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Thema: Kepler: Auf der Suche nach der zweiten Erde

  1. #21
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    Hallo Orbit,
    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Die Empfindlichkeit von Kepler ist nicht das Problem, sondern die Neigung unserer Ekliptik gegen die galaktische Ebene. Kepler ist auf Transite spezialisiert, ...
    das ist mir schon klar.
    Ich hatte die Frage eher so gedeutet "Könnte man die Erde aus einer Entfernung entsprechend von Alpha Cen entdecken?" und nicht so, wie sie wohl gemeint war...
    Dementsprechend war mein Post nur auf die Empfindlichkeit gerichtet und nicht auf die räumliche Ausrichtung des Sonnensystems zu Alpha Cen.

    Gruß, Christian

  2. #22
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    Hallo Chrischan,

    Deine Überlegung dazu ist mindestens ebenso wichtig bei der Kozeption einer solchen Mission. Sie wird auf dieser Seite: http://kepler.nasa.gov/sci/basis/sizes.html auch ausführlich behandelt.

    Herzliche Grüße

    MAC

  3. #23
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    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    mac
    brauchst nicht rechnen. Hier steht's:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Astrono...dinatensysteme
    Du hast recht Orbit, AlphaCentauri liegt von uns aus ziemlich genau in der Milchstraßenebene. Aber das mit dem Winkel stimmt doch nicht.

    So sind z.B. die Saturnringe gegenüber der Ekliptik auch geneigt, und dennoch sieht man sie 2mal pro Saturnumlauf von der Seite wie zur Zeit. Es gibt trotz der Neigung 2 Schnitt"punkte" (eigentlich eine Gerade) zwischen Ekliptik und Milchstraßenebene.

    Jeder Stern der in der Nähe der Ekliptik steht, kann den Sonnendurchgang der Erde "sehen" . Die eigentliche Frage ist also: Wie weit ist Alpha Centauri von der Ekliptik entfernt?

    Theoretisch muss man dazu bestimmen, auf welchem Großkreis senkrecht zur Ekliptik Alpha Centauri liegt (quasi ein Lot auf der Ekliptik), und dann den Winkel zwischen Ekliptik und Alpha Centauri auf diesem Großkreis bestimmen.

    Ich hab das mal in einem Planetariumsprogramm annähernd so gemacht und komme auf ca. 42°, allerdings ist die "lotrechte" Ausrichtung eher subjektiv von mir bestimmt worden, kann also Abweichungen geben.

  4. #24
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    Aber das mit dem Winkel stimmt doch nicht.
    Maenander
    Ja, ich habe zweidimensional gedacht: die 57° stimmen nur für Sterne, die in der galaktischen Ebene liegen und einen rechten Winkel zur Ekliptik bilden. Aber Kepler schaut nicht in diese Richtung, sondern in eine, bei der ein vielleicht partieller Transit der Erde gesehen werden könnte. Oder besser gesagt: es verhält sich so, wie Du es in Deinem Beitrag beschreibst. Bei 42° gäbe es allerdings auch keinen Erdtransit zu sehen.
    Lassen wir mac auch noch rechnen.
    Orbit

  5. #25
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    Zitat Zitat von Chrischan Beitrag anzeigen
    Hallo Orbit,

    das ist mir schon klar.
    Ich hatte die Frage eher so gedeutet "Könnte man die Erde aus einer Entfernung entsprechend von Alpha Cen entdecken?" und nicht so, wie sie wohl gemeint war...
    Dementsprechend war mein Post nur auf die Empfindlichkeit gerichtet und nicht auf die räumliche Ausrichtung des Sonnensystems zu Alpha Cen.

    Gruß, Christian
    Hallo Christian,

    meine Frage bezog sich schon auf die räumliche Lage.
    Trotzdem Danke für deine Infos.
    Daß die Erde aus der Entfernung von Alpha Centauri auch bei einem Sonnentransit nur knapp detektiert werden könnte; und selbst das nicht, weil die Sonne zu hell ist, hätte ich nicht gedacht.

    Enttäuschte Grüße
    SK

  6. #26
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    Hallo SK,

    Zitat Zitat von Schmidts Katze Beitrag anzeigen
    Daß die Erde aus der Entfernung von Alpha Centauri auch bei einem Sonnentransit nur knapp detektiert werden könnte; und selbst das nicht, weil die Sonne zu hell ist, hätte ich nicht gedacht.
    ganz so schlecht ist es nicht. Siehe meinen obigen Link.

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #27
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    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    Hallo SK,

    ganz so schlecht ist es nicht. Siehe meinen obigen Link.

    Herzliche Grüße

    MAC
    Hallo mac,

    da muss ich wohl erstmal den Hornsby rauskramen, um das richtig zu verstehen.

    Grüße
    SK

  8. #28
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    Standard Exo-Sonnenflecken

    Und wie sieht es mit den Exo-Sonnenflecken aus?

    Wenn sie wie bei unserer bis zu 3 Monate halten, kann das die Beobachtung SEHR einschränken.
    Leider finde ich im ganzen Web dazu nichts.
    Und die NASA antwortet mir leider auch nicht auf meine Mails.
    Hat von euch einer eine Idee?

    Michael Johne, wo bist du???.,........ es ist sooo still bei dir. Voll im Entdeckungfiber?

  9. #29
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    Hallo TomTom333,
    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    Und wie sieht es mit den Exo-Sonnenflecken aus?
    durch die andere Geometrie (Ein Sternfleck erscheint am Sternrand geometrisch verzerrt) erzeugen Sternflecken eine andere Lichtkurve als Planeten-Transits.

    Wurde hier aber schonmal irgendwo diskutiert...

    Gruß, Christian

  10. #30
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    Hallo TomTom,

    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    Und wie sieht es mit den Exo-Sonnenflecken aus?
    Wenn sie wie bei unserer bis zu 3 Monate halten, kann das die Beobachtung SEHR einschränken.
    Leider finde ich im ganzen Web dazu nichts.
    Und die NASA antwortet mir leider auch nicht auf meine Mails.
    Hat von euch einer eine Idee?
    ... die Sternflecken würde ich anderweitig hinnehmen. Diese blenden kein Licht aus. Diese mindern die Intensität und verzerren das Spektrum.
    Das Spektrum wird wohl ignoriert werden (vermute ich). Aber die Intensität und wie sie über die Jahre fluktuiert die wird auf jeden Fall gemessen. Das ist ja der Hintergrund von dem ein Planet ein ppm restlos (!) ausblendet.
    Das zufällige Entstehen von Sternflecken kann man natürlich nicht vorhersagen. Aber bei unserer Sonne gibt es einen Zyklus von 11 Jahren den man grob auf andere Sonnen übertragen kann. Wenn Kepler nur fleißig 5 bis 20 Jahre lang mißt, dann haben wir die Schwankung für die betrachteten Sonnen abgeschätzt. Dann kann man diesen Einfluß schlichtweg herausrechnen.

    tschüs
    exi

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