Hallo Bynaus,
das hatte ich auch nicht so aufgefaßt.
Meine Aussage zu dem was da sein kann und was nicht, war ja auch nur ein ‚Abfallprodukt‘ der eigentlichen Arbeit damit.
Motiv für meinen ersten Post hier war einfach eine Plausibilitätsbetrachtung zu diesem Szenario und den von Dir geschriebenen 300 W. Die Rotationsenergie der Erde wollte ich dagegen sowieso schon immer mal ausrechnen, hatte aber bis vor kurzem keine Basis für den Verlauf der Dichteverteilung in der Erde. Und in 10 Minuten hab‘ ich das am Freitag auch nicht geschafft (das Digitalisieren der Kurve hat etwas gedauert), so daß die ganze nachfolgende Diskussion zunächst mal an mir vorbei ging.
Und Denkfehler macht man schnell, wenn man nicht alle Informationen (hier besonders zum tatsächlichen zeitlichen Ablauf solcher Vorgänge) hat. Hab‘ ich den zweiten Link richtig verstanden: 250 Millionen Jahre (statt 300 Millionen) bis zum ersten Kontakt von flüssigem Wasser und Gestein?
Ist das überhaupt ein Maßstab für die Oberflächentemperatur? Regnen könnte es doch auch bei höherer Oberflächentemperatur und flüssiges Wasser gibt es, je nach ‚Luft’Druck auch bei mehr als 100°C. Was ich bisher auch nicht verstanden habe, wie die Erdatmosphäre überhaupt erst mal aus den Bedingungen für ein Umkippen hin zu Venus-Verhälnissen heraus kommen konnte. Sie müßte, zumindest was den Wasserdampfgehalt betrifft, doch extrem viel dichter gewesen sein als heute, selbst dann, wenn zu der Zeit noch lange nicht so viel Wasser da war wie heute. Welche Veränderungen sorgen dafür, daß sie, selbst bei viel niedrigeren Temperaturen, derart kippen kann, wie man es anscheinend vermutet?
Ich will mal sehen, ob ich für die Abbremsung der Rotation durch Gezeitenreibung nicht doch zumindest mal eine ganz grobe Näherung (über die Extrapolation irdischer Verhältnisse) erstellen kann. Wenn ich so weit bin, stell ich die Rechnung auch hier zur Diskussion ein.
Herzliche Grüße
MAC


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