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Thema: Einsteinischen Feldgleichungen

  1. #1
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    Standard Einsteinischen Feldgleichungen

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    Hallo,

    Ich will die Einsteinischen Feldgleichungen so umformulieren, dass nur Teilchen mit Restmasse Gravitation hervorrufen. Nur Ruhemasse soll demnach Gravitation haben. Jegliche reinen Energie-Anteile wie Temperatur und Druck sollen nicht zur Gravitation beitragen.
    Weiss hier jemand wie man das mathematisch formulieren könnte?

    Es würde unter anderem dazu führen, dass Schwarze Löcher doch nicht strahlen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sky Darmos.

  2. #2
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    Ich verstehe nicht ganz was Du machen willst aber ich vermute dass Du die prinzipielle Vorgehensweise in der Physik nicht verstehst.
    Man stellt nicht irgendwelche Formeln auf oder lässt Dinge weg damit das in die eigenen Vorstellungen passt.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht ganz was Du machen willst aber ich vermute dass Du die prinzipielle Vorgehensweise in der Physik nicht verstehst.
    Man stellt nicht irgendwelche Formeln auf oder lässt Dinge weg damit das in die eigenen Vorstellungen passt.
    Vieles aus der allgemeinen Relativitätstheorie ist experimentell überprüft. Dass jegliche Formen von Energie Gravitation verursachen hingegen nicht. Einstein hat das lediglich aus seiner Energie-Masse-Äquivalenz abgeleitet, und aus dem Äquivalenzprinzip.
    In den letzten Jahren gibt es immer mehr Leute die glauben, dass Gravitation eine emergente Eigenschaft ist. Dass die Gravitation nicht fundamental ist. Nach meiner Theorie ist sie ein Nebeneffekt der anderen Kräfte. Außerdem ist es eine geometrische Kraft, wie auch nach Einstein (nur etwas anders realisiert als bei ihm - ich arbeite mit Raumatomen).
    Wir können uns ziemlich sicher sein, dass die Gravitation nicht zugleich auf Geometrie und auf Gravitonen beruht, das würde keinen Sinn machen.

    Wie dem auch sei, die Gravitation ist jedenfalls so schwach, dass es keineswegs erwiesen ist, dass alle Energieformen zur Gravitation beitragen.
    Sollte ich unrecht haben, dann werden die entsprechend veränderten Einsteinischen Feldgleichungen das ja aufzeigen können.

  4. #4
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    Ah, ich verstehe was Du meinst.
    Mathematisch kann ich Dir da leider nicht weiterhelfen.

  5. #5
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    Hallo Sky Darmos,

    mathematisch kann ich leider auch nicht weiterhelfen, aber mir kam folgendes dazu in den Kopf:

    Laut Wikipedia ist es doch so, dass das Proton nur zu 1% aus der Ruhemasse seiner Quarks besteht. Der Rest ist Bindungs- und Bewegungsenergie, (entsprechend E=mc², meine Anmerkung.)
    Ich vermute, das Gleiche gilt auch für die Neutronen, habe es aber nicht auf die Schnelle gefunden.

    Ich würde auch vermuten, dass Physiker das gemessene Gravitationsfeld der Erde mit einem aus den Atommassen berechneten Wert verglichen haben.
    Wenn die Gravitation nicht auch durch diese Bindungs- und Bewegungsenergie verursacht wird, müsste sie 1/100 des berechneten Wertes betragen.

    Wäre das nicht ein einfacher Hinweis darauf, ob zumindest Bindungs- und Bewegungsenergie Gravitation verursachen?
    (Oder stehen diese Anteile nicht zur Diskussion?)

    Schönen Gruß,
    Webfra

  6. #6
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    Hallo Sky Darmos,

    gravitative Kräfte wachsen ebenso wie elektrische Feldkräfte bei Relativbewegungen speziell-relativistisch an.
    Da die Temperatur auf der Bewegung von Teilchen beruht, dürfte sie definitiv Einfluß auf die Gravitation haben.

    MfG Klaus

  7. #7
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    @Sky Darmos

    Hä, wie soll das denn gehen ... um Temperatur, Druck usw. zu erzeugen braucht es Energie, es entsteht doch keine neue. Nach deinem "Modell" erhöht ein Radfahrer die Gravitation aber er verbraucht doch dafür Energie die er in seinen Muskeln gespeichert hat, die Gesamtenergie ändert sich doch nicht.
    meine Signatur

  8. #8
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    Hallo Webfra,

    Deine Antwort kam leider so spät dass ich nichtmehr nachgeschaut hatte. Aber gut, besser spät als nie:

    Zitat Zitat von Webfra Beitrag anzeigen
    Laut Wikipedia ist es doch so, dass das Proton nur zu 1% aus der Ruhemasse seiner Quarks besteht. Der Rest ist Bindungs- und Bewegungsenergie, (entsprechend E=mc², meine Anmerkung.)
    Ich vermute, das Gleiche gilt auch für die Neutronen, habe es aber nicht auf die Schnelle gefunden.

    Ich würde auch vermuten, dass Physiker das gemessene Gravitationsfeld der Erde mit einem aus den Atommassen berechneten Wert verglichen haben.
    Wenn die Gravitation nicht auch durch diese Bindungs- und Bewegungsenergie verursacht wird, müsste sie 1/100 des berechneten Wertes betragen.

    Wäre das nicht ein einfacher Hinweis darauf, ob zumindest Bindungs- und Bewegungsenergie Gravitation verursachen?
    (Oder stehen diese Anteile nicht zur Diskussion?)
    Nein, denn die Gravitationskonstante kann auch nur durch Massen gemessen werden wo dieser Massedefekt schon eingebaut ist. Man würde nicht gleich merken, dass da was nicht stimmt. Es macht sich natürlich dadurch bemerkbar, dass man dauernd andere Werte für G findet.

  9. #9
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    Hallo Klaus,

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    gravitative Kräfte wachsen ebenso wie elektrische Feldkräfte bei Relativbewegungen speziell-relativistisch an.
    Da die Temperatur auf der Bewegung von Teilchen beruht, dürfte sie definitiv Einfluß auf die Gravitation haben.
    Wir wissen dass die Trägheitsmasse zunimmt wenn der Impuls steigt, aber das kann man nicht ohne weiteres auf gravitative Masse ausweiten. D.h. schon, aber nur wenn man gebrauch vom Äquivalenzprinzip macht.
    Dass elektrische Feldkräfte dabei ansteigen hab ich schonmal gehört, allerdings noch nichts konkretes gesehen. Hat das mit "Running of coupling" zu tun, oder ist das eine Relativität der Ladung?
    Ich bin generell davon ausgegangen, dass die Ladung unabhängig vom Impuls ist.

  10. #10
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    Hallo Pauli,

    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Hä, wie soll das denn gehen ... um Temperatur, Druck usw. zu erzeugen braucht es Energie, es entsteht doch keine neue. Nach deinem "Modell" erhöht ein Radfahrer die Gravitation aber er verbraucht doch dafür Energie die er in seinen Muskeln gespeichert hat, die Gesamtenergie ändert sich doch nicht.
    Das ist nicht mein Modell, sondern Einstein´s Allgemeine Relativitätstheorie.
    Du vergisst, dass der Radfahrer lediglich die Energie die er seinem Essen entnommen hat in die Bewegungsenergie seines Fahrrades verwandelt, und diese geht dann anschließend auf den Straßenbelag und die Luft über.

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