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Hallo,
ich habe das Manuskript "überflogen" und meine das ist Science-Fiction, wobei es mehr Fiction als Science ist. Ich denke mal, der Verfasser ist Mitte bis Ende Zwanzig.
Nicht alles, was Naturgesetz-konform ist, ist auch möglich.Ich konnte aber nirgendwo eine Verletzung der Naturgesetze erkennen, und somit ist es zumindest “realistischer” als Startrek.
Es gibt genug Dinge, die ferner:
-mangels Resourcen nicht durchführbar sind (z.B. planetengroßer Sonnenschild zur Abkühlung eines Planeten)
-in sich unsinnig sind (z.B. das Verhalten, das UFOs immerzu unterstellt wird; mit einer Mordstechnik hierher fliegen, sich damit verstecken aber just immerzu vergessen die Landelichter auszuschalten)
-aus politischen Gründen nie durchgeführt werden würden (z.B. Generationenraumschiff, wegen Relation von Aufwand (immens) zu Ertrag (null))
Und das vorgeschlagene Szenario fällt gleich in alle drei dieser Kategorien.
Gruß Alex
Meine Musikprojekte
Mein privater Welo
Ich beschäftige mich "nur" theoretisch und hobbyistisch mit der Astronomie. Meine Kenntnisse und folglich alles was ich hier schreibe beruhen rein auf einem abgebrochenen Physikstudium und populärwissenschaftlicher Literatur und meinen Schlußfolgerungen aus daraus hervorgehenden nicht vollständigen Informationen. Bei sachlich falschen Aussagen bitte ich darum (und freue mich darauf) von fachlicher Seite her korrigiert zu werden.
Naja, das mag sein; jetzt aber mal eine Spekulation von mir - ich betone Spekulation...
wenn diese Super-Wesen uns 5 Milliarden Jahre voraus sind, warum bewegen die sich dann noch konventionell durch den Weltraum. Die spezielle Relativitätstheorie beschränkt zwar die maximale Geschwindigkeit auf Lichtgeschwindigkeit, aber die allgemeine Relativitätstheorie könnte neue Wege eröffnen, zb ein Warp-Antrieb (ja, der ist auch bei Star-Trek), mit dem der Raum gefaltet wird oder künstliche Wurmlöcher. Eine Spezies, die so weit entwickelt wäre, könnte Mittel und Wege gefunden haben, die Raum-Zeit zu manipulieren.
"Der Jesus-Avatar" sehe ich, als einen Versuch, eine mögliche Zukunft zu beschreiben, die heute schon theoretisch möglich wäre.
Das ist natürlich meine Meinung und ich bin kein Zukunftsforscher.
Besser hätte ich es auch nicht formulieren können!
An meinen Quellenangaben sieht man, dass ich mich im Wesentlichen auf die Aussagen von Astrophysikern und auf die Arbeit von Kurzweil „Homo Saphiens“ beziehe, einem Experten für „Künstliche Intelligenz“!
Mit anderen Worten, meine Arbeit baut auf Technologien auf, die es heute schon gibt (wenn auch manche noch in den Kinderschuhen stecken)!
Diese Technologien werden „nur“ in die Zukunft extrapoliert!
Darüber hinaus begehe ich nirgendwo eine Verletzung der Naturgesetze, wie „julian apostata“ treffend schreibt!
Wie gesagt, das kann man mit vielerlei Dingen tun.Darüber hinaus begehe ich nirgendwo eine Verletzung der Naturgesetze, wie „julian apostata“ treffend schreibt!
Wenn es nur um die Naturgesetze ginge, könnten wir hier mannigfaltig übers Beamen schreiben, über das Abkühlen von Planeten mittels Riesenspiegeln, darüber ob man den Mars lieber blau oder lila anmalen sollte und zu welchem Stern man die Erde fliegen lassen sollte wenn die Sonne irgendwann zum Roten Riesen wird.
Wir könnten uns darüber unterhalten, wie ein Raumschiff aussehen sollte das man mit ein paar Millionen Menschen an Bord zu Erkundungszwecken in ein Schwarzes Loch steuert und Sonden entwerfen, die herausfinden sollen ob es im Zentrum der Sonne Leben gibt. Oder darüber, welche Fabrik die Geräte herstellt und sie gleichzeitig wieder vernichtet am effizientesten arbeitet.
Ergo: Naturgesetzkonformität alleine ist keine Basis, um Ideen zu diskutieren.
die Ideen müssen im Rahmen für eine Spezies auch durchführbar sein, sie müssen (für irgendeine beteiligte Instanz) sinnvoll sein und eine gewisse Logik inhärent haben. All das erscheint mir bei Deiner Idee äußerst fraglich zu sein.
Gruß Alex
Meine Musikprojekte
Mein privater Welo
Ich beschäftige mich "nur" theoretisch und hobbyistisch mit der Astronomie. Meine Kenntnisse und folglich alles was ich hier schreibe beruhen rein auf einem abgebrochenen Physikstudium und populärwissenschaftlicher Literatur und meinen Schlußfolgerungen aus daraus hervorgehenden nicht vollständigen Informationen. Bei sachlich falschen Aussagen bitte ich darum (und freue mich darauf) von fachlicher Seite her korrigiert zu werden.
Gerade hier hätten wir ein sinnvolles Einsatzgebiet für Avatare.
Denn, vielleicht verhindern die Naturgesetze ja, dass man Menschen für viel weniger als 1 Million € auch nur in den Erdorbit bringen kann, einerseits weil die Raketengrundgleichung nicht abgeschafft werden kann, andererseits weil es eventuell den Weltraumlift nie geben wird, weil man nie ein Material haben wird, was den Belastungen stand hält.
Hat man aber erst einmal die ersten 300 Kilometer überwunden, so können uns die Avatare dabei helfen, die ganze Galaxis zu besiedeln.
Es reicht ja ein einziger kopierfähiger Avatar auf dem Mond. Mit Hilfe von Mondmaterial erschafft er erst mal Tausende von seinen Kollegen, die dann eine Raumschifffabrik bauen. Andere Avatare errichte dann im Weltall riesige „Wäschetrommeln“, nur dass da keine Wäsche auf 100G sondern Menschen auf 1G geschleudert werden. Um dort dauerhaft wohnen zu können, muss man aber erst auch mal in der Lage sein, hauptsächlich aus CO2 und Wasser künstliche Nahrung herzustellen, aber auch das widerspricht nicht den Naturgesetzen, ganz im Gegenteil, auch auf der Erde hätte dies aus ökologischen Gründen durchaus Sinn.
Na gut, eine solche Reise von der Erde zu einer „Wäschetrommel“ können sich nur wenige Millionäre leisten, jedoch deren Familien und Nachkommen können sich in den nächsten Jahrmillionen exponentiell vermehren und die Zahl der Weltraummenschen könnte die Einwohnerschaft der Erde weit in den Schatten stellen.
Ich mein, so was Ähnliches hatten wir doch schon mal vor 400 Millionen Jahren.
Nur ganz wenige Meeresbewohner verließen ihr Element, trotzdem wimmelt es heute an Land von Leben.
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Hier noch ein interessanter Artikel des Physikers R. Breuer:
„Fürsorgliche Superzivilisationen“
In diesem Artikel geht Breuer u.a. auf das Fermi-Paradoxon ( „Wenn es sie gibt, wo sind sie dann?“) ein.
Als mögliche Erklärung nennt er die „Zoo-Hypothese“ von Carl Sagan.
Diese besagt, dass Super-Zivilisationen möglicherweise aus Rücksicht und Fürsorge uns gegenüber den Kontakt mit uns vermeiden.
Denn was geschehen kann, wenn unterschiedlich hochentwickelte Zivilisationen aufeinandertreffen, zeigte sich bereits bei der Entdeckung und Eroberung Amerikas durch Kolumbus und Cortez – Kulturschock und Katastrophe!
Und der zivilisatorische Entwicklungs-Unterschied betrug bei diesem Beispiel nur wenige hunderte bis tausende Jahre!
Was aber, wenn unsere Zivilisation auf eine Super-Zivilisation trifft, die uns möglicherweise Millionen oder gar Milliarden Jahre Entwicklung voraus ist!?
Selbst wenn uns diese Super-Zivilisation wohlgesonnen ist, kann dieser Kontakt nur in einem Kulturschock und dem Zusammenbrechen unseres Wertesystems und damit in einer Katastrophe enden!!
In meinem Manuskript „Der Jesus-Avatar“ (siehe auch das neu eingefügte Kapitel: „Allgemeine Betrachtung“) gehe ich jedoch einen Schritt weiter und nehme an, dass eine solche „fürsorgliche“ Super-Zivilisation nicht zwingenderweise jeglichen Kontakt vermeiden muss!
Um die oben erwähnten katastrophalen Konsequenzen eines direkten und offenen Kontaktes zu vermeiden, wäre es auch denkbar, dass eine solche „fürsorgliche“ Super-Zivilisation sich nur sehr zurückhaltend und subtil in die Entwicklung auf unserem Planeten einmischt!
Ein denkbarer Grund für diese subtile Einmischung könnten zukünftige Risiken und Gefahren für unsere menschliche Zivilisation und das globale Ökosystem unseres Planeten sein!
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