Lustiger Spiegelartikel, Forschern einer australischen Universität zufolge röstet man beim Bremsen aus Überlichtgeschwindigkeit Alles in der Umgebung
mfg
Lustiger Spiegelartikel, Forschern einer australischen Universität zufolge röstet man beim Bremsen aus Überlichtgeschwindigkeit Alles in der Umgebung
mfg
00110100 0011010
Heißt das etwa, dass das alles gar nicht so möglich ist, wie es in Star Trek gezeigt wird?![]()
Hallo liebe Community,
erstmal möchte ich alle herzlichst begrüßen, da ich recht frisch ( als aktiver User ) bin.
Nun möchte ich eine Frage zu dem traurigen Erkenntnis, dass Star Trek anscheinend doch nur Fiktion ist, stellen:
Angenommen diesen Warp Antrieb hätten wir schon. Dann wären wir ja technologisch soweit, dass stellare Raumflüge zb von der Erde bis zum Mars ein "Kinderspiel wären" Könnte man das Rösten des Planeten nicht damit umgehen, dass man quasi rechtzeitig abbremst und die Energie im leeren Raum verpufft und man halt einpaar Stunden zum Zielplaneten fliegt? Oder darf man sich die abgestoßene Energiemenge so hoch vorstellen, dass selbst der Raum zwischen 2 Planeten nicht ausreichend ist?
Also in Star Trek haben sie ja schon ein paar Regularien, wann man den Warp-Antrieb nicht benutzen darf (sollte), z.B. in Atmosphären. Die Macher werden jetzt natürlich rückwirkend eine Warpstrahlen-Kompensator einbauen, genauso wie sie den Heisenberg-Kompensator erfunden haben ;-)
Diese jetzt vermutete Strahlung könnte allerdings wirklich die "Warp-Signatur" sein, mit der in Start Trek Raumschiffe ausfindig gemacht werden können. Eventuell stoßen die Raumschiffe die Strahlung regelmäßig oder kontinuierlich ab, damit sie eben wenig oder kaum Schaden anrichtet. Spekulation Ende![]()
Stolzer Finder eines Exoplaneten!
Der Heisenberg-Kompensator. Fantastisch.![]()
Das Thema mit dem realisierbaren Warp Konzept ist ja jetzt schon einige Tage im Umlauf und auf mehreren Seiten zu lesen gewesen. Was haltet ihr denn nun davon? Spinnen die Amerikaner oder ist da was dranne?
mfg
00110100 0011010
Abwarten.Aufschlussreich fand ich diesen Beitrag auf centauri-dreams.org:
http://www.centauri-dreams.org/?p=24665
Es enthält u.a. ein Zitat von jemandem, der da ein bisschen tiefer dahinterblickt:
"I did my doctorial stuff in General Relativity. When I was in Austin for Armadillocon, last August, I asked my adviser, Richard Matzner, about the Alcubierre deal, since Richard does a lot of numerical GR he knows Alcubierre (who is an ace numerical GR guy), says he never heard him talk about his warp drive. Richard is not much interested in it either, thinks the solution is Lyapunov unstable. I have seen some works from Italy about Alcubierre and other ‘exotic matter’ warp solutions that show the models are unstable. Richard said he thinks Kip Thorne is no longer interested in it. I have never seen a really ‘heavy hitter’ like Hawking or Thorne, or a whole lot of other first string GR theorists ever remark on Alcubierre or the other recent solutions. There was a ‘name’ relativistist, William A. Hiscock, who did, he felt the solutions were not physical, but he thought people should keep trying. Alas that guy died young, only a few years ago.
But it is interesting that these solutions exist. I think, it’s going to take more imagination and further discoveries before something can be made of this."
Wie es scheint, ist von den Experten auf dem Gebiet niemand wirklich so überzeugt, dass das mit dem Alcubierre-Antrieb so funktionieren könnte, aber man will auch nichts ausschliessen.
Die experimentelle Beobachtung einer Raumzeitverzerrung im Labor, wie von Sonny White vorgeschlagen, wäre sicher eine spektakuläre Sache. Die Grundlage der Story im Netz ist jedoch nicht die Beobachtung eines Warpfelds, sondern alleine der Vorschlag, wie ein solches Experiment aussehen könnte. Deshalb ist "Amerikaner arbeiten am Warp-Antrieb" gegenwärtig etwas gar hochgegriffen.
|
|
| Copyright Stefan Deiters und/oder Lieferanten 1999-2013. Alle Rechte vorbehalten. W3C |
Lesezeichen