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Thema: A 2017 U1: Besuch von jenseits des Sonnensystems

  1. #61
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    Standard

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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Ich hab‘ Dich vielleicht nicht richtig verstanden?

    Da gibt es von Dir einerseits diese Argumentationslinie: Und andererseits diese:
    ...sich "stumm stellt", also keine Radiosignale aussendet, "zu rotieren beginnt"...
    Das war kein Argument, sondern eine Frage von mir. Daher verwechselst Du etwas!

    ...Relativ zu einer fortgeschrittenen Zivilisation, die uns 10000, 100000 oder sogar eine Million Jahr voraus ist, sind wir praktisch abgeschottete Urwaldbewohner im Amazonas...
    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    ...Für eine Kardaschow-Zivilisation Typ II oder III wäre das überhaupt kein Problem...
    Eine Kardaschow-Zivilisation Typ II oder III ist uns auf jeden Fall hundertausend oder sogar eine Million Jahre voraus. Was ist denn da jetzt, Deiner Meinung nach, widersprüchlich?

    Handelt es sich bei A2017U1 um ein Objekt, daß sich vor uns noch durch Mimikry tarnen muß obwohl selbst wir ‚Amazonas-Wilde‘ es schon besser können, oder haben wir es mit einer Zivilisation zu tun, die uns völlig unbekannte Tarntechniken anwenden könnte, sogar im Erdorbit.
    Diese Frage ist völlig belanglos, da wir gar nicht wissen, ob es jemals funkionierende Tarn-Technologie geben wird, selbst für diejenigen nicht, die uns weit voraus sind. Wir wissen es nicht!

    Verstehst Du was ich meine? Deine Argumentationslinie ist nicht stetig auf das hier zur Debatte stehende Objekt bezogen, sondern Du wechselst Deine Argumente ohne den Bezug zum Objekt herzustellen. Das führt dann natürlich dazu, daß ich nicht mehr weiß auf was bezogen wir hier eigentlich schreiben?
    Alles war auf das Objekt bezogen!

    PS.: Kardaschow Typ II auf dem Weg hin zu III ließe sich, selbst mit unserem technischen Stand, sehr einfach beobachten.
    [/QUOTE]

    Aber auch nur wenn sie die "Abwärme" nicht auch noch "irgendwie" verwerten, was wir ja nicht wissen können.

  2. #62
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    Was wir aber sicher wissen:
    a) Einer "Urwald-Zivilisation" ohne entsprechende technische und mathematische Hilfsmittel würde gar nichts auffallen, selbst bei direkter Sichtbarkeit und Bremsmanövern: sie könnten das Objekt prinzipiell nicht von anderen seltenen Himmelserscheinungen wie z.B. Kometen unterscheiden.
    b) Einer nur geringfügig weiterentwickelten Zivilisation (geringfügig in Kardaschow-Verhältnissen bzw. im Verhältnis zur angenommenen Reisezeit und der eigenen technischen Entwicklungsgeschichte der Aliens) würde es problemlos gelingen, Beschleunigungen, Form, Abwärme etc. zu vermessen und evtl. sogar rechtzeitig eine Sonde zur Oberfläche des "Schiffs" zu schicken um Bilder aus der Nähe und Materialanalysen zu erhalten. Auch wenn wir aktuell nur einen Teil davon beherrschen und es fast verpasst hätten, das kann schon in 100-200 Jahren völlig anders aussehen. Das zumindest ist absehbar und es steckt jedenfalls keine "Magie" dahinter die wir aktuell "noch nicht wissen können" - das steht auf derselben technischen Entwicklungsstufe und lediglich eine Ressourcenfrage.
    c) Das Zeitfenster, dass eine potenzielle beobachtende Zivilisation zwar technisch/mathematisch schon eine auffällige Bahn klassifizieren, aber noch nichts über die Form oder andere Eigenschaften des Objekts sagen könnte, ist praktisch gleich 0.

    Warum sollte ein Alien auf solch ein (in den meisten denkbaren Zivilisationen wahrscheinlich nichtmal existentes) Zeitfenster bauen? Denn sowohl vor als auch nach diesem Zeitfenster/Zeitpunkt wäre es völlig egal, eine künstlich beschleunigte Flugbahn einzuschlagen: Vorher wäre es gar nicht als künstliches Objekt klassifizierbar, genausowenig wie ein Komet als natürlich erklärbar wäre, und hinterher wäre es anhand anderer messbarer Eigenschaften klassifizierbar.
    D.h. wenn die Form (oder irgendeine andere verräterische Eigenschaft) aus technischen Gründen nicht änderbar ist, muss man den Rest auch nicht tarnen: Man mus davon ausgehen dass eine Zivilisation entweder alles oder gar nichts davon klassifizieren kann.

  3. #63
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    Hallo Ionit,

    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Das war kein Argument, sondern eine Frage von mir. Daher verwechselst Du etwas!
    Nun, diese Frage hattest Du doch auf den beobachteten Zustand des Objektes bezogen und wolltest wissen, ob wir es in diesem Zustand als künstlich erkennen könnten. Das impliziert doch, daß Du es für eine denkbare Strategie zur Tarnung in Betracht ziehst? Hier nochmal verstärkt durch

    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist völlig belanglos, da wir gar nicht wissen, ob es jemals funkionierende Tarn-Technologie geben wird, selbst für diejenigen nicht, die uns weit voraus sind. Wir wissen es nicht!


    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Was ist denn da jetzt, Deiner Meinung nach, widersprüchlich?
    Beispiel: Einerseits hatten wir ‚primitiven Amazonas Ureinwohner‘ bereits in der prä-Kardaschow Zeit solche Technologien:
    https://arxiv.org/abs/1306.1780
    http://www.hyperstealth.com/Quantum-Stealth/index.html
    http://www.collective-evolution.com/...ak-technology/
    http://www.bbc.com/news/science-environment-22780651
    http://www.sci-news.com/physics/scie...oak-01540.html
    http://www.independent.co.uk/life-st...r-8997917.html
    und Du bemerkst qualitativ völlig richtig:

    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Eine Kardaschow-Zivilisation Typ II oder III ist uns auf jeden Fall hundertausend oder sogar eine Million Jahre voraus.
    andererseits führst Du an

    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist völlig belanglos, da wir gar nicht wissen, ob es jemals funkionierende Tarn-Technologie geben wird, selbst für diejenigen nicht, die uns weit voraus sind. Wir wissen es nicht!
    also schon bezogen auf Kardaschow 1 an den vorhersehbaren Tatsachen vorbei. Und Du setzt noch einen drauf

    Zitat Zitat von Ionit Beitrag anzeigen
    Aber auch nur wenn sie die "Abwärme" nicht auch noch "irgendwie" verwerten, was wir ja nicht wissen können.
    Zu diesem letzten Satz noch ein Einwurf: Wäre es so
    (wir ignorieren hier gerade die Thermodynamik und Entropie, könnten es also doch wissen)
    würde man es noch deutlicher sehen, weil man eben nichts mehr sieht.

    Widerspruch? Nun, eine, auf diese Art bereits komplett ‚verschwundene‘ Galaxis würden wir (thermodynamisch unnatürlich) so nicht mehr sehen. Aber die Ausbreitungsphase(n) sehr wohl. Und nicht zuletzt unsere Galaxis ist sichtbar, aber frei von Hinweisen auf Kardaschow III – Weder Löcher, noch Blasen aus ‚ für ihre Farbtemperatur zu hellen‘ Sternen oder Spuren aus der Vergangenheit. Damit ist die Argumentationslinie mit Kardaschow II hin zu III oder III, in meinen Augen zumindest fragwürdig.

    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #64
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    Zitat Zitat von joeydee Beitrag anzeigen
    D.h. wenn die Form (oder irgendeine andere verräterische Eigenschaft) aus technischen Gründen nicht änderbar ist, muss man den Rest auch nicht tarnen: Man mus davon ausgehen dass eine Zivilisation entweder alles oder gar nichts davon klassifizieren kann.
    Stark argumentiert. Außerdem konnte man zum Zeitpunkt des "Starts" keine für mich erkennbaren Hinweise haben, dass während des Vorbeiflugs an dieser Sonne hier eine Zivilisation existieren könnte.

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