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Thema: Anty Gravitation

  1. #1
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    Standard Anty Gravitation

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    Gibt es was neues zu der Vermutung, das man mit Supraleitern die Gravitation abschirmen kann?

  2. #2
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    Das konnte, soweit ich weiss, nie reproduziert werden.

    Die Sache mit der "Abschirmung" der Gravitation wäre ohnehin sehr seltsam:

    1. Wenn der Supraleiter die Gravitation abschirmen würde, dann würde man nicht erwarten, dass es darüber eine "Säule" gibt, in der eine verminderte Gravitation herrscht. Denn die Masse "seitlich" des Supraleiters würde sich ja auch noch bemerkbar machen - rechnet man das aus, zeigt sich, dass ein Abschirmungseffekt wenn schon dann nur in den ersten paar Millimetern über der Supraleiterspule überhaupt messbar wäre.

    2. Der Supraleiter bzw. die ganze Apparatur muss, wenn sie wirklich die Gravitation vermindern könnte, Energie fressen wie verrückt. Denn durch das Aufstellen eines aufrechten Rades, das zu Hälfte über der Spule steht und das dadurch frei zu rotieren beginnt, könnte man ansonsten ein Perpetuum Mobile bauen.
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  3. #3
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    Standard Hier eine etwas ältere aber lesenswerte Seite


  4. #4
    Roland ist offline E-Mail Adresse noch nicht bestätigt
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    Frage Alternative zur Gravitation: »Pushing Gravity«

    Hallo miteinander

    Die Frage lässt sich auch anders angehen, erlaubt es mir bitte :-)

    Ich weiss nicht, wie Ihr im allgemeinen zu PM steht, bei mir ist es halt Lektüre aus meiner Jugendzeit geblieben, d.h. seit der ersten Ausgabe.

    Vor einiger Zeit war ein mal aufschlussreicher Artikel zum Thema Gravitation, an den ich mich gut erinnere, auch wenn ich die Hefte schon lange nicht mehr "archiviere".

    Im wesentlichen geht es in dem Artikel um eine Alternative zur Theorie von Newton himself zur Gravitation, die aber den umumstösslichen Vorteil hat, einige in der Wissenschaft gerne "unerwähnte" Probleme mit Herrn Newton's Gleichungen tatsächlich erklären zu können.

    Auf Deutsch als "Druck-Gravitation" übersetzt hat, bereits Newton's Zeitgenosse und intimer Freund, der Genfer Physiker und Mathematiker Nicolas Fatio de Duillie die Grundgedanken der »Pushing Gravity« formuliert .
    Georges Louis Le Sage, ebenfalls in Genf tätig, stellte sie, mathematisch ausgearbeitet, 1756 einer eher unwilligen Öffentlichkeit vor. Danach blieb sie von der *etablierten Wissenschaft* unbeachtet.

    »Pushing Gravity« ist auch der Titel eines vor drei Jahren in Kanada erschienenen Buches, in dem diese Ideen mathematisch und konzeptionell auf den neuesten Stand gebracht wurden.

    Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten vierhundert Jahen wissen wir mehr, und die Folgen dieser Theorie lassen sich besser abschätzen, vielleicht endlich wissenschaftlich schlüssig beweisen und nutzen - z.Bsp. um "Anti-Gravitation" in der Raumfahrt vielfältig einsetzen zu können oder oder ...

    Aufzeigen möchte ich gerne die interessanten Auswirkungen dieser wie ja ja bereits erwähnt "Parallel" Theorie - von einem Freund Newton's und erhärtet mit mathematischen Berechnungen ein Jahrhundert später - anhand von einigen verblüffenden Beispielen und weitergehenen Gedankengängen, entnommen aus:
    Das Geheimnis der Gravitation
    Autor: Peter Ripota
    [snip]
    In der Wissenschaft ist es üblich, theoretische Annahmen durch Experimente oder genaue Beobachtungen zu erhärten. Diese Experimente führte der italienische Physiker Quirino Majorana (1871 – 1957) in den 1920er Jahren durch. Druckgravitation entsteht durch die teilweise Abschirmung von (bisher unbekannten) Teilchen. Also müss-te eine Masse, die vollständig von anderen Massen umgeben ist, an Gewicht verlieren. Genau das überprüfte Majorana: Er umgab im Verlauf seiner zehnjährigen Forschungen eine Testmasse erst mit einem Mantel von 100 kg Quecksilber, dann mit 10000 kg Blei. Ergebnis: Innerhalb der Messgenauigkeit bemerkte er tatsächlich eine Gewichtsabnahme. Die Drucktheorie der Gravitation schien experimentell bestätigt.
    Wiederum waren es berühmte Gelehrte (die Astronomen Henry Norris Russel und Arthur Eddington), die seine Ergebnisse ablehnten, aber nur aus theoretischen Gründen. An der Gründlichkeit und Sorgfalt seiner Experimente zweifelte niemand – und niemand wiederholte sie. Wozu auch: Gerade in den Zwanzigerjahren war Einsteins These vom gekrümmten Raum als letzte Ursache der Schwerkraft sehr populär. Was sollten dann Experimente zur Stützung einer verstaubten Theorie von einem unbekannten Experimentalphysiker?

    Die Frage ist schwer zu beantworten. Denn alle irdischen Messungen bezüglich Gravitation sind zu ungenau, da diese Kraft auf irdische Körper zu gering wirkt. Man kann die Daten immer auch anders deuten. Also müssen wir wieder in den Weltraum blicken – am besten auf den nächsten Himmelskörper, unseren Mond. Bereits im 19. Jahrhundert fiel den Astronomen auf, dass die Mondbahn reichlich irregulär und mit Newton allein nicht zu erklären ist. Der Astronom Simon Newcomb, der diese Abweichungen entdeckt hatte, widmete die letzten 30 Jahre seines Lebens der Mondbahn. Vergeblich. Selbst Einstein versuchte, die Irregularitäten zu erklären, aber auch er kam nicht weiter. Im Jahr 1910 machte sich der deutsche Astronom Kurt Felix Ernst Bottlinger (1888 – 1934) an die Arbeit, die Daten zu überprüfen. Sollte die Drucktheorie die irregulären Daten erklären können? Er untersuchte die Monddaten zwischen 1700 und 1910 und kam zu der Erkenntnis: Die Absorptions- oder Drucktheorie der Gravitation kann die Schwankungen perfekt erklären. Und warum weiß keiner davon?
    Die Astronomen haben das Problem inzwischen selbst gelöst, auf geniale Weise. Im Jahre 1955 definierte die Internationale Astronomische Union die astronomische Zeit auf neue Art, und zwar in Bezug auf den Mond. Die Definition sieht in etwa so aus: Die Zeit wird so gemessen, dass der Mond eine regelmäßige Bahn um die Erde beschreibt. Damit sind die Unregelmäßigkeiten der Mondbahn von selbst verschwunden – per Definitionem!

    Doch es gibt noch mehr Köper im Weltall, die »Gravitationsfinsternisse« erleben. Beispielsweise treten die LAGEOS-Satelliten (LAGEOS 1 ist seit 20 Jahren im Orbit) periodisch in den Erdschatten: Die Erde schirmt die Sonne ab. Untersuchungen ihrer Bahnen durch den Physiker Tom van Flanderen (einer der Autoren des zu Beginn erwähnten Buchs; siehe dazu S. 48) ergaben eine Änderung der Gravitation genau zu diesen Zeiten, was wiederum auf eine Bestätigung der Drucktheorie hinweist – oder auf Rechenfehler oder auf unbekannte bzw. nicht berücksichtigte Einflüsse.
    [snip]

    Was den Anhängern der Drucktheorie noch fehlt, sind Kenntnisse über Aufbau und Beschaffenheit der Gravitationsteilchen. Woher kommen sie, wie sehen sie aus, wie wirken sie? Die einfachste Annahme wäre: die hypothetischen Gravitationsteilchen sind Neutrinos, jene Teilchen (fast) ohne Masse, die überaus zahlreich das All durchschwirren und Materie fast vollständig durchdringen. Derzeit wird ihre Wirkung durch eine Reihe von im Eis versenkten Sonden in der Antarktis erforscht – aber nicht im Hinblick auf die Schwerkraft. Zweite Möglichkeit: Gravitationsteilchen sind äußerst langwellige Radiowellen.
    [snip]
    Aber auch hier das Problem des Nachweises.

    Weil einfache Teilchen oder Strahlen einige subtilere Erscheinungen der Schwerkraft nicht so gut erklären können, dachten sich manche Autoren verknotete Wirbel als Gravitationsteilchen aus. Schon Descartes arbeitete mit solchen Vorstellungen. Mathematisch untersucht wurden Knotenwirbel dann von Helmholtz und Kelvin um 1900. Seitdem tauchen sie immer wieder in der Literatur auf: Mathematiker und Physiker sind fasziniert von ihren Eigenschaften. Mit ihnen kann man abstoßende und scheinbar anziehende Kräfte ebenso erklären wie ... [snip]
    Quelle: P.M. Magazin 02/2003 - Physik - Das Geheimnis der Gravitation - Autor: Peter Ripota
    Online: http://www.pm-magazin.de/de/heftarti...ikel_id330.htm


    Im PM-Artikel ebenfalls erwähnt sind auch Experimente des langjährigen PM Lesers Dr. Walter Killer an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, also meinem Wohnort. Gemäss Herrn Ripotas Artikel wurde Herr Killer durch die PM-Beiträge angeregt, seine eigenen Experimente durchzuführen, und Zitat "die bisherigen Ergebnisse sind, so Killer, vielversprechend". Mehr in seine Karten schauen wollte sich Herr Killer noch (Januar 2003) nicht ...

    Als zumindest weitere Publikation von ihm habe ich direkt auf seiner Website gefunden: Beweis der Existenz eines Äthers & Gravitation: Ein Absorptionsphänomen. Quelle: http://www.walter-killer.ch/

    Bei der ETH (Zürich) wird es komplizierter: ZU viele Suchtreffer zum Thema Gravitation, keine Rückmeldung zu einem Doktor dieses Namens (bin halt neugierig) Das muss insofern noch nicht viel heissen, immerhin ist das o.e. Buch - nun ja als PDF-Dokument auf der erwähnten Website erhältlich - immerhin in der ETH-Bibliothek aufgeführt, wie ich nach einer nochmaligen Kurzrecherche festgestellt habe.

    Es geht mir hier sicherlich auch nicht darum, die Arbeit eines engagierten Forschers ggf. in ein falsches Licht rücken zu wollen - ganz und gar nicht. Es zeigt nur auf, dass die ETH eine extrem grosse Forschungsstätte ist, die offensichtlich auch "unorthodoxen" Ideen "Platz" und ein Umfeld bietet.

    Persönlich würde mich SEHR interessieren, ob jemand unter fundiert informierten PhysikerInnen dazu mehr weiss ??

    Wie gesagt, ein vielleicht anderer Blickpunkt, aber die erwähnte "Drucktheorie" und die interessanten Beispiele wären ein genauso interessanter Ansatz wie Supraleiter - ungeachtet nun von der "Quelle" dieser Information

    Beste Grüsse aus Zürich, Roland
    Geändert von Roland (04.02.2005 um 13:03 Uhr) Grund: nochmalige Kürzung PM-Artikel, auf Anraten Dr. Deiters & Eigenanteil gemäss aktueller Anpassung der Forums-Richtlinien :-)

  5. #5
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    DAS:

    Autor: Peter Ripota
    sagt eigentlich alles über den Artikel, der folgt.

    Und das war jetzt auch gleich meine allgemeine Meinung zum PM. So lange dieser Autor dabei ist, kanns nicht gut kommen...
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  6. #6
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    Frage

    Zitat Zitat von Bynaus
    DAS:



    sagt eigentlich alles über den Artikel, der folgt.

    Und das war jetzt auch gleich meine allgemeine Meinung zum PM. So lange dieser Autor dabei ist, kanns nicht gut kommen...
    Hallo, nochmals :-)

    Habe Dein posting erst jetzt gesehen - wollte/musste den Beitrag etwas kürzen und anpassen.

    Einverstanden, ich glaube sogar, dass er gerade beim "Prof. K." nicht recherchiert hat, sonst hätte ich dies erst gar nicht erwähnt.

    Aber die anderen Beispiele sind schon aufschlussreich, insbesondere weil es zahlreiche Hinweise von verschiedenen Quellen gibt, dass es in Newtons Theorie von Anfang an "gewisse Ungenauigkeiten" gab.

    Interessant ist eigentlich Herrn Newtons Motivation: Er war tief religiös, meine ich keineswegs abwegs und wollte mit seiner Theorie auch die "Schönheit" und "Vollkommenheit" Gottes beweisen.
    Ebenso seine Suche nach dem erwähnten "Äther" als für ihn vermeintliche "Schwerkraft". Seiner "Lücken" schien er sich absolut bewusst, wie auch seines Renomées, also dass diese überhaupt gar nicht erst grosse wissenschaftliche Beachtung fänden. So jedenfalls empfinde ich verschiedene Interpretationen seiner Forschungen.

    Also übrigens, nicht dass ich hier allzu viel davon verstehe, habe aber verschiedene Abhandlungen gelesen, nicht von Herrn Ripota.

    Die Theorie halte ich aber dennoch für interessant, und aufschlussreich wäre wirklich, was jemand mit profunden Physikkenntnissen und einer gewissen "Aufgeschlossenheit" gegenüber neuen Theorien davon hält

    Wie steht es da bei Dir oder anderen hier ???

    Einstweilen eine geruhsame Nacht

    Roland

  7. #7
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    Ich kann mich irren, aber läuft gerade nicht ein Experiment, wo ein Satellit mit den perfectesten Kugeln der Welt diese Druck-Gravitation nachweisen soll?

  8. #8
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    Nein, dieser Satellit soll das "Frame Dragging", das heisst, die leichte "verzwirbelung" der Raumzeit durch die Drehung der Erde nachweisen. Dieses Frame Dragging wird von der Relativitätstheorie vorher gesagt.
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  9. #9
    Roland ist offline E-Mail Adresse noch nicht bestätigt
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    Rotes Gesicht Druck-Gravitation: Weitere Experimente ??

    Zitat Zitat von Vertico
    Ich kann mich irren, aber läuft gerade nicht ein Experiment, wo ein Satellit mit den perfectesten Kugeln der Welt diese Druck-Gravitation nachweisen soll?
    Halo miteinander

    Bynaus hat wohl Recht: Gestossen bin ich bislang nur auf einen etwas vagen Hinweis auf ein Experiment auf der MIR - hoffe aber, hier noch etwas "Konkreteres" beitragen zu können.

    Mit besten Grüssen und an einer weiteren Diskussion, sicher nicht nur zu diesem Randthema, sehr interessiert

    Roland

  10. #10
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    Die MIR gibt es doch schon lange nicht mehr, die ist doch schon vor Jahren verglüht.

    So long

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