Hast Du dazu ein Paper oder einen Link? Das würde mich mal interessieren. Die Vermischung innerhalb der Scheibe muss ja getriggert werden durch "globale" Instabilitäten, die ein großes Drehimpuls-Austausch-Wirrwarr ergeben. Zudem fänd ich die Anfangsbedingungen der Simus mal ganz interessant. Ob man von einer bestimmten Verteilung ausgeht?Wenn ja, durch welche Argumentation wird diese gestützt?Wenn man sogenannte "n-body"-Simulationen von Planetenakkretion macht, dann kommt dort in der Regel raus, dass es eine relativ starke radiale Durchmischung der Planeten-Embryos gibt, dh, die Erde kann z.B. zu 20% Material von innerhalb der Venusbahn, 30% Material von innerhalb der Erdbahn und 50% Material von ausserhalb der Erdbahn bestehen. Deshalb würde man annehmen, dass die Erde eine Art "Durchschnitt" der gesamten Scheibe wiedergibt (=> Voraussage: Erde = Venus), während der Impaktor eher die Zusammensetzung seiner Herkunftsregion wiederspiegeln sollte (=> Voraussage: Erde =/= Mars, wenn Mars ein überlebender Embryo ist => wird auch so beobachtet).
Ich bin mir nicht sicher, inwieweit meine Aussage jetzt Mumpitz ist. Aber könnte nicht in der Frühzeit eine Supernova einige Elemente in unsere Nähe befördert haben? Dann hätte man eine Element-Vielfalt und die Einfang-Theorie würde wieder plausibeler...Als Gegenargument fällt mir jedoch direkt ein, dass man bestimmt Supernova-"reste" finden müsste.
Zum Thema Einfang: Eine Kombination aus Runaway-Akkretion und Impulsverlust durch Reibung mit der Scheibe könnte den Einfang unterstützen. Aber das ist nur Brainstorming am Abend, aber jeder Kommentar/jede Berichtigung ist mir willkommen![]()


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