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Thema: Dunkle Materie: Interview mit einem Dunkle Materie Forscher

  1. #21
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    JSM
    Und trotzdem machst Du einen klitzekleinen Denkfehler.
    Du solltest Dir nun wirklich abgewöhnen, von Deinen Überlegungen abweichende Beschreibungen gleich als 'Denkfehler' zu bezeichnen. Du machst das hier ja nicht zum ersten Mal. Und das ist halt auch so eine Facette Deines immer wieder aufscheinenden überheblichen Auftretens hier im Forum. Es ist zwar schon möglich, dass ich mich täusche - bin nämlich auch Laie - aber wenn Du dann dem 'Denkfehler' nur das entgegen halten kannst:
    Aber ich weiß leider nicht, ob ich Dir dieses chaosdynamische Problem, wie ich es genannt habe, werde erklären können. Die Gesamtmasse innerhalb eines beliebigen Radius nimmt selbstverständlich überproportional zu. Aber eben nicht die "Wirkmasse". Die Masse innerhalb des Radius ist ja kreisförmig angeordnet. Es ergibt sich dadurch eine lediglich "scheinbare" Zentralmasse als Wirkmasse
    wirkst Du wenig überzeugend auf mich; denn ich weiss nicht, wovon Du redest, wenn Du 'chaosdynamisches Problem' und 'Wirkmasse' sagst.
    Orbit

  2. #22
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    Hallo Orbit, o.k. ich weiß ja, das Ding ist nicht leicht zu verstehen, und es sit schade, dass sich gerade jetzt die Seiten umbrechen, da wir auf die Formel zur Beschreibung der Rotationsbewegung zugreifen wollen. Auber ich habe sie auch so vor mir liegen. Also, stell die Formel mal nahc der Masse um. Nun erkennst Du, das die innerhalb des Radius befindliche Masse, und zwar die Gravitationstechnisch relevante (wir multiplizieren mit der Gravitationskonstanten) lediglich vom Radius, also der Entfernung vom Zentrum abhängt. Die in dieser Formel auftauchende Masse ist somit eine Scheinbare Zentralmasse, denn in Wahrheit ist die Materie homogen verteilt, jedenfalls weitestgehend. Alle innerhalb der Radialbahn eines Sterns liegenden Sterne summieren sozusagen ihre Gravitation auf. Alle außerhalb liegenden Sterne wollen wir hier vernachlässigen, was wir deshalb können, weil sich ihre Gravitationswirkungen aufheben. So long

  3. #23
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    Hallo Joachim,

    Zitat Zitat von Joachim Stiller Münster Beitrag anzeigen
    ... beide müssen sich nämlich genau die Waage halten, sonst kannst du die gemessenen Rotationskurven nicht erklären.
    Du gehst von einer idealisierten Vorstellung aus, die mit der Wirklichkeit nur wenig gemeinsam hat. Es wäre sehr hilfreich für Dich, wenn Du Dich mit der Wirklichkeit besser vertraut machen würdest.

    Eine Empfehlung dazu: http://www.astro.uni-bonn.de/~peter/Lectures/intro2.pdf

    @all: Wer sich diese Lectures (intro0, intro1, … intro8) noch zulegen möchte, dem empfehle ich, sich zu beeilen. M. Schneider hat sie in Buchform veröffentlicht und man kann nur noch auf die pdf-Kapitel direkt zugreifen und nicht mehr über das Inhaltsverzeichnis. Das sieht für mich so aus, als ob er es vom Netz nehmen wird, was sehr schade wäre, da es eine sehr gute Einführung in die Astrophysik, noch dazu in deutscher Sprache ist.

    Im Kapitel 2.3 findest Du einiges zur Struktur der Galaxis, in 2.4.2 zur Rotationskurve. Es ist gar nicht unbedingt nötig, daß Du alle Gleichungen verstehst; auch nur der reine Text würde Dich schon ein gutes Stück weiter bringen.

    Wenn Dich, nachdem Du diese Einführung gelesen hast, das Thema weiter interessiert, dann schau Dir mal hier im Forum

    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1004
    http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=746

    an. Es genügt, wenn Du die Beiträge von UMa liest und seinen Links folgst.



    Zitat Zitat von Joachim Stiller Münster Beitrag anzeigen
    Alle innerhalb der Radialbahn eines Sterns liegenden Sterne summieren sozusagen ihre Gravitation auf. Alle außerhalb liegenden Sterne wollen wir hier vernachlässigen, was wir deshalb können, weil sich ihre Gravitationswirkungen aufheben.
    auch so eine, für Galaxien unzulässige Vereinfachung und Idealisierung. Was Du hier schreibst, trifft nur auf eine kugelsymetrische Verteilung zu.


    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #24
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    Hallo mac, danke für Deinen Beitrag, wede mich gleich mit den Texten befassen. Ist vielleicht auch ganz gut, erst einmal die oben diskutierte Formel beiseite zu lassen und, ganz richtig, zur eigentlichen Ausgangsfrage zurückzukehren. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Radialakurven weitestgehend gerade verlaufen, habe nämlich schon andere Publikationane gelesen, auch, wenn die über zehn jahre alt sind. Nur, wie muss sich aber dann die Masse in der Galaxie verteilen, um eine solche Kuve zu erklären. Mit der BM geht das nicht, und wenn, wie behauptet, auch die DM-Verteilung nach außen hin abnähme, ginges meines Erachtens auch nicht. Warte auf Deine Antwort. Bis später.

  5. #25
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    Hallo mac, habe leider auf astr.ouni.bonn (im Schnellduchlauf) nichts zu meiner Fragestellung gefunden, dafür aber in "Sterne und Weltall" Ausgabe 9/2005. Im rechten oberen Schaukasten, etwas weite im Artikel zum Thema, findest Du die genaue Erklärung der beschriebenen Formel. Ich kanns hier jederzeit zitieren. Vielleicht habe ich mich selber etwas ungeschickt ausgedrückt, teile aber exaktemente die Auffassung von "Sterne und Weltall" und zwar 1:1.

  6. #26
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    Also ich habe es gerade verstanden und bin zuhause. Glaub ich wenigstens. Und nun brauche ich erst einmal frisch Luft. Vielleicht bis später, ansonsten wünsche ich Euch alles Gute

  7. #27
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    Vielleicht doch noch ein paar Worte zur Klärung. Also, der eigentliche Fehler, den ich die ganze Zeit über gamacht habe, war eine homogene Masseverteilung immerhalb der Galaxie(en)anzunehmen. Die Formeln sagen aber genau umgekehrt eine Abnahme der Mateiedichte zum Rand hin voraus, was ja auch beobachtet wird. Das muss also sowohl für die BM als auch für die DM in ganz ähnlciher Weise gelten. Das ganze war somit ein Interpretationsfehler meinerseits. Gruß Joachim Stiller

  8. #28
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    Zitat Zitat von Joachim Stiller Münster Beitrag anzeigen
    Vielleicht doch noch ein paar Worte zur Klärung. Also, der eigentliche Fehler, den ich die ganze Zeit über gamacht habe, war eine homogene Masseverteilung immerhalb der Galaxie(en)anzunehmen. Die Formeln sagen aber genau umgekehrt eine Abnahme der Mateiedichte zum Rand hin voraus, was ja auch beobachtet wird. Das muss also sowohl für die BM als auch für die DM in ganz ähnlciher Weise gelten. Das ganze war somit ein Interpretationsfehler meinerseits. Gruß Joachim Stiller
    Jetzt mal ehrlich Joachim!

    Ich finde es zwar äußert lobenswert, wenn sich jemand für Kosmologie interessiert und dazu lernen möchte. So wie du es allerdings angehst, dass du in dieses Forum platzt, irgendwelche Behauptungen aufstellt, sie null begründen kannst, da dir ganz offensichtlich einfachstes Grundwissen fehlt, jetzt von uns erwartest, dass wir es dir einfach so zutragen, da du scheinbar zu faul bist mal ein Buch in die Hand zu nehmen und es konzentriert durch zu ackern und wir jetzt diese Aufgabe für dich übernehmen sollen, finde ich absolut inakzeptabel und ich werde mich mit deinen Behauptungen auch nicht mehr auseinander setzen. Im Grunde fühle ich mich durch dein Verhalten sauber verarscht, da liest man Fachzeitschriften und Bücher noch und nöcher und dann kommt jemand wie du und meint er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil er Abitur hat und sich scheinbar philosophisch befasst, ich bin echt sauer langsam.

    Gruß

  9. #29
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    komet007
    Ich war zwar auch nicht immer happy mit dieser Diskussion; aber nun hat sie doch zu einem positiven Resultat geführt. Ja, ich würde sogar sagen, dass ein Teilziel in den Diskussionen mit JSM erreicht worden ist. Und das passiert doch in diesem Forum in Diskussionen mit ähnlichem Start nicht alle Tage. Versuch's doch auch positiv zu sehen.
    Einen Zusammenhang zwischen dem Zitat von JSMs Schluss-Statement und Deiner Schimpferei kann ich eigentlich nicht erkennen.
    Orbit

  10. #30
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    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Einen Zusammenhang zwischen dem Zitat von JSMs Schluss-Statement und Deiner Schimpferei kann ich eigentlich nicht erkennen.
    Hallo Orbit

    Vielleicht wäre meine Schimpferei in den von Joachim geöffneten Threads besser unter gebracht gewesen, mag sein. Es geht einfach darum, dass er hier ohne jegliches Grundwissen irgendwelche Behauptungen aufstellt und erwartet, dass wir für ihn die Arbeit erledigen. Er bin sicherlich nicht ungefällig und helfe gerne wenn jemand frägt und erwarte das umgekehrt auch von anderen, es kommt allerdings auf die Art und Weise an die jemand an den Tag legt.
    Was is'n mit dir eigentlich los Orbit, bist du neuerdings unter die Kiffer gegangen oder wieso bist du so ruhig? Vor ein paar Wochen hättest du so jemanden noch unmittelbar in der Luft zerrrissen.

    Gruß

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