Ja, aber soweit wird es mit der Zeit (annähernd) kommen. Wie gesagt, die mittlere Leistung bei Windkraft ist in etwa 20% der Nennleistung. Das heisst, 50% der Energie wird bei über 20% der Nennleistung produziert und 50% darunter. Das heisst, für jeden Sturm, der mehr als die mittlere Leistung reinspült, muss es entsprechende Flauten geben, so dass am Ende die 20% resultieren - das heisst also, wir brauchen letztlich allen Strom, der irgendwann produziert wird - echte "Überschüsse" gibt es bei einer Nennleistung = 5 x Verbrauch gar nicht. Sicher, ein Teil wird sofort gebraucht und muss nicht umgewandelt werden. Aber um auf der Sicheren Seite zu sein - und um die Netzstabilität zu gewähren, sollten wir so rechnen - können wir davon ausgehen, dass man allen Strom letztlich zwichenspeichern muss. Dann kann man vielleicht sogar hoffen, mit den bei einem Faktor 15 tatsächlich zu erwartenden Überschüssen die (strategischen) Notvorräte anzulegen.Zitat von Schmidts Katze
Aber wie gesagt: erst müsste mal abgeklärt werden, ob Deutschland überhaupt so viel Windleistung installieren kann, dass es seinen Verbrauch 15 bzw. 37.5 Mal (warum scheinen das alle zu ignorieren? Wenn wir von den fossilen Energien wegwollen, müssen wir am Ende alle Autos, Lastwagen und Züge auf Elektroantrieb umstellen) decken kann. Zur Zeit deckt Deutschlannd etwa 20% seines Bedarfs aus Wind, wenn ich das richtig im Kopf habe. Also 0.2 des Verbrauchs. Das heisst, man bräuchte einen Ausbau um einen Faktor 15/0.2 = 75 oder 37.5/0.2 = 187.5 gegenüber heute (!!!). Also: jedes Mal, wenn ihr ein Windrad seht - denkt daran: um wirklich den Primärenergieverbrauch Deutschlands durch Wind zu decken, müssten für jedes dieser Windräder knapp 200 mehr gebaut werden.
Ja. Es ist nicht die Lagerung, die mir problematisch erscheint. Es geht darum, dass in dem oben skizzierten Szenario kaum Überschüsse anfallen, weil der mittlere Verbrauch gerade etwa der mittleren Produktion entspricht.Das ist aber völlig normal.
Wir haben z.B. z.Z. eine strategische Ölreserve, die auch etwa 2 Monate ausreicht.


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