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Thema: SpaceX: Die Marspläne des Elon Musk

  1. #1
    astronews.com Redaktion Gast

    Standard SpaceX: Die Marspläne des Elon Musk

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    Auf einem Astronautenkongress in Mexiko hat Elon Musk gestern die Pläne seines Unternehmens SpaceX für bemannte Marsmissionen konkretisiert: Danach sind schon ab der Mitte des nächsten Jahrzehnts Flüge zum Mars vorgesehen - mit Passagieren an Bord. Bereits 2018 ist mit Red Dragon eine erste noch unbemannte Mission zum Mars vorgesehen. (28. September 2016)

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  2. #2
    HubertL Gast

    Standard

    Dann soll er mal fliegen (lassen) ;-)
    ich bin in unserer heutigen Zeit skeptisch: Der Mondflug gelang als heute unvorstellbares Crashprogramm, bei dem hohe Risiken eingegangen wurden.

    Reisezeiten zu Jupiter- oder gar Saturnmonden sind auf lange Sicht unvorstellbar viel zu lang.

    Und woanders zu lesende Vorstellungen, dass er Hunderte von Menschen in einem Raumschiff transportieren will, wird noch lange Zeit Utopie bleiben.

  3. #3
    ralfkannenberg Gast

    Standard

    Zitat Zitat von HubertL Beitrag anzeigen
    ich bin in unserer heutigen Zeit skeptisch: Der Mondflug gelang als heute unvorstellbares Crashprogramm, bei dem hohe Risiken eingegangen wurden.
    Hallo Hubert,

    ich denke nicht, dass eine solche Einschätzung den Leistungen und Vorsichtsmassnahmen der damals involvierten Personen auch nur annähernd gerecht wird. Wenn sich Dein Einwand auf die finanzielle Situation beziehen soll, so gehe ich mit Dir allerdings einig.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  4. #4
    IceyJones Gast

    Standard

    für astrobiologen ein gräul? warum?!
    die ersten tickets für einen flug dorthin werden sicherlich an eben diese astrobiologen verkauft werden um VOR ORT zu forschen.
    ob ich den mond nun mit deiner sonde kontaminiere, oder selbst hin fliege ist doch egal

    ausserdem werden sicherlich kaum touristen bereit sein, einen 6 jahre langen flug zu machen......

  5. #5
    Bynaus Gast

    Standard

    Es muss nicht nur eine neue Trägerrakete entwickelt und getestet werden, die die Saturn-V-Mondrakete in Bezug auf ihre Leistung in den Schatten stellt
    Ich würde jetzt mal sagen, dass die neue Trägerrakete die Saturn V so in Bezug auf ziemlich alles in den Schatten stellt. Das Monster könnte (wenn man sie nicht wiederverwendet) rund 550 Tonnen in den Orbit bringen - SeaDragon-Klasse!

    Okay, in einer Beziehung ist die Saturn V überlegen - sie ist real (oder war es). Mal sehen, wie lange das noch so bleibt.

  6. #6
    HubertL Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ...ich denke nicht, dass eine solche Einschätzung den Leistungen und Vorsichtsmassnahmen der damals involvierten Personen auch nur annähernd gerecht wird.
    Hallo Ralf,

    bei meiner Einschätzung stütze ich mich auf "Apollo 13" von Jim Lovell, der anfangs über das gesamte Apolloproramm schreibt. (ist antiquarisch für kleines Geld zu bekommen)

    Nach Unfällen mit SpaceShuttle etwa wurde wesentlich länger pausiert und Ursachenforschung betrieben, als beim Apollo- (und auch Gemini-)-programm.

    Ich bin gespannt, wie lange es bis zum nächsten Start der immerhin unbemannten SpaceX dauert sicher nicht so lange, wie beim Verlust von Menschenleben.

    MfG Hubert

  7. #7
    HubertL Gast

    Standard

    Zitat Zitat von IceyJones Beitrag anzeigen
    ob ich den mond nun mit deiner sonde kontaminiere, oder selbst hin fliege ist doch egal
    Sonden werden aufwändig sterilisiert, das geht mit den Bakterienkulturen, die Menschen in sich tragen nicht.
    Und nicht umsonst soll Cassini auf den Saturn stürzen, um nicht mit einem Mond mit präbiotischem Milieu zu kollidieren.

    Und die Versorgung der Passagiere nebst Entsorgung der Ausscheidungen und Abfälle für 2x6 Jahre oder länger erfordert ein funktionierendes "Biosphäre2-Programm", also mindestens ein sehr großes Raumfahrzeug.

    Und Energie, die nicht allein von Solarzellen kommen kann.

    MfG Hubert

  8. #8
    ralfkannenberg Gast

    Standard

    Zitat Zitat von HubertL Beitrag anzeigen
    bei meiner Einschätzung stütze ich mich auf "Apollo 13" von Jim Lovell, der anfangs über das gesamte Apolloproramm schreibt. (ist antiquarisch für kleines Geld zu bekommen)

    Nach Unfällen mit SpaceShuttle etwa wurde wesentlich länger pausiert und Ursachenforschung betrieben, als beim Apollo- (und auch Gemini-)-programm.
    Hallo Hubert,

    das hängt auch damit zusammen, dass man das problem dank der Mondfähre weitgehend workarounden konnte, und als Konsequenz hat man meines Wissens nach dem Apollo 13-Unfall, den ja alle letztlich problemlos überlebt haben, die Schnittstellen zwischen dem Mutterschiff und der Mondfähre, die sich eben auch als "Notfähre" eignet, vereinheitlicht.

    Wäre der Apollo 8-Mission dieser Unfall passiert, so hätten die Astronauten das nicht überlebt, weil die Mondfähre noch nicht fertig war, die ja für die Mondumrundung auch noch nicht benötigt wurde, d.h. danach wäre es dann tatsächlich zu einem längeren Unterbruch gekommen, der möglicherweise sogar das ganze Mondprogramm infrage und die bemannte Raumfahrt um Jahrzehnte zurückgeworfen hätte.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #9
    spacewalk1 Gast

    Standard SpaceX Interplanetary Transport System

    Mars Vehicle Rocket Booster Dry Mass 275 t
    Mars Vehicle Propellant Mass (6,700 t) 1% = 67 t

    Bei der Landung des Rocket Boosters, dürften noch mindestens 342 Tonnen verbleibendes Gesamtgewicht vorhanden sein.

    Ich bin gespannt auf die erste Landung des Mars Vehicle Rocket Boosters.

    Video: "The Falcon has landed"
    https://www.youtube.com/watch?v=ANv5UfZsvZQ

    Video: SpaceX Interplanetary Transport System
    https://www.youtube.com/watch?v=0qo78R_yYFA

  10. #10
    Ned Flanders Gast

    Standard

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    Musk hat gesagt man kann 'richtige' rein elektrisch betriebene Autos wirtschaftlich bauen und jeder in der Branche hat über ihn gelacht....
    Musk hat gesagt man kann wiederverwendbare Rakten mit hoher Nutzlast bauen die auf ihrem eigenen Strahl wieder landen.... alle haben gelacht.

    Musk sagt das man ein interplanetares Transportsystem mit hoher Nutzlast zu sehr geringen kosten realisieren kann ....

    Selbst wenn er nur 10% seiner Visionen umsetzt ist die Welt schon ein ganzes Stück weiter als vorher. Genau das war es was ich an meiner Zeit in den USA so geliebt habe. Visionen... große Visionen.

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