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Thema: Zur Interpretation der Rotverschiebung 1+z

  1. #51
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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Wie auch immer, ich sehe wie gesagt da überhaupt keine Probleme, weder mathematisch noch physikalisch. Können wir also lassen, wie's ist.
    Sehe ich genauso. Es wird einfach eine Formel in eine andere eingesetzt.

    Probleme kann es da höchstens bei Grenzwertbildungen geben. Der Numeriker interessiert sich an solchen Stellen auch dafür, inwieweit ein inifintesimales d durch ein endliches aber kleines Delta ersetzt werden darf und welche Fehler dadurch entstehen. Aber diese Problematik (Fehlerglieder) sollte prinzipiell ja hinreichend bekannt sein.
    Freundliche Grüße, B.

  2. #52
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    Standard

    Zitat Zitat von TomS Beitrag anzeigen
    Ich halte jede der drei Begriffe zur Rotverschiebung für sinnvoll, wenn ein geeigneter Hintergrund existiert.
    Sicher. Man muss nur nicht krampfhaft neue, unmessbare Qualitäten des Raums erfinden, um kosmologische Rotverschiebung zu verwenden oder zu erklären.
    Aber ist ist auch nur ein Spezialfall. Solange du eine neue derartigen hast, kannst du von einer Hintergrundmetrik sprechen. Was, wenn nicht? OK, im Kontext der Kosmologie ist das zufälligerweise gegeben, aber a priori nicht.
    Wirf das doch nicht immer durcheinander. Wir haben es im Kontext der Kosmologie nicht zufällig gegeben, so dass unser Ansatz der Faktorisierung diesmal Glück gehabt hat und ausnahmsweise nicht falsch ist. Sondern wir faktorisieren, weil wir eine Hintergrund gegeben haben.
    Und statische Koordinaten haben außerhalb statischer Räume nichts verloren.
    Unsinn. Minkowski ist statisch, und jede Raumzeit ist überall lokal Minkowsi, so dass man überall einen statischen Hintergrund für eine Reihenentwicklung gegeben hat. Das ist wichtig, weil man dann immer erst mal in Newtonscher oder schlimmstenfalls Postnewtonscher Näherung rechnen und vor allem denken kann.
    Das tue ich nur, weil ich nur so Schwarzschild und deSitter kombiniert kriege.
    Eben, genau was ich sage. Statische Koordinaten funktionieren noch, wenn mitbewegte längst die Flügel strecken.
    Es zeigt aber eben, letztlich alles an der Wahl des Hintergrundes liegt. Und der kombinierte Fall zeigt, dass man unterschiedliche Zerlegungen sowie unterschiedliche Interpretationen einführen kann. Unterschiedliche Zerlegungen OK, wenn praktisch. Aber unterschiedliche Interpretationen, nur weil der selbe Term anders geschrieben wird?

    Ich tendiere momentan eher zu keiner Interpretation.
    Das sagst du immer, aber das ist absolut nicht haltbar. Du bist auch Physiker, nicht nur Mathematiker. Und du musst die Welt verstehen, um zu wissen, welche Näherungen und Annahmen unproblematisch sind und wie weit du das Problem vereinfachen darfst, ohne den Kontakt zur wirklichen Welt zu verlieren. Es reicht eben nicht zu sagen "das Problem ist lösbar", sondern man muss es auch lösen können, ohne gleich das FEM anzuschmeißen.
    Deswegen ist nach meiner Überzeugung wichtig, so viele Interpretationen wie möglich zu kennen.
    Zeigst du mir die Faktorisierung, die du meinst? Und deren Interpretation?
    Na, der Empfänger (wir) kennt die Rotverschiebung für Licht vom Koordinatenursprung (ohne SL). Die mag er kosmologisch interpretieren (was man mit Bezug auf den anderen Thread auch tun würde) oder als Kombination gravitativer und kinematischer Rotverschiebung, das ist egal. Und dazu multipliziert man die Rotverschiebung, die von der Position des Emitters in einer reinen (asymptotisch flachen) Schwarzschildmetrik aus herrscht. Die ist gravitativer Natur.

  3. #53
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    Ich bin hier noch ein paar Antworten schuldig ...
    Gruß
    Tom

    Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.
    Ludwig Wittgenstein

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