Werbung
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 29

Thema: Erdnahe Asteroiden: Asteroid 2005 YU55 zunächst keine Gefahr

  1. #11
    Registriert seit
    10.05.2009
    Beiträge
    231

    Standard

    Werbung
    Falls wir solche noch eher kleinen Brocken umlenken könnten, dann hielte ich es sogar für ratsam, sie auf den Mond zu schubsen. Davon hätten wir sowohl wissenschaftlich etwas als auch die finale Bestätigung dafür, dass sie nie wieder "gefährlich nahe" kommen.
    Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen. - Alain Peyrefitte

  2. #12
    Registriert seit
    10.11.2009
    Ort
    bei Koblenz
    Beiträge
    47

    Standard

    Super Idee! Die Trümmer, die dabei aus dem Monde gesprengt werden, kommen uns dann hoffentlich auch nicht gefährlich nahe....

    Mal ne Überlegung... wenn der Mond ausgekühlt ist, würde ein solcher Impakt ihn nicht instabil machen, mit der Gefahr des "Auseinanderbrechens" ? Oder reichen da 400m Durchmesser noch nicht? Immerhin, so groß ist der Mond ja nicht.
    Gruß Stevie

  3. #13
    Registriert seit
    30.03.2006
    Ort
    Oldenburg
    Beiträge
    1.077

    Standard

    Zitat Zitat von Stevie Beitrag anzeigen
    Oder reichen da 400m Durchmesser noch nicht?
    Kurze Antwort: Nein! 400 m reichen da nicht.
    Zitat Zitat von Stevie Beitrag anzeigen
    Immerhin, so groß ist der Mond ja nicht.
    Doch, der ist ziemlich groß!
    Lies mal hier: Herschel
    Geändert von FrankSpecht (08.11.2011 um 01:52 Uhr)

  4. #14
    Registriert seit
    01.02.2005
    Ort
    Lund, SE, Erde
    Beiträge
    5.392

    Standard

    In Ergänzung zu Frank: Ein Krater, den ein Asteroid schlägt, hat auf der Erde einen Durchmesser, der 10-20 mal so gross ist wie der Asteroid selbst. Das heisst, auf der Erde würde 2005 YU55 einen 4-8 km grossen Krater schaffen, auf dem Mond wohl etwas weniger. Aber selbst 4-8 km sind winzig klein gegenüber dem ganzen Mond: der Mond hat unzählige Krater dieser Grösse.

    Was die Trümmer vom Mondimpakt angeht, hoffentlich kämen da welche runter! Das dürften sehr begehrte Mondmeteoriten sein... Wobei, wenn man sich die Bestrahlungsalter von Mondmeteoriten ansieht (die Zeit, die sie im Weltraum der kosmischen Strahlung ausgesetzt waren), dann sind das in der Regel einige Jahrtausende. Es dürfte also etwas dauern mit den Trümmern...
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten...
    Final-Frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

  5. #15
    Registriert seit
    21.02.2008
    Beiträge
    243

    Standard

    Wieso sollte ein Krater durch den Einschlag eines Meteoriten auf dem Mond kleiner sein, als ein Krater auf der Erde?

  6. #16
    Registriert seit
    11.03.2006
    Beiträge
    5.517

    Standard

    Hallo CAP,
    Zitat Zitat von CAP Beitrag anzeigen
    Wieso sollte ein Krater durch den Einschlag eines Meteoriten auf dem Mond kleiner sein, als ein Krater auf der Erde?
    weil der Mond eine geringere Gravitation hat als die Erde und daher dort große Steine im Mittel langsamer vom Himmel fallen.

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #17
    Registriert seit
    20.04.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    37

    Standard

    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Du darfst das Radarbild nicht direkt als optisches "Bild" sehen. Es ist ein Echobild, die Rückkehrzeit läuft von oben nach unten. Du kannst dir quasi vorstellen, dass das Radarbild den Asteroiden zeigt, wie er (seitlich gesehen) von der Radiowellenquelle beleuchtet wird.
    Noch ein paar Fragen zu dem verlinkten Bild.
    Dort ist oben eine Sichel zu erkennen, die auch in einem helleren Grauton dargestellt wird.

    1. Ist dort die Radarwelle zuerst aufgetroffen und hat das primäre Echo zurückgeworfen (folglich auch mit stärkerem Signal) ?
    EDIT: So verstehe ich zumindest Deine Antwort.
    2. Oder sehen wir einen Querschnitt des Objekts, der ein immer schwächer werdendes Echo aus dem Inneren darstellt ?
    EDIT: Das läßt dann Rückschlüsse auf den inneren Aufbau zu ?
    3. Für eine flächige Darstellung braucht man doch eigentlich eine Empfangsfläche mit mehreren getrennten Rezeptoren. Das Radioteleskop hat aber doch nur eine Empfangsantenne.
    EDIT: Wie kommt es dann zur zweidimensionalen Darstellungsweise ?
    Geändert von ratatosk (08.11.2011 um 08:58 Uhr)
    Gruss,
    Rüdiger

  8. #18
    Registriert seit
    01.02.2005
    Ort
    Lund, SE, Erde
    Beiträge
    5.392

    Standard

    @ratatosk: 1) Ja. 2) Nein. 3) Die Fläche kommt durch die Dopplerverschiebung des Signals zustande. Durch die Rotation des Asteroiden wird ein Teil des Radarsignals mit einer höheren Frequenz zurückgeworfen, ein Teil mit einer niedrigeren - das ist auch mit einer einzigen Antennenschüssel messbar und gibt dir die x-Koordinate. Die Zeitverzögerung gibt dir die y-Koordinate.

    Siehe: http://echo.jpl.nasa.gov/ und dann Link oben rechts: Introduction to Asteroid Radar. Am Ende dieser Einführungsseite findet sich auch ein Link zu einer Publikation. Siehe insb. Seite 19 in dieser Publikation.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten...
    Final-Frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

  9. #19
    Registriert seit
    20.04.2010
    Ort
    NRW
    Beiträge
    37

    Standard

    Danke !!!!
    Gruss,
    Rüdiger

  10. #20
    Registriert seit
    30.03.2006
    Ort
    Oldenburg
    Beiträge
    1.077

    Standard

    Werbung
    Moin, Bynaus,
    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    In Ergänzung zu Frank
    da war mir Schludrian beim Absenden meiner letzten Bearbeitung doch tatsächlich ein Textbaustein flöten gegangen. Und ich hatte es nicht mehr gelesen, war sofort ins Bett.
    Danke für die Ergänzung!

    Naja, jedenfalls wollte ich das mit der Kratergröße auch geschrieben haben und noch darauf hinweisen (weil ich es gerade gelesen hatte), dass in [SUW1] in der Quizaufgabe steht:
    Impaktoren der Energie E(kin) schlagen auf der Erde einen Krater der Größe D(Erde) = 0,074 ᵡ W^(1/3,4). Dabei ist ᵡ [=Chi, Anmerkung von mir] ein Korrekturfaktor. Für Krater größer als 4 km gilt: ᵡ = 1,3.
    [..]
    Die Größe von Kratern auf dem Mond lässt sich mit Hilfe der Skalierung D(Mond)/D(Erde) = ( g(Erde)/g(Mond) )^(1/6) bestimmen.
    g(Mond) und g(Erde) sind die jeweiligen Schwerebeschleunigungen der beiden Himmelskörper.

    Das sollte auch CAPs Frage
    Wieso sollte ein Krater durch den Einschlag eines Meteoriten auf dem Mond kleiner sein, als ein Krater auf der Erde?
    nochmals beantworten - die Gravitation ist dafür verantwortlich

    Quellen:
    [SUW1]: "Sterne und Weltraum" (11/2011), "Einschläge ohne Rhythmus", Markus Pössel, Seiten 36-39
    Geändert von FrankSpecht (09.11.2011 um 00:31 Uhr) Grund: statt "ist Schuld" = "ist dafür verantwortlich" gesetzt

Ähnliche Themen

  1. Asteroiden: Asteroid Themis hat Kruste aus Eis
    Von astronews.com Redaktion im Forum Sonnensystem allgemein
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.04.2010, 11:20
  2. Asteroiden: Asteroid explodierte über Indonesien
    Von astronews.com Redaktion im Forum Erdnahe Asteroiden
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 28.10.2009, 14:18
  3. Erdnahe Asteroiden: Neues Forschungszentrum zur Asteroidenabwehr
    Von astronews.com Redaktion im Forum Erdnahe Asteroiden
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.05.2008, 13:24
  4. Erdnahe Asteroiden: Ein Asteroid mit zwei Monden
    Von astronews.com Redaktion im Forum Erdnahe Asteroiden
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.02.2008, 21:56
  5. Neues Forum: Erdnahe Asteroiden
    Von Webmaster im Forum Ankündigungen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.04.2005, 11:37

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
astronews.com 
Nachrichten Forschung | Raumfahrt | Sonnensystem | Teleskope | Amateurastronomie
Übersicht | Alle Schlagzeilen des Monats | Missionen | Archiv
Weitere Angebote Frag astronews.com | Forum | Bild des Tages | Newsletter
Kalender Sternenhimmel | Startrampe | Fernsehsendungen | Veranstaltungen
Nachschlagen AstroGlossar | AstroLinks
Info RSS-Feeds | Soziale Netzwerke | Flattr & freiwilliges Bezahlen | Werbung | Kontakt | Suche
Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung
Copyright Stefan Deiters und/oder Lieferanten 1999-2013. Alle Rechte vorbehalten.  W3C