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Thema: CERN: Large Hadron Collider liefert wieder Daten

  1. #11
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    Dein Zitat meines Beitrags verwirrt mich.

    Zunächst wollte ich klarstellen, dass man nach dem Graviton sucht, jedoch nicht, dass man in diesem Bereich nach dem Graviton sucht. Gravitonen haben Masse Null, d.h. der untersuchte Bereich, in dem das fragliche Signal entdeckt wurde, hat sicher nichts mit der Ruheenergie des Gravitons zu tun.

    Dann war die Frage, wie man nach Gravitonen sucht; deine Antwort dazu habe ich nicht verstanden.

    Und meine Anmerkung zur SUSY hat nichts mit den zuvor diskutierten Themen zu tun.
    Gruß
    Tom

    Ἓν οἶδα, ὅτι οὐδὲν οἶδα.
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  2. #12
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    Zitat Zitat von TomS Beitrag anzeigen
    Dein Zitat meines Beitrags verwirrt mich.
    Hallo Tom,

    ich kann mich da auch noch an eine Pressemeldung erinnern, wo ein Energiespektrum mit einem "Higgs-Buckel" gezeigt wurde. Es wurde dabei natürlich nicht erklärt, wie das Spektrum zustande kam.

    Angeblich wird bei der Auswertung der Daten ja ziemlich stark auf Mustererkennungssoftware gesetzt, um die verschiedenen Zerfallskanäle des Higgs zu finden und die vielen verschiedenen Streuprozesse überhaupt auseinander halten zu können. Ich verstehe das Ergebnis dann so, dass man bei einer gut ausgewählten Klasse von Streuprozessen, die das Higgs enthalten, nach der Energie parametrisiert.
    Freundliche Grüße, B.

  3. #13
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    Ja, schon klar, alles korrekt.

    Ich willte lediglich ein mögliches Missverständnis ausräumen:

    ATLAS hat ... Ereignisse registriert für ein Boson = 1.500 GeV mit paarweisen Photonen a 750 GEV. In dem Bereich werden auch die hypothetischen Gravitonen gesucht ...
    Das klingt sehr missverständlich.

    Wenn man schreibt

    XYZ hat ... Ereignisse registriert für ein noch unidentifiziertes Teilchen bei ca. 120 GeV. In dem Bereich wird auch das Higgs gesucht ...
    dann ist klar, dass man das Higgs bei ca. 120 GeV sucht. Das ist korrekt.

    Aber man sucht nicht das Graviton bei 1500 GeV! Diese Analogie ist falsch, und deswegen ist die Formulierung unglücklich. Man sucht halt auch nach Gravitonen, aber das hat eigtl. nix mit den 1500 GeV zu tun.
    Gruß
    Tom

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  4. #14
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    Hallo TomS,

    wenn ich (schlecht in Englisch) das nicht mißverstanden habe, dann ist der Bereich um 1.500 GeV und die Vielfachen
    entscheidend für die LHC-Signatur nach dem Randall-Sundrum-Modell wie vorab 2000 geweissagt:
    http://arxiv.org/abs/hep-ph/0006041 dort auf Seite 44 die Fig 17.
    In the case where the SM field content resides on the TeV-brane, we show that the LHC can probe the full parameter space and hence will either discover or exclude this model if the scale of electroweak physics on the 3-brane is less than 10 TeV.
    Grüße Senf

  5. #15
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    OK, das kannte ich noch nicht.

    Aber das ist ein hochspezifisches Modell und hat nichts mit einem allgemeinen Ansatz für ein Gravitopn der Masse Null zu tun.
    Gruß
    Tom

    Ἓν οἶδα, ὅτι οὐδὲν οἶδα.
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  6. #16
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    Zitat Zitat von TomS Beitrag anzeigen
    Aber das ist ein hochspezifisches Modell und hat nichts mit einem allgemeinen Ansatz für ein Gravitopn der Masse Null zu tun.
    Ich denke, das RS-Modell hat doch ein ziemliches "Gewicht". Es wäre mMn vielmehr ein schlechter Witz, wenn man am CERN solche Chancen auf weitere wissenschaftliche Erfolge einfach auslassen würde.
    Freundliche Grüße, B.

  7. #17
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    Hallo,
    es gab am 15.12. am CERN einen Webcast über die Ergebnisse ATLAS/CMS in 2015

    https://indico.cern.ch/event/442432/ bei Marumi Kado heißt es auf Seite 47
    Results
    All analyses have similar sensitivities ranging between 1.4 TeV and 1.6 TeV
    for HVT additional vector bosons
    - No significant excess observed, limits are set in these scenarios
    - Interpretations also in Higgs and Graviton hypotheses
    In einer russischen Quelle stand dazu, Kado habe gesagt "man hätte nach Auswirkungen von Gravitonen gesucht",
    dabei sind dann die noch zu identifizierenden Diphotonen-Ereignisse bei 1.500 GeV aufgefallen.

    Grüße Senf
    Geändert von Herr Senf (18.12.2015 um 22:18 Uhr) Grund: Verschreiber von uff 1915 auf 2015

  8. #18
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    Hier auch einige deutschsprachige Presse-Artikel - mehr oder weniger das Gleiche in grün:

    Seltsames Teilchensignal: Wer hat das bestellt?

    FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung - ‎vor 5 Stunden‎
    Am Forschungszentrum Cern zieht man Bilanz. Nichts ungewöhnliches ist dieses Jahr zu vermelden, außer einem unerwarteten schwachen Signal, das reichlich Stoff für Spekulationen bietet. 18.12.2015, von Manfred Lindinger. © Cern.


    Forscher jagen Higgs-Cousin

    DIE WELT - ‎vor 15 Stunden‎
    Zwei Forschergruppen haben unabhängig voneinander Gammastrahlen-Signale gemessen, die auf ein bislang unbekanntes Elementarteilchen hindeuten. Aus der Energie dieser Strahlung (750 GeV) lässt sich schließen, dass dieses Teilchen mindestens ...



    Seltsame Daten: Forscher jagen ein neues Gottesteilchen

    FOCUS Online - ‎17.12.2015‎
    Graviton oder Higgs-Cousin?: Ist die Welt anders als wir dachten? Teilchenbeschleuniger entdeckt seltsames Teilchen. Haben Physiker einen Cousin des Gottesteilchens entdeckt? Merkwürdige Ausschläge in den Daten des Large Hadron Collider legen ...


    Cern-Forscher jagen den Cousin des Higgs-Teilchens

    DIE WELT - ‎17.12.2015‎
    Am Cern-Forschungszentrum in Genf legen die Forscher schon mal ein paar Champagner-Flaschen kalt. Es deutet sich eine Entdeckung an, die das Weltbild der Physik revolutionieren könnte. Zur Startseite. 0 ...



    CERN: Und im Dunkeln strahlt ein Licht

    ORF.at - ‎vor 5 Stunden‎
    Wie es aussieht, haben sich die Wissenschaftler des Kernforschungszentrums CERN ihr schönstes Weihnachtsgeschenk selbst beschert: Lichtsignale weisen auf die Existenz eines neuartigen Teilchens hin. Dagegen könnte selbst das Higgs-Boson ...


    Teilchenphysik - Ein Cousin des Higgs-Teilchens?

    Süddeutsche.de - ‎17.12.2015‎
    Diese Anhäufung weist darauf hin, dass sie möglicherweise einem neuen Elementarteilchen auf der Spur sind - einem ähnlichen Teilchen wie dem Higgs-Boson. Das Higgs-Boson gilt als einer der letzten Bausteine des sogenannten "Standardmodells".


    LHC: Neue Indizien für unbekanntes Boson?

    scinexx | Das Wissensmagazin - ‎16.12.2015‎
    Teilchenphysiker des CERN könnten erste Anzeichen für ein noch unbekanntes schweres Elementarteilchen gefunden haben - vielleicht. Bei Protonen-Kollisionen im Teilchenbeschleuniger LHC haben sie einen leichten Überschuss von energiereichen ...


    Cern findet mögliche Tür zu neuer Dimension

    Basler Zeitung - ‎16.12.2015‎
    Zwei unabhängige Forscherteams haben Hinweise auf ein Teilchen gefunden, das die Physik revolutionieren könnte. Oder sie haben etwas anderes gefunden. Oder gar nichts. «Es wäre riesig, wenn es sich bewahrheitet»: Der CMS-Detektor (Compact Muon ...


    LHC-Experimente weisen auf neues spektakuläres Teilchen hin

    derStandard.at - ‎16.12.2015‎

    Genf – Seit einigen Tagen kursiert ein Gerücht in einschlägigen Teilchenphysik-Blogs, dass die LHC-Experimente, die 2012 zur Entdeckung des Higgs-Bosons geführt haben, auch Hinweise auf ein völlig neues Teilchen geliefert hätten. Nun bestätigen ...

  9. #19
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    Hallo Dgoe, "schöne" Zusammenstellung

    da sieht man mal wieder, wie die Presse hyperventiliert, um Schlagzeilen zu verkaufen.
    Und die Verschwörungsleser reimen sich daraus noch mehr Unsinn zusammen.
    Ein solcher Wissenschafts-"Journalismus" ... (bitte selber ergänzen)

    Grüße Senf

  10. #20
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Ich denke, das RS-Modell hat doch ein ziemliches "Gewicht". Es wäre mMn vielmehr ein schlechter Witz, wenn man am CERN solche Chancen auf weitere wissenschaftliche Erfolge einfach auslassen würde.
    ob das Modell "Gewicht" hat, kann ich nicht sagen; es ist halt eines von vielen höherdimensionalen Modellen ...
    Gruß
    Tom

    Ἓν οἶδα, ὅτι οὐδὲν οἶδα.
    Sokrates

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