Sag mal Bynaus,
mit dem ESS in Lund kann man aber keinen Atommüll im großen Stil spalten oder? Soweit ich lese ist das mehr auf Ziele wie Quecksilber ausgelegt und dient alleine der Erforschung von Neutronen o.ô
Sag mal Bynaus,
mit dem ESS in Lund kann man aber keinen Atommüll im großen Stil spalten oder? Soweit ich lese ist das mehr auf Ziele wie Quecksilber ausgelegt und dient alleine der Erforschung von Neutronen o.ô
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Ich denke, das ist nach Abzug der laufenden Kosten gerechnet. Sonst nennt man's eigentlich nicht "Gewinn".Zitat von Bernhard
Ich hätte auf jeden Fall nie davon gehört, dass das geplant wäre, und eine Suche auf deren Webseite nach "transmutation" gibt keine Resultate.Zitat von Kibo
Das sehe ich nicht so.
Schon seit Jahrzehnten gibt es das Konzept, Fusion und Fission auch zu kombinieren (Hybrid-System).
Für die Transmutation langlebiger Aktiniden wäre das eine Alternative zum Schnellen Reaktor (SBR).
Während in einem Kernspaltungsreaktor (auch SBR) die mittlere Energie der durch Spaltung frei werdenden Neutronen nur ca. 2 MeV beträgt, liefert die (d, t)-Kernfusion Neutronen mit einer Energie von 14 MeV. Neutronen solcher Energien sind natürlich wesentlich effektiver, um Aktiniden zu zertrümmern.
Wenn man einen Fusionsreaktor auch für Spallationszwecke einsetzt, dann hat man natürlich weniger Neutronen zur Verfügung, um aus Lithium die Brennstoffkomponente Tritium zu erbrüten (Im Gegensatz zu Deuterium gibt es keine natürlichen Tritium-Vorkommen).
Außerdem brauch man dann natürlich noch ein funktionsfähiges Fusionsreaktordesign.Wenn man einen Fusionsreaktor auch für Spallationszwecke einsetzt, dann hat man natürlich weniger Neutronen zur Verfügung, um aus Lithium die Brennstoffkomponente Tritium zu erbrüten (Im Gegensatz zu Deuterium gibt es keine natürlichen Tritium-Vorkommen).
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Im Forum der Piratenpartei habe ich einen Beitrag zu Desertec gefunden:
http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=81460
Darin sind eine Reihe von Links. Etwa dieser hier:
http://www.trec-uk.org.uk/images/DES...res_medium.JPG
Hier im Forum gibt es ja Bedenken, dass etwa Terroristen die Leitungen kappen könnten. Aber wenn ich mir die vielen Leitungen anschaue, dann halte ich diese Bedenken für unbegründet.
Mal ne Frage an euch Energieexperten. Wir haben hier http://www.energievergleich-kostenlos.de/ einen Ökostromvergleich durchgeführt und haben auch gleich gewechselt.
Heute früh ist uns aufgefallen, dass wir in Vorkasse gehen müssten. Können wir vom Vertrag noch zurücktreten, wenn der Wechsel vor 2 Tagen erfolgt ist. Muss man sowas per Einschreiben machen oder reicht auch eine einefache Mail an den neuen Versorger?
Google mal Verbraucherschutz.
SK
Die Zeit der Atomenergie geht dem Ende zu.
http://www.heise.de/tp/blogs/2/152349
In dem Link wird unter anderem Watts-bar-2 erwähnt. Wenn man googelt, dann findet man dies:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Watts_Bar
Und daraus möchte ich zitieren:
Das ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich fürchte Kostengründe gibt es auch heute. Das Risiko der Atomenergie ist vermutlich sehr viel höher, als viele in diesem Forum es wahrhaben wollen.Am 27. Oktober 1986 berichtete das Fortune Magazine, dass kritische Berichte bezüglich der Sicherheit in Watts Bar unterdrückt wurden, dabei ging es um Verstöße gegen elementare Sicherheitsvorkehrungen wie das Röntgen von wichtigen Schweißnähten, das aus Kostengründen unterblieb. Auch wurden Ingenieure von TVA, die Probleme fanden, auf andere Posten versetzt.
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Der Heise-Artikel ist sehr einseitig und teilweise sogar falsch.
Falsch ist, dass Taiwan beschlossen habe, aus der Kernenergie auszusteigen (siehe dazu "World Nuclear Association", Stand Januar 2012).
Im Fall von Belgien ist der Ausstieg noch keinesfalls definitiv.
Einseitig ist, dass nur über den Abbruch von Neubauprojekten berichtet wird.
Keine Erwähnung findet z.B. der Neu- oder der Wiedereinstieg von Polen und den drei baltischen Ländern ... und das trotz Fukushima.
Dass in den USA Anfang dieses Jahres der Neubau von 2 KKW mit je 2 AP-1000-Reaktoren beschlossen wurde, wird ebenfalls verschwiegen.
Ich habe den Eindruck, dass der Autor des Artikels sich zu sehr von seinen Wünschen leiten liess.
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