Huhu
bevor man sich hier wieder im Detail verstrickt... die Masse des anfallenden Abfalls ist bis auf gewisse Obergrenzen irrelevant.
Ich habe da tatsächlich einen sehr wichtigen Punkt vergessen: Die Finanzierung. Die Masse des anfallenden Mülls ist nur ein Multiplikator der Kosten, nicht jedoch ein genereller Faktor.
Wenn ich mich selbst zitieren darf:
Das wäre wohl das größere Problem. Der Rest ist nur ein Finanzierungsproblem. Allerdings ein globales. Es kann doch niemand ernsthaft befürworten, dass die bisherige Lagerung am AKW oder in so Sauhaufen wie Asse und (etwas geordneter) Gorleben die Antwort sei?!
Ich möchte gar nicht wissen, wie es in Nordkorea oder im Iran aussieht mit der Lagerung. Indien und Pakistan scheinen mir auch im Bezug auf "globale Verantwortung" zumindest schwerhörig zu sein.
Wenn man der IAEA folgt, sind wohl auch im dunkeln leuchtende Wecker radioaktiver Müll. Vielleicht sollte man da mal auf dem Boden bleiben. Mir ging es nur darum, den Rest in Richtung Sonne zu entsorgen, der nach heutigem Stand der vorrausschauenden Wissenschaft
1. nicht in mittelferner Zukunft (<1000 Jahre)
2. überhaupt nicht
zu entsorgen ist.
Diesr Müll, der uns nicht nutzt sondern wahrscheinlich eher schadet, der muss weg. Dabei ist es irrelevant, was das kostet und wer die Kosten trägt.
1. Kosten sind grundsätzlich mit dem Nutzen in Relation zu setzen.
2. Gehts hier eher um Aufwand/Ertrag und der Ertrag ist schwer meßbar.
3. Hab ich diese Kosten/Nutzen und Aufwand/Ertrag Scheiße zwar studiert, aber trotzdem führt sie uns nur dahin wo wir uns jetzt befinden. Ertrag hoch wenn keine Verantwortung für Restmüll.
Ich schau hier eher mal auf die globale Verantwortung, die in keiner BWL und VWL erscheint und wenn, nur am Rande.
Genug gezetert:
12kt Abfälle sind sicher etwas zu hoch gegriffen. Abfall ist ja laut IAEA ja mal vornehmlich alles, was schonmal für irgendeinen Prozess verwendet wurde. Egal, ob es nochmal verwendbar ist.
@ Hardy
Da haben wir ja den ExpertenDanke Dir für die Teilnahme hier.
Da wir nun nicht 2x am Tag einen Castor in den Nachrichten haben sondern eher so alle 2 Jahre, was denkst Du, fällt an radioaktiven Abfällen an pro Jahr in D?
2. Möchte ich mit meiner Idee des "Weg damit Richtung Sonne" natürlich keine eventuellen zukünftigen Ressourcen angreifen. Was ist eigentlich ein nicht mehr verwertbarer Atommüll (unabhängig von unserer Technologie, vll auch mal rumspinnen)
Ich möchte zum Schluss noch einmal betonen... ich bin ein Anhänger der Kernenergie, sie ist sehr sauber und äußerst effizient. Allerdings hat sie etwas gefährlicheren (was ich mittlerweile etwas anzweifle) und langlebigeren Müll als die bisherige Gewinnung der Energie aus der Verbrennung. Ja, auch ich weiß, dass es Gezeiten- und Solarkraftwerke etc. gibt. Sollte es da mal Quantensprünge geben, die Aufwand und Nutzen in ein erträgliches Verhältnis bringen ... ich bin sofort Anhänger.
Für mein physikalisches Verständnis sind jedoch die Kernspaltung bzw -fusion (wenn ausgereift) die Energiebringer schlechthin.
So far
Hirschi



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Ob es wirklich so böse ist, ist ja egal.
(Carl Sagan)

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