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Thema: Programmiersprachen aktuell

  1. #61
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    Varusschlacht
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    Zitat Zitat von eeralfcosmo Beitrag anzeigen
    meine probleme gehen dich nichts an
    Ich wünschte mir nichts sehnlicher!

    Leider trägst Du Deine Probleme ständig und für alle sichtbar vor Dir her!

    Lies Dir einmal in einem lichten Moment, sofern es diesen momentan überhaupt gibt, alle Deine Beiträge durch. Du wirst Dich wundern! (Ich weiß. wovon ich rede; vor ca. 8 Jahren habe ich auch mal 15 Monate auf einem 2-Promille-Level gelebt.)

  2. #62
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    Hi Frank
    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Mein Fehler! Ich bitte um Entschuldigung.
    Mag sein das Du ABAP nicht sofort als eine Programmiersprache identifizierenkonntest (außerhalb des SAP Mikrokosmos hat sie auch keine Bedeutung)
    aber selbst ich weigere mich so etwas wie ABAP Programmiersprache zu nennen!

    ABAP Hello World
    Code:
      PARAMETERS INPUT(12) DEFAULT 'Hello World!'.
      CALL SCREEN 100.
      SKIP TO LINE 10.
      POSITION 40.
      WRITE 'Hello World!'.
    Das kann man aber noch toppen, siehe RPG

    RPG Hello World
    Code:
    H* Hello World in RPG IV
    
    D msg             S             32    inz(*blank)
    D cmd             S             64
    
    C                   eval      msg = 'Hello World'
    
    C     msg           dsply
    
    C                   eval      cmd = 'DLYJOB DLY(30)'
    C                   call      'QCMDEXC'
    C                   parm                    cmd
    C                   parm      64            len              15 5
    
    C                   eval      *inlr = *on
    Aber mein absoluter Favorit ist.....

    The BrainFuck Hello World Programm

    Code:
    ++++++++++[>+++++++>++++++++++>+++<<<-]>++.>+.+++++++
    ..+++.>++.<<+++++++++++++++.>.+++.------.--------.>+.
    Ok, das ist jetzt zwar etwas schockierend, aber um zu verstehen, warum es solche Sprachen überhaupt gibt,
    muss man den Kontext kennen. RPG z.B ist der direkte Nachfolger der Lochkartenprogrammierung gewesen und
    hat daher histrorische Lasten zu tragen gehabt. ABAP wurde von Leuten entwickelt, die vor allem kaufmänisch
    dachten und von COBOL und RPG geprägt waren und es etwas besser machen wollteb. BrainFuck ist eine Esoterisch,
    nicht für den Alltagsgebrauch konzipierte, minimale, Turingkonforme Sprache mit der Zielsetzung eins möglichst
    kleinen und kompakten Compilers. Hier geht es also quasi um die Grundlagenforschung für Programmiersprachen.

    Ein ähnliches Konzept einer esoterischen Programmiersprache ist die Sprache Chef.
    Der Erfinder wollte eine Programmiersprachen realisieren die Kochrezepte als Programmieranweisungen versteht


    Hello World Programm in der Programmiersprache Chef
    Code:
     Hallo-Welt-Soufflee 
    
     Ingredients.
     72 g haricot beans
     101 eggs
     108 g lard
     111 cups oil
     32 zucchinis
     119 ml water
     114 g red salmon
     100 g dijon mustard
     33 potatoes
     
     Method.
     Put potatoes into the mixing bowl.
     Put dijon mustard into the mixing bowl.
     Put lard into the mixing bowl.
     Put red salmon into the mixing bowl.
     Put oil into the mixing bowl.
     Put water into the mixing bowl.
     Put zucchinis into the mixing bowl.
     Put oil into the mixing bowl.
     Put lard into the mixing bowl.
     Put lard into the mixing bowl.
     Put eggs into the mixing bowl.
     Put haricot beans into the mixing bowl.
     Liquefy contents of the mixing bowl.
     Pour contents of the mixing bowl into the baking dish.
      Serves 1.
    Es gibt auch Sprachen, die zum Ziel haben das Programmieren so schwer und masochistisch wie möglich zu machen,
    am Anfang war die Programmiersprache C sogar dafür entworfen (laut deren Erfindern)

    Hier ein paar Infos von den C Erfindern über C
    Brian und ich hatten gerade begonnen, mit einer frühen Form von Pascal zu arbeiten, das von Professor Nichlaus Wirths Lehrgebiet an der ETHZ in der Schweiz entworfen wurde. Wir waren von der eleganten Einfachheit und Mächtigkeit der Sprache sehr beeindruckt. Dennis hatte gerade das Buch "Der Herr der Augenringe" zu Ende gelesen, eine urkomische Parodie auf Tolkiens großartige Trilogie "Der Herr der Ringe". Zum Spaß begannen wir, eine Parodie auf die Multics-Umgebung und Pascal zu erstellen. Dennis und ich waren für die Umgebung verantwortlich.

    Wir schauten auf Multics, und entwarfen das neue System so komplex und kryptisch wie möglich, um die Frustration gewöhnlicher Benutzer so hoch wie möglich zu machen, und nannten es UNIX als Parodie auf Multics, ebenso wie einige andere Anspielungen innerhalb des Systems. Dann begannen Dennis und Brian an einer wirklich verzerrten Version von Pascal zu arbeiten, genannt 'A'. Als wir merkten, daß andere tatsächlich vorhatten, Programme mit 'A' zu entwerfen, fügten wir rasch zusätzliche kryptische Eigenschaften hinzu, und entwickelten daraufhin B, BCPL und schließlich C.

    Gruß, Peter
    Geändert von pmvstrm (05.12.2011 um 07:37 Uhr)

  3. #63
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    Zitat Zitat von pmvstrm Beitrag anzeigen
    Es ist nicht zu fassen, aber es gibt heute noch jede Menge Systeme auf denen Millionen
    Zeilen RPG und COBOL Code läuft und die aktiv gewartet und weiter entwickelt werden.
    Oh ja, wenn es beispielsweise um Millisekunden geht, wie bei Resonanz in Windkraftanlagen, da lernt man so ein System zu schätzen.
    Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen. - Alain Peyrefitte

  4. #64
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    Vielleicht ist dies hilfreich:
    http://www.pro-linux.de/news/1/17797...-fuehrung.html
    Ruby ist genau wie Python eine Scriptsprache. Und sie ist Python recht ähnlich.

  5. #65
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    Wirth hat vermutlich auch mit oberon angefangen , das erste betriebsystem auf basis objectorientiert

    seis drum, pacal ist echt gut, ok c wird vom compiler besser umgestezt, aber die vorteile von pascal liegen in der eigen dokumetation und besseren syntax

    versuch mal einen fremden source von einem C programmierer zu lesen, oder pascal programmierer, die wartbarkeit bei pascal ist besser, und wenn ich geschwindigkeit haben moechte dan benutze ich assembler

    Ralf

    edit

    habe mich auf eine vorheriges posting bezogen, sry
    Geändert von eeralfcosmo (08.12.2011 um 00:23 Uhr) Grund: grr

  6. #66
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    Zitat Zitat von Runzelrübe Beitrag anzeigen
    Oh ja, wenn es beispielsweise um Millisekunden geht, wie bei Resonanz in Windkraftanlagen, da lernt man so ein System zu schätzen.
    milisekunden, da gehts nicht um programmiersprachen, da gehts um die jeweiligen Rechner, oder?, ich weiss das Cobol langsam ist , aber fuer mathematiche aufgaben hat man Fortran eingesetzt

  7. #67
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    So, mal einen aktuellen Stand:

    Ich habe nochmal mehrere Informatiker hier gesprochen, die mir fast geschlossen zu Java raten. Nach noch weiteren eigenem Begutachten der Situation wirds das dann auch werden; irgendwann im Neuen Jahr dann, vermutlich aber erst wenn ich mir dann einen (ohnehin fälligen) neuen Rechner einrichte (8 GB, Win 7, AMD Phenom II, im Augenblick 2 GB, XP-32 und Core2Duo...was für Studioarbeiten hart an der Grenze ist).

    Gruß Alex
    Meine Musikprojekte
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    Ich beschäftige mich "nur" theoretisch und hobbyistisch mit der Astronomie. Meine Kenntnisse und folglich alles was ich hier schreibe beruhen rein auf einem abgebrochenen Physikstudium und populärwissenschaftlicher Literatur und meinen Schlußfolgerungen aus daraus hervorgehenden nicht vollständigen Informationen. Bei sachlich falschen Aussagen bitte ich darum (und freue mich darauf) von fachlicher Seite her korrigiert zu werden.

  8. #68
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    Sers Alex

    Schön das Du da voran gekommen bist. Ich persönlich hätte Dir aber nicht zu Java geraten, aber mehr aus ethischen und politischen Gründen, denn der Leistungsfähigkeit wegen.Der Grund ist einfach: Oracle, die Firma die Sun Microsystems 2010 geschluckt hat, fährt nun einen völlig anderen Kurs als SUN es selbst getan hat. Java lebte bis bis zu diesem Zeitpunkt vor allem von der Unterstützung der OpenSource gemeinde und der offenen
    Community Kultur, die jedoch hat Oracle komplett, durch sein widerliches gebaren kaputt gemacht. 80% aller wichtigen Aktivitäten wurden von der Apache Foundation geleitet, aber die ist nun aus dem Java JCP (Community Process) ausgestiegen und distanziert sich von Oracle und Java.Auch
    Google und IBM haben große Beiträge zu Java geleistet und der Community geschenkt (ebenso Apple) aber damit ist es jetzt auch vorbei, vor alle
    weil Oracle derzeit versucht Google durch blanke Geldgier und Patenttrollerei massivst juristisch zuzusetzen und nach dem dann auch der Java
    Vater und Programmierlegende Jams Gosling bei Oracle, nur kurze Zeit nach der SUN übernahme bei Oracle gekündigt hat, bin dann auch ich langsam aber sicher aus der Java Welt abgewandert.Es gab für mich zwei Alternativen. Entweder Python oder C/C++, es wurde dann wieder C/C++ und ich bin nicht unglücklich darüber. Ich kann damit alles machen, kann mehrere Compiler nutzen und der größte Teil der Software auf der Welt ist in C/C++ geschrieben.Aber wie auch immer: Java ist keine schlechte Programmiersprache. Man kann einiges damit machen, nur für 3D-Engines und Spiele reicht es auch nach Jahren noch immer nicht an C/C++ ran und das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern.Die meisten Java Programme in der heutigen Zeit laufen auf fetten Servern in Banken und generell im Wirtschaftsbereich.

    Zur Performance: Dein Rechner den Du jetzt hast reicht dicke für Java, allenfalls dein Betriebssystem braucht vielleicht ein Update (z.B Win7)

    Studio und Co.Also ich arbeite ebenfalls mit einem Core2Duo und 8 GByte Ram auf Windows Vista 64-Bit und mit Steinberg Cubase 5.1 und
    die Leistung ist völlig ausreichend (und das obwohl ich mit vielen MIDI und Audiospuren arbeite.

    Du kannst ja mal reinhören, ich mache ja auch schon etwas länger Musik (allerdings mehr im Elektro / Trance Bereich)

    Siehe hier:
    http://www.astronews.com/forum/showt...House-Elektro)

    Gruß, Peter

  9. #69
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    Klar ist der Core2Duo gut, fürs Studio kann man aber nicht genug haben...daher ;-)
    Ich habe mir jetzt Studio One V2 zugelegt, bin mal gespannt ob ich da als langjähriger CuBase-User gut reinkomme.
    Ich habe momentan fast alles outboard, was sich aber änden soll, daher strebe ich eine möglichst hohe Performance an, der AMD X6 sieht da auch preislich sehr gut aus.

    Hm, das mit Java stimmt bedenklich. Allerdings ist mir jeder sympathisch der Google verklagt.

    C++ war auch die Alternative die genannt wurde. Ein wenig Zeit ist ja noch. Ich halte Euch auf dem Laufenden :-D

    Gruß Alex
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    Ich beschäftige mich "nur" theoretisch und hobbyistisch mit der Astronomie. Meine Kenntnisse und folglich alles was ich hier schreibe beruhen rein auf einem abgebrochenen Physikstudium und populärwissenschaftlicher Literatur und meinen Schlußfolgerungen aus daraus hervorgehenden nicht vollständigen Informationen. Bei sachlich falschen Aussagen bitte ich darum (und freue mich darauf) von fachlicher Seite her korrigiert zu werden.

  10. #70
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    Hi Alex,

    auch wenn ich mich erst recht spät melde, aber da Du schreibst
    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Ein wenig Zeit ist ja noch.
    gebe ich doch noch kurz meinen Senf dazu.

    Entscheide dich für eine Sprache die dir liegt! Es bringt nichts, wenn Du dich für eine leistungsfähige und moderne Sprache entscheidest, für die Du aber immer ein Buch benötigst beim Programmieren... Du willst das Ganze ja eher Hobby-mässig für kleinere Projekte betreiben und nicht professionell.

    Ich persönlich konnte mich nie mit C++ anfreunden. Liegt mir einfach nicht. Wenn es mal C++ sein musste, dann wurde das bei mir eher ein altmodisches C-Programm...
    Wenn es mal auf die Schnelle ein kleines Proggi sein sollte, dann arbeite ich meistens mit Visual Basic. Da braucht man sich beim programmieren keine großen Gedanken machen über die Befehle und Programmstruktur. Für etwas performantere n-Körper Simulationen habe ich mich aber auch mal in CUDA und Direkt-X eingearbeitet, was nur mit C++ ging...
    Delphi nutze ich manchmal bei Client/Server-Anwendungen.
    Kleine Apps für's (Android-)Smartphone schreibe ich (zwangsweise) in Java und die Microcontroller werden noch in Assembler oder auch in C programmiert.
    Die Eierlegende-Wollmilchsau unter den Programmiersprachen habe ich noch nicht gefunden...

    Aber wie bereits oben geschrieben, für was auch immer Du dich entscheidest: Es muss dir liegen.
    Sonst vergeht dir schnell die Lust wenn Du nach einem halben Jahr Abstinenz mal kurz was testen willst und Du nur Fehlermeldungen von der IDE bekommst ("Wie war das noch mal?". Suche in alten Sourcen oder Büchern, etc. nervt).

    Gruß,
    Christian

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