Archiv - Januar 2006 bis Dezember 2006

COROT
COROTSuche nach Exoplaneten beginnt

Für die europäischen Planetenforscher begann mit dem gestrigen erfolgreichen Start des COROT-Satelliten eine neue Etappe. Gestartet war die Mission an Bord einer russischen Sojus-Fregat-Trägerrakete um 20.23 Uhr Ortszeit, also 15.23 Uhr MEZ, vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Die europäische Satelliten-Mission soll nach extrasolaren Planeten suchen und das Innere von Sternen erkunden. (28. Dezember 2006)

PLANETENENTSTEHUNG
Beta PictorisVom Staubkorn zum Planeten

Wie wird aus winzigen Staubkörnern ein großer erdähnlicher Planet? Mit dieser - angesichts zahlreicher neu entdeckter Planetensysteme - äußerst aktuellen Frage will sich eine neu gegründete Forschergruppe in vier deutschen Universitätsstädten näher beschäftigen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird die Arbeiten in den nächsten drei Jahren mit 1,5 Millionen Euro unterstützen. (8. November 2006)

SETI
OGLE-20050BLG-390LbSuche nach Alien-TV

Moderne Radioteleskope, die eigentlich den Frühkosmos erforschen sollen, könnten auch geeignet sein, um nach Spuren außerirdischer Fernseh- und Radiosendungen zu suchen. Ein Radioteleskop, wie das in den Niederlanden und Deutschland entstehende LOFAR, könnte so in einem Umkreis von 1.000 Lichtjahren nach Spuren außerirdischer Intelligenz fahnden. (26. Oktober 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
Erdähnlicher PlanetComputernutzer sollen Planetenjägern helfen

Über 200 Planeten in fremden Sonnensystemen haben Astronomen bislang entdeckt. Doch eine zweite Erde war nicht dabei, denn für eine solche Entdeckung reicht die heutige Technik noch nicht aus. Um die Situation außerhalb unseres eigenen Planetensystems besser zu verstehen, rufen deshalb Astronomen die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf: In einer simulierten "Galaxie" soll nach Planeten gefahndet werden. (16. Oktober 2006)

SPITZER
Ypsilon ANdromedae bTag und Nacht auf einer fernen Welt

Das Weltraumteleskop Spitzer hat erstmals die Tages- und Nachttemperaturen auf einem extrasolaren Planeten gemessen: Auf dem Gasriesen, der seine Sonne in großer Nähe umrundet, herrschen auf der Tagseite nahezu höllische Temperaturen, während es auf der Nachtseite eiskalt sein dürfte. (13. Oktober 2006)

HUBBLE
Epsilon EridaniDer Planet um Epsilon Eridani

Das Weltraumteleskop Hubble scheint Gefallen am Beobachten von extrasolaren Planeten gefunden zu haben: Nach der Bekanntgabe der Entdeckung von gleich 16 fernen Welten in der letzten Woche konnten Wissenschaftler nun mit Hubbles Hilfe die Existenz des uns am nächsten gelegenen extrasolaren Planeten um Epsilon Eridani bestätigen. (10. Oktober 2006)

HUBBLE
Transit16 extrasolare Planeten entdeckt

Bislang war das Weltraumteleskop Hubble nicht als bedeutender extrasolarer Planetenjäger aufgefallen. Doch das hat sich nun geändert: In der heutigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature wird die Entdeckung von insgesamt 16 extrasolaren Planeten bekannt gegeben, die im Rahmen einer systematischen Durchmusterung mit Hubble entdeckt wurden. (5. Oktober 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
PlanetentransitZwei heiße Exoplaneten

Mit neuen Spezialteleskopen hat ein europäisches Forscherteam zwei weitere Planeten bei anderen Sternen aufgespürt. Die jupitergroßen Himmelskörper zählen zu den heißesten Exoplaneten, die bislang entdeckt wurden. Die Planeten ziehen auf ihrer Bahn von der Erde aus gesehen vor ihren Sternen vorüber und schwächen dabei das Sternenlicht leicht ab. Die Astronomen berichteten gestern auf einer Fachtagung in Heidelberg über ihren Fund. (26. September 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
Planet
Wasserplaneten und "heiße Erden"

Amerikanische Forscher vermuten, dass sich in etwa einem Drittel aller fremden Sonnensystemen mit massereichen Planeten auf engen Umlaufbahnen auch erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone befinden. Das ergaben Simulationsrechnung zur Entstehung von Planetensystemen. (12. September 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
HD 3651
Sonnensystem mit Braunem Zwerg

Astronomen der Universität in Jena haben einen Braunen Zwerg um einen Stern entdeckt, der den Forschern schon länger als Zentralstern eines extrasolaren Planetensystems bekannt war. Der Fund ist der bisher leuchtschwächste Begleiter eines Planeten-Muttersterns, der direkt nachgewiesen wurde. (28. August 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
OGLE-2003-BLG-235/MOA-2003-BLG-53LHubble entdeckt Mutterstern einer fernen Welt

Mit Hilfe des Hubble-Weltraumteleskops ist es Astronomen gelungen, den Mutterstern eines Planeten aufzuspüren, der im Jahr 2003 durch die so genannte Microlensing-Methode entdeckt wurde. Zum ersten Mal erfahren die Astronomen so mehr über einen Stern, dessen Planet sich lediglich durch ein kurzes Flackern verraten hat. (9. August 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
Oph 1622Die Planemo-Zwillinge

Europäische Astronomen haben die Liste von extrasolaren Planeten um zwei bemerkenswerte Exemplare ergänzt: Mit Hilfe von ESO-Teleskopen konnten sie den ersten Doppel-Planemo nachweisen, also zwei Objekte, die nur wenig größer sind als Jupiter, allerdings keine Sonne, sondern sich selbst umkreisen. Der Fund liefert wichtige Hinweise auf die Entstehung der Planemos. (7. August 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
Erdähnlicher PlanetSonnenblende macht Planeten sichtbar

Bislang wurden zwar annährend 200 extrasolare Planeten entdeckt, doch wie es auf den fernen Welten aussieht, bleibt Spekulation: Direkt beobachtet wurden nämlich kaum einer der Exoplaneten. Amerikanische Astronomen glauben nun, dass man mit einem Trick sogar Ozeane auf erdähnlichen Planeten nachweisen könnte. Man würde nur eine riesige Sonnenblende benötigen. (6. Juli 2006)

HUBBLE
Beta PictorisDie Staubscheiben von Beta Pictoris

Staubscheiben um junge Sterne sind inzwischen nichts besonderes mehr. Doch ein neues Bild des Weltraumteleskops Hubble zeigt nun um den 63 Lichtjahre entfernten Stern Beta Pictoris gleich zwei Staubscheiben.  Die beste Erklärung für dieses Phänomen ist ein jupiterähnlicher Planet, der den Stern in der Ebene der zweiten Scheibe umrundet. (28. Juni 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
2M1207Haben auch Planemos Planeten?

Gleich zwei neue Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Objekte, die nur wenig größer sind als Jupiter, umgeben von einer Scheibe aus Gas und Staub entstehen. Aus dem hier vorhandenen Material könnten sich also ohne weiteres kleine Planeten bilden. Gibt es also auch um diese "Planemos" winzige Planetensysteme? (22. Juni 2006)

BETA PICTORIS
Beta PictorisKohlenstoff im Überfluss

Dass der junge Stern Beta Pictoris von einer Staubscheibe umgeben ist, wissen Astronomen schon länger. Und auch Hinweise auf Planeten um die 60 Lichtjahre entfernte Sonne wurden schon entdeckt. Doch nun stießen Forscher auf eine Merkwürdigkeit: Die Staubscheibe enthält doppelt so viel Kohlenstoff wie vermutet. Ist das Beta Pictoris-System damit eine Ausnahme oder durchlief auch unser Sonnensystem eine kohlenstoffreiche Periode? (8. Juni 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
HD 69830Drei Planeten und ein Asteroidengürtel

Astronomen der Universität Genf und Astrophysiker der Universität Bern haben ein Planetensystem aufgespürt, das etwas ganz Besonderes sein könnte: Die Forscher entdeckten in dem rund 41 Lichtjahre entfernten System gleich drei Planeten und einen Asteroidengürtel. Die Planeten sind teilweise der Erde recht ähnlich und einer könnte sogar am Rand der lebensfreundlichen Zone des Systems liegen. (19. Mai 2006)

SPITZER
Pulsar-StaubscheibePlanetenentstehung um Pulsar?
Das Infrarot-Weltraumteleskop Spitzer hat um einen Pulsar eine Staubscheibe entdeckt, die aus den Trümmern eines explodierten Sterns besteht. Die Astronomen halten es für möglich, dass in dieser Scheibe einmal Planeten entstehen. Es ist das erste Mal, dass eine solche Scheibe um ein Objekt entdeckt wurde, das durch eine Supernova-Explosion entstanden ist. (7. April 2006)

EXTRASOLARE PLANETEN
OGLE-20050BLG-390LbNur ein Flackern verriet erdähnlichen Planeten

Eine Gruppe von Astronomen hat gestern die Entdeckung des kleinsten bislang gefundenen extrasolaren Planeten bekannt gegeben. Die ferne Welt hat etwa die 5,5-fache Masse der Erde und umrundet einen roten Zwergstern in etwa der dreifachen Entfernung der Erde von der Sonne. Der Planet mit Namen OGLE-20050BLG-390Lb ist eine eisige Welt: An seiner Oberfläche dürften Temperaturen von minus 220 Grad herrschen. (26. Januar 2006)

Ältere Nachrichten über die Suche nach extrasolaren Planeten und außerirdischem Leben finden Sie hier.

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